JAGD:instinkt

In vielen Handelsgeschäften beginnt jetzt der Sommerschlussverkauf. Die heißen Tage kommen noch und trotzdem werden Badehosen, Sommerkleider verschleudert. Jeder hat es schon erlebt, dass er etwas Preisgünstiges, etwas Schönes oder ein Einzelstück, dies kann ein Kleidungsstück, Schuh oder ein Wohnaccessoires sein entdeckt hat und plötzlich ist er von einer Schar von Menschen umringt, die genau dieses Stück haben wollen? Man blickt in die Gesichter von beutehungrigen Mitmenschen, die unsere nächsten Bewegungen, Handlungen genau verfolgen. Werden wir unsere Beute wieder zurücklegen, dann wird der/die Nächste versuchen dieses Stück zu ergattern. Treten wir mit unserem Beutestück, mitten durch die Artgenossen, den Weg zur Kassa an dann nicht, ohne die Hand um das Stück fester zu schließen. Dort kann es passieren, dass die kurze Warteschlange welche wir ansteuern, plötzlich von vielen angesteuert wird, und es zu einem Gedränge kommt. Alle haben es eilig zu zahlen. 

Sieger und Besiegte.   

4 Gedanken zu „JAGD:instinkt

  1. Im Österreichischen Rundfunk – Ö1 – wurde
    gestern gegen Abend gesagt, für Blaise Pascal
    seien die „Zahl“ und das „Herz“ Gegensätze.
    Stimmt das? Jesus sagt zum Apostel Thomas
    (in Österreich hat die „Bibel“ eine Schulbuch-
    Nummer), der Tag habe 12 Stunden. Warum
    hat der Tag 12 Stunden? Für den Maya-Kalen-
    der einerseits soll der Tag nicht 12 Stunden
    haben, andrerseits scheinen Stunden als Maß
    entbehrlich, wenn ich in Sekundenbruchteilen
    rechne und die Bruchteile – 10 zur Potenz
    -35 – zwischen dem „Urknall“ und der „Inflation“
    betrachte.

  2. Ich hab im Gegensatz zu Grey Owl da schon mindestens einmal mitgemacht, beim Kauf eines Rasenmähers. Die Mitkonkurrenten waren sehr freundlich und geduldsam. Den Rasenmäher hab ich nicht mehr, ging bald putt.

  3. [Die folgenden Zeilen wurden vor weniger
    als einer Stunde an die „Tageszeitung“, Ber-
    lin, übersendet, als „Leserkommentar“ zum
    Artikel „Maria war keine Jungfrau“:]

    Deutsche Sprache, österreichische Sprache

    Frau Renate Wahsner scheint die Meinung zu
    vertreten, „redigieren“ könne nicht „abfassen“
    bedeuten. Das Wort kommt aus dem Franzö-
    sischen: „rédiger“. Das Wörterbuch von Sachs-
    Villatte, Band 1, 1911, gibt für „rédiger“ sehr
    wohl „abfassen“ an. Aber auch der „Duden“
    übersetzt 1957 noch „redigieren“ mit „abfas-
    sen“. Das hier auf dem Tisch liegende Exemplar
    schenkte mir mein Vater, ein Zimmermann –
    und Imker und Amateurfotograf! – zu meinem
    achten Geburtstag. Ich sollte die Rechtschrei-
    bung, die ihm Schwierigkeiten bereitete, besser
    beherrschen lernen als er. „Proletarier aller
    Länder, vereinigt euch!“ Ich las die Rezension
    des Buches, der Hegelausgabe, an welcher ich
    mitarbeitete, im JAHRBUCH FÜR HEGELFORSCHUNG,
    12 – 14, gestern am Morgen. Zu meinem „Leser-
    kommentar“ zum Artikel – „15.05.2010“ – Maria
    war keine Jungfrau“ auf der „Tageszeitung“,
    Berlin, hatte ich diese Mitteilung zu machen – „27.
    05.2010 01:42 UHR“:

    [Kopie von der „Tageszeitung“, abgetippt vor
    weniger als einer Stunde]

    27.05.2010 01:42 Uhr:
    von „anonym“:

    Antwort auf „vic“, den an mich gerichteten „Le-
    serkommentar“ zum Artikel „Maria war keine Jung-
    frau“ auf der „Tageszeitung“, Berlin: vom „25.
    05.2010 07:48 UHR“

    Sie fordern mich auf, ein Buch zu schreiben! Ich
    arbeitete zuletzt an einem Buch mit: einer Aus-
    gabe einer Vorlesung G.W.F. Hegels über die Phi-
    losophie der Natur, der Mitschrift von H.W. Do-
    ve, erschienen in Hamburg. Eine Rezension publi-
    zierte Renate Wahsner. Nun ist mein Name in dem
    Buch mit „Dr. Siegfried P.[aul] Posch“ angegeben.
    Hiebei ist „Paul“ nicht der Name des römischen
    Bürgers Paulus aus Tarsus, sondern der Name mei-
    nes Vaters, eines Zimmermanns, den er mir gab.
    Aber – ich habe noch zu fragen: Im Matthäus-
    evangelium – 1,20-21 – trägt ein Engel dem Zim-
    mermann Joseph von Nazaret auf, J e s u s ei-
    nen Namen zu geben. Im Lukasevangelium – 1,31 –
    wird hingegen der Mutter Jesu, Maria, dieser Auf-
    trag gegeben. Wie kann die gleiche Namensgebung
    zweimal erfolgen?

    Hochachtungsvoll

    Siegfried Paul Posch

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