GEDANKEN:geröll

Uns plagen täglich Gedanken über naheliegende und ferne Dinge. Am meisten denken wir an unsere nächsten Familienangehörigen, ob sie Grund zur Freude haben oder ob sie über gewisse Umstände besorgt sind. Das sogenannte Glück hängt viel davon ab, ob man schmerzfrei ist und sich gesund fühlt. Plagen einen organische Schmerzen, die Sorge um die Wohnungskosten und den täglichen Bedarf, dann trüben die Gedanken ein. In einer Aufbauphase gehören die Gedanken der Partnerschaft, der Zukunft der Kinder, wie wird man einmal wohnen. Erweitert man den Kreis, denkt man an die Arbeitskollegen und das Klima in der Firma, wie man mit der zugewiesenen Arbeit zurechtkommt. Daran, ob die Aufträge reichen, dass die Firma weiter besteht und der Arbeitsplatz gesichert ist. Interessiert sich jemand für die Öffentlichkeit, ist man schnell bei der Arbeit der Politiker, den Vorkommnissen im Dorf.

Ist es möglich, so freut man sich auf seinen Urlaub, egal ob man ein großes Programm vorhat oder ihn in kleinen Rahmen genießen wird. Einen Ausflug in eine naheliegende Stadt, einen Badetag beim nächsten See oder eine Wanderung in den Julischen Alpen plant. Steht man am Fuße vom Vitranc, der in einer Geröllhalde ausläuft, denkt man an die Schwierigkeiten die auf jene zukommen, die in den Felsen einsteigen. Selbst begnügt man sich mit einer Wanderung am Fuße des Berges. Da kann man spüren, dass der Berg sich Gedanken über uns macht, wir die ihn von allen Seiten betrachten, die Furchtsamen, denen der Felsen Angst macht. Unsere Bewunderung ist auch ein Eingeständnis an unsere Vergänglichkeit, angesichts der Erdgeschichte. Jene, die es wagen ihn zu besteigen, sich an ihn festkrallen, nimmt er als lästige Fliegen wahr, die in einer erdgeschichtlichen Sekunde nicht mehr da sind. Für ihn ist unsere Anwesenheit ein Augenaufschlag.

Bärenhöhle.  

18 Gedanken zu „GEDANKEN:geröll

  1. Hier jetzt zu lesen
    bringt die Verhältnisse wieder ins Lot
    große Welt, ich kleiner Mensch.
    da seufz ich jetzt vor angenehmer Erleichterung.
    grüss dich
    elisabeth

  2. Hallo Elisabeth!

    Ein steiler, schroffer Berg strahlt Zuversicht aus. Da spürt man, dass Wirtschaftskrise, Euroschwäche, nur einer der Steine in der Geröllhalde ist.

    Gruss schlagloch.

  3. Welche Steine sind nun aber am Ende gemeint?
    Wenn Jesus im „Lukasevangelium“, 19,40, sagt:

    Wenn sie [Jesu „Jünger“] schweigen, werden
    die Steine schreien.

  4. Grüss Gott Schlagloch,

    ja, der Stein, Fels, Berg, unser Urahn. Dazu verurteilt an diesem Platz zu bleiben. Drauf warten, dass er bestiegen wird.

    Liebe Grüsse//Erika

  5. Hallo Schlagloch!
    Rein physisch sind unsere Leben immer kurz, aber, auch mit dem Stein sind wir verbunden, und wenn wir richtig zurhören,ähh…, na ja,…so ähnlich jedenfalls, spricht er mit uns in Bildern, wie Tiere und Pflanzen auch.
    Was ich jedoch immer sehr komisch finde,….wenn jemand sagt, das er den Berg „bezwungen“ hat……..
    Liebe Grüße
    Grey Owl

  6. Hallo GreyOwl!

    Wahrscheinlich hat noch nie jemand einen Berg „bezwungen“ …

    Gruss schlagloch.

  7. Berge:
    Seit Wochen und auch vor weniger als einer
    Stunde noch wirbt die „Tageszeitung“, Berlin etc.,
    „taz.de“, für Urlaub in den Alpen: „Echter Urlaub
    am Bauernhof in Österreich“; einerseits. Seit
    zumindest einem Jahr und auch vor weniger
    als einer Stunde noch im Artikel „Ganz großer
    Käse“ – „05.07.2010“ – führt die „Tageszeitung“
    aber andrerseits einen Männerkrieg gegen die
    ökonomische Basis – die auch jene S l o w e –
    n i e n s sein könnte? – der Alpen: gegen das
    weibliche Element Milch als Nahrungsmittel. Ge-
    gen „die Milch der frommen Denkungsart“, wie
    mein deutscher akademischer Lehrer lächelnd
    spottete?

  8. Herr S.P.Posch!

    Woher kommt es, das heute so viele keine Milchprodukte vertragen, unter einer Milchallergie leiden. Dabei gehört doch die Milch zu den ersten Nahrungsmittel des Menschen. Wahrscheinlich haben wir uns vom Weiblichen zu weit entfernt.

    Gruss schlagloch.

  9. Good evening, Schlagloch,
    ich lernte im Chemie-Unterricht am Gymnasium, ein
    Chemiker solle Milch trinken, weil Milch entgiftend
    wirke. Unter der Annahme, daß die Umwelt durch
    Gifte belastet ist, hätten aber zuletzt alle einen Anlaß,
    Milch zu trinken. Unser Chemie-Professor war Kärntner,
    er fiel sehr durch seine Sprache auf. Ich besuchte bei
    ihm auch einen Intensivkurs und wählte ein Fach Che-
    mie auch für die Matura. J e t z t gibt es sie ja nicht
    mehr, die österreichische Matura, auf die der autono-
    me, durch wissenschaftliche Lehre ausgebildete Unter-
    richtende am Gymnasium vorbereitete. Wie die Instanz,
    welche für die neue zentralisierte Matura verantwortlich
    sein soll, durch wissenschaftliche Lehre legitimiert wä-
    re, das ist wohl nicht erkennbar.
    Yours truly
    S. P. Posch

  10. 08. Juli 2010 um 00:30

    In einem „Markusevangelium“ stünde aber, daß Christen gegen Gift immun
    sind.

  11. Herr S.P.Posch!

    Mir selbst wurde während der Arbeit in der Schuhfabrik Gabor in Spittal/ Dr. in der Pause gratis ein Glas Milch serviert. Die Milch sollte mich/uns vor den giftigen Dämpfen der Klebstoffe, die bei der Schuhfertigung eingesetzt wurden, schützen. Meine Arbeit bestand darin, pro Schicht zirka dreitausend Absätze auf Damenschuhe zu schrauben.

    Gruss schlagloch.

  12. 10. Juli 2010 um 01:45 (Nichtsommerzeit, da eine „Som-
    mer-Zeit“ Tierquälerei ist)

    Good morning, Schlagloch,
    schuld ist mein aus saarländischer Zucht stammender Ap-
    penzeller Sennen-Hund: er führt manchmal Forschungen un-
    ter dem Großen Wagen durch. Vor weniger als einer Stunde
    schob da unter dem Großen Wagen eine Dame ein Fahhrad.
    Sie wendet sich um: „Da ist doch ein Igel?“ Und: „Ich habe
    da eine Wohnung – und eine zweite in Linz.“ Ich: „Da ist
    kein Igel.“ Tatsache war: es tauchten sogar zwei Igel in der
    Finsternis des Parks auf. Nun nahm ich mir fest vor: i c h
    würde nicht zu sprechen aufhören. Natürlich kam es darauf
    an, ob sie ihr Fahhrrad nach rechts weiterschieben würde
    und ich meinen Hund nach links führen. Aber: wie unterschei-
    det man rechts und links?
    Yours truly
    S. P. Posch

  13. Verleumdung aus Eifersucht:

    Antwort auf „Siegfried Paul Posch“ auf dem Blog
    „schlagloch GEDANKEN:geröll“ – „10. Juli 2010“ am
    Morgen

    Kann Ihre Äußerung nicht als Antisemitismus ausge-
    legt werden? Die Milchwirtschaft der Alpen: das
    ist doch die Bindung des Bauerntums an den Klerus
    um 1100 u.Z., das „gute Leben unter dem Krumstab“.
    Um 1200 geht das Gelobte Land den Kreuzfahrern
    unwiederbringlich verloren. Was ist aber der Grund
    für den Ausschluß des Judentums aus den sich kon-
    solidierenden Zünften um 1300? Ist denn hier die Ei-
    fersucht überhaupt die einzige Triebfeder des Men-
    schen?

    [Kopie des Textes von „Siegfried Paul Posch“ auf dem
    Blog „schlagloch GEDANKEN:geröll“, „10. Juli 2010“,
    vor weniger als zehn Stunden, nicht wortwörtlich:]

    Der heute – „10. Juli 2010“ – „um 01:38“ auf diesem
    Blog freigeschaltete und vor weniger als einer Stun-
    de noch auf diesem Blog anklickbare Texte – über
    zwei I g e l in der Finsternis, siehe unten – stammt
    nicht von mir [„Dr. Siegfried Paul Posch (Graz)“].
    Ich füge aber die Frage hinzu:
    Jakob – der Vater der zwölf jüdischen Stämme – und
    sein Zwillingsbruder Esau haben eine Amme: Debora.
    Aber gibt es ein größeres Unrecht, als daß ein Frau
    ihre Schönheit für eine andere opfern soll?
    Wann – in welchem Jahr der Geschichte – geschah ein
    größeres Unrecht?

    Kopie:

    12. Siegfried Paul Posch sagt:
    10. Juli 2010 um 01:38

    10. Juli 2010 um 01:45 (Nichtsommerzeit, da eine “Som-
    mer-Zeit” Tierquälerei ist)

    Good morning, Schlagloch,
    schuld ist mein aus saarländischer Zucht stammender Ap-
    penzeller Sennen-Hund: er führt manchmal Forschungen un-
    ter dem Großen Wagen durch. Vor weniger als einer Stunde
    schob da unter dem Großen Wagen eine Dame ein … [Fahrrad].
    Sie wendet sich um: “Da ist doch ein Igel?” Und: “Ich habe
    da eine Wohnung – und eine zweite in Linz.” Ich: “Da ist
    kein Igel.” Tatsache war: es tauchten sogar zwei Igel in der
    Finsternis des Parks auf. Nun nahm ich mir fest vor: i c h
    würde nicht zu sprechen aufhören. Natürlich kam es darauf
    an, ob sie ihr … [Fahrrad] nach rechts weiterschieben würde
    und ich meinen Hund nach links führen. Aber: wie unterschei-
    det man rechts und links?
    Yours truly
    S. P. Posch

  14. Pingback: Dolomiten

  15. Hallo Dolomitenfreunde!

    Schön war es beim Wandern in den Dolomiten, am Fuße der Berge. Liegt schon ein Jahrzent zurück.

    Gruss schlagloch.

  16. Die – „Tags“ – Karawanken bilden doch für Österreich eine
    Grenze zu Slowenien?

    {Kopie: das Original ist mit meiner rechten Hand geschrieben:}

    Der „CPÖ“ („Christliche Partei Österreichs“) müßte doch
    Internationalität oder Supranationalität ein Anliegen sein:
    ist doch jeder Christ bis „an die Enden der Erde“ gesandt.
    Warum steht aber dann das „Licht“ der GOTTSCHEER
    GEDENK-KAPELLE in Maria-Trost in Graz so sehr „unter
    dem Scheffel“? Meine Antwort in einer Kontaktnahme
    mit Andreas Maislinger – s. Artikel „Andreas Maislinger“
    der „Wikipedia“ (ich zitiere als Mitarbeiter) – macht gel-
    tend, daß wohl Sloweniens Internationalität oder Supra-
    nationalität bis „an die Enden der Erde“ schon reichen
    würde. Aber – „Licht unter dem Scheffel“: steht hier nicht
    das Licht einer bestimmten, an sich nicht völlig unbekann-
    ten Person unter dem Scheffel?

  17. „Heimat“ – mit dem Begriff begann die „FPÖ“ des
    „Historikers“ (laut „Wikipedia“, ich zitiere als Mit-
    arbeiter) Dr. Gerhard Kurzmann ihren Landtags-
    wahlkampf in der Steiermark. Verstummt aber die
    „FPÖ“ in den letzten Tagen nicht? Das 20. Jahrhun-
    dert hat die Vertreibung von Volksteilen mit
    deutscher Sprache insbesondere auch aus
    1. Tschechien,
    2. dem Banat in Rumänien,
    3. aus Slowenien
    erlebt: wenn wir unsere „Heimat“ betrachten. Aber:
    in Tschechien oder in Rumänien ist diese Vertrei-
    bung doch in ganz anderem Maß mit einem A n t i –
    s e m i t i s m u s verbunden als in Slowenien. Dem
    „Historiker“ Dr. Kurzmann sollte das bewußt sein. In
    der Zeitung „Glaube und Heimat“, Thüringen, lese
    ich vor etwa drei Stunden einen Artikel über die
    „Aufarbeitung“ der „Benesch-Dekrete“ – Seite 3. Ha-
    ben nicht unsere Landtagswahlkämpfe und -wahlen
    schon von vornherein jede Bedeutung verloren,
    wenn es unterlassen wird, mit vollem Ernst auch bei
    uns nach dem Begriff „Heimat“ zu fragen: und zwar
    im Hinblick auf die Geburt der s l o w e n i s c h e n
    N a t i o n in Europa – seit sehr viel mehr als tau-
    send Jahren? – Dr. Hans-Peter Martin sprach heute
    früh im Rundfunk über das Lügen in Brüssel. Das hilft
    hilft nicht, das Lügen ist uninteressant, wenn uns die
    Wahrheit kein Anliegen ist.

  18. Wir brauchen hier nicht weiterzudiskutieren, solange
    nicht gesagt wird: kann die Partei von Dr. Gerhard
    Kurzmann die Abneigung ihrer großen italienischen
    Schwestepartei überwinden, durch welche Dr. Jörg
    Haider zur Ohnmacht verurteilt war? Eine radikale po-
    litische Rechte existiert ja nur in Frankreich und Ita-
    lien. Ich habe hier einen Brief, den mir Dr. Jörg Hai-
    der, „immun“, im Namen des „Klubs der Freiheitlichen“
    im Parlament schrieb. Auch aus dem Gedicht „Steiri-
    scher Herbst 1916“ von Hans Kloepfer werden wir die
    Antwort auf unsere Frage vielleicht nicht erfahren:

    Vom Rosenkranz die Perlen gleiten
    aus müden Händen kummerschwer –
    und immerzu durch nächt’ge Weiten
    rollt’s dunkel vom Isonzo her.

    Der Antagonismus zwischen Italien und den deutschen
    und germanischen Sprachräumen blieb durch die skan-
    dinavische Ostchristianisierung Rußlands einerseits und
    die Westchristianisierung Ungarns um das Jahr 1000 u.
    Z. andrerseits bedingt: seit damals drängt die Furcht
    vor dem Osten Italien zu jeder Vorsicht, da Ungarn ge-
    gen das Ungleichgewicht schon sofort zu schwach
    schien. Was aber determiniert dieses Ungleichgewicht,
    letztlich, in einem scheinbar nicht auhebbaren Maß?

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