KEUCH:husten

Im ersten Drittel des Schuljahres werden oft die Weichen dafür gestellt, ob ein Schüler dem Unterrichtsstoff  folgen kann oder nicht, ob er ein  schlechter oder ein guter Schüler sein wird, dies gilt auch für Schulanfänger. Vieles, hat man es in den ersten Monaten durch eine Krankheit oder Unfall versäumt, kann nicht mehr nachgeholt werden. Bei mir war es ein Keuchhusten, dass ich in der ersten Volksschulklasse nach dem Schulbeginn zu Hause bleiben musste. Nach den ersten Hustenanfällen hat mich die Mutter in das Bett geschickt, wo ich mich eingeengt fühlte und darauf drängte, dass ich ins Freie, in die frische Luft konnte. Dies wurde abgelehnt. Da sich der Husten nicht gebessert hat, wurde ein Arzt aufgesucht, der bei mir einen Keuchhusten diagnostizierte. Er hat den Eltern geraten, dass ich mich tagsüber im Freien aufhalten soll, dort würde der Husten schneller abklingen. In den nächsten Wochen bin ich in der Früh in der Hofeinfahrt gestanden und habe den Kindern, die zur Schule unterwegs waren, wehmütig nachgeschaut. Nach ein paar Wochen begleitete mich der Vater in die Schule und sagte zur Lehrerin: „Do is da Bua wieda .“ Der Drang, bei körperlichen Beschwerden in das Freie zu gehen, am liebsten in den naheliegenden Wald, ist mir erhalten geblieben.

Die Natur heilt.

7 Gedanken zu „KEUCH:husten

  1. Daher auch der Spruch: „Im Krankenhaus sterben die Leut.“
    Ich war zwar nie betroffen von einer längeren Krankheit, kann mir aber nichts schlimmeres vorstellen, als an das Bett gefesselt zu sein, während draußen die Sonne scheint und das Leben sich abspielt.
    Heute engagiert man in Fällen länger dauernden Erkrankungen bei Kindern bereits Privatlehrer, um diese Lernlücken zu vermeiden. Wie gings dir dann in der Klasse? LG, D.

  2. Hallo Mischkunst!

    Bis zu den Weihnachtsferien hatte ich mit den Mitschülern gleichgezogen. Die Lehrerin B. hat mit mir den Unterrichtsstoff nachgeholt, während der Schulstunden. Ich war dann einer der eifrigsten Leser in der Klasse. Zum „Rechnenlernen“ folgt ein Blogbeitrag.

    Mein längster Krankenhausaufenthalt dauerte drei Tage. Ich wünsche mir es bleibt weiter so.

    Gruss schlagloch.

  3. Hallo Schlagloch!
    Ja es stimmt, die Natur heilt.
    Als fast noch Teenie bin ich mit sarkem Husten in winterlicher Eiseskälte kilometerweit in den nächsten Ort zur Disco gelaufen,….und wieder zurück Ich dachte damals,…nein, ich dachte gar nichts, wollte nur mit meinem Freund zum Tanz. Aber am nächsten Tag, welch Wunder, war die Erkältung besser geworden…..
    Das wundert mich ehrlichgesagt heute noch.
    War wohl eher eine sogenannte „Roßkur“,….grins…..
    Heute würde ich soetwas sicher nicht mehr tun.
    Liebe Grüße
    Grey Owl

  4. Nicht beantwortet ist aber trotzdem meines Erachtens:

    DIE EINZIGE FRAGE

    Zum Kommunismus gibt es nur eine einzige Frage:
    die Frage nach der Sexualität des Kommunismus.
    Die Antwort war: es gab keine Sexualität des Kom-
    munismus. Auskunft erhalten können wir von Simone
    W e i l , der Gastgeberin Leo T r o t z k i s . Si-
    mone Weils Spitzname “la vierge rouge” – “die rote
    Unberührte” – ist ein brauchbarer. Es gab keine
    Sexualität des Kommunismus. Für eine Kommuni-
    stin halte ich auch Simone de B e a u v o i r , sie
    beneidete Simone Weil.
    “Schuld an allem” aber – der Gedanke kam mir vor
    etwa einer Stunde deutlicher mit einer Gewißheit, die
    etwas Irrenanstalthaftes hat – ist eine dritte Frau.
    Welche Frau ist “schuld daran”, daß es keine Sexuali-
    tät des Kommunismus gab?

  5. Hallo GreyOwl!

    Die Natur heilt, im weiteren Sinne hat auch der Körper Selbstheilungskräfte, bis zu einem gewissen Grad. Ich wünsche Dir, du kannst davon etwas benützen.

    Gruss schlagloch.

    P.S. Weißt Du etwas zur Frage nach der „Sexualität des Kommunismus“ ?

  6. Vor etwa 1 Stunde erschien auf dem Blog „auf
    christus schauen“, Steiermark, die Notiz von „B. B.“
    zum „10. Kapitel“ des „Markusevangeliums“, es sei
    zunächst für keinen Menschen zu begreifen, weshalb
    der sehr Reiche, der vor der Erscheinung des „Gurus“
    Jesus sogar auf die Knie fällt, nicht – zumindest
    nicht unmittelbar – gerettet werden kann.

  7. Vor weniger als 1 Stunde fand ich auf
    „w w w.prograz.at“ (Suchmaschine „google.at“,
    Suchbegriff „verein lebensqualität graz“)
    die folgenden Zeilen:

    {Vor weniger als 1 Stunde fand ich auf
    „gästebuch stadt graz“ die unten kopier-
    te Notiz von „B. B.“ über den „Harlekin“
    (ein altfranzösisches Wort. s. „Wikipe-
    dia“, ich zitiere als Mitarbeiter der
    deutschen „Wikipedia“) Christoph Rudolf
    Eibl. Präsentiert wurde seine Darbietung
    am Karmeliten-Platz vor einer Woche
    von einem „Verein“: für „Lebens – Q u a –
    l i t ä t“. Zu fragen habe ich aber: was
    meint „B. B.“, wenn er „u l t r a f e m i –
    n i s t i s c h“ sagt? Könnte der Ultrafe-
    minismus aus einem bestimmten Grund
    in einem bestimmten Jahr des 19. Jahr-
    hunderts u.Z. entstanden sein? – Dieses
    E-Mail ist u.e. bestimmt für das Blog
    „schlagloch“ („pfarre dreifaltigkeit“),
    Kärnten; es ist keine Antwort per E-Mail
    möglich:}

    Christoph Rudolf Eibl
    B. B., 03.12.2010, 06:13

    Der oststeirische Harlekin mit dem Pseudonym
    DOKTOR GLÜCK

    Ich darf noch einmal (nicht nur in Graz) sagen: eine sehr
    interessante Darbietung war am vergangenen Freitag
    abends am Karmeliten-Platz, Nr. 8, zu sehen. Der aus der
    Oststeiermark kommende, an eine mittelalterliche und
    ältere nicht schriftliche Erzählkunst anschließende,
    als „Märchenerzähler“ vorgestellte DOKTOR bot eine
    ultrafeministische Reflexion über die Angst vor der Frau.
    Man würde sagen, aus der Oststeiermark kann diese
    neue Literaturgattung nicht kommen. Aber trotzdem, doch:
    man ist einerseits an das indische Riesenepos über die
    Frau als Gestalt des Lichtes und der Finsternis aus dem
    Jahr 950 „vor Christi Geburt“ erinnert, von dem das
    BHAGAVAD GITA ein Teil ist; andrerseits an die écriture
    automatique (das mediale Schreiben) im französischen
    Surrealismus, an das Bild der Frau bei André Breton.

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