WISSENS:lücke

Es vergeht kein Tag an dem nicht von den öffentlichen Stellen, von einem Bildungspolitiker beteuert wird, dass die Zukunft unserer jungen Generation in einer guten Ausbildung liegt, dass die Mittel für den Unterrichts- und Forschungsbereich gesichert sind. Die nächsten Jahrzehnte werden ein Leben in einer Informationsgesellschaft sein. Studien über das Ausbildungsniveau von heute sagen, dass es noch nie eine Generation gegeben hat, die so lange studiert hat, wie die Heutige. Vielfach handelt es sich um spezielles Fachwissen, weniger um eine gute Allgemeinbildung. Heute wird nicht mehr verlangt, das man alles weiß, heute zählt ein Internetanschluss und das Zauberwort heißt Wikipedia. Es ist erstaunlich wieviel Kinder im Volksschulalter wissen, oftmals ist es ein Wissen, welches in „der Luft hängt“. Es wurde von den Erwachsenen, aus dem Fernsehen und dem Internet aufgeschnappt. Sie versuchen mit Hartnäckigkeit recht zu behalten, mit  viel Einfallsreichtum werden neue Argumente hervorgezaubert. Eine Gleichwertigkeit von verschiedenen Meinungen existiert für sie nicht, dies dürfte mit der Familienpraxis zusammenhängen. Es löst Freude aus wenn man vom Kind gefragt wird: „Woher kommt der Almdudler“.

Kräuterlimonade.

2 Gedanken zu „WISSENS:lücke

  1. „Wir wollen treu sein, wie die Väter waren –
    In keiner Not uns trennen und Gefahr!“

    Das klingt zwar für ein Publikum zur Stunde vielleicht
    nationalsozialistisch, ist aber f r e i m a u r e r i s c h:
    Schillers zitierte Zeilen, wie sie eine Feldpostkarte
    aus dem Jahr 1915 wiedergibt, sind ihrem Geist nach
    freimaurerisch. Schiller schrieb seine „Ode an die
    Freude“ für Dresdens Freimaurer. Ich sage das, um
    vorzuschlagen: unsere Kinder deutschsprachiger
    Sprachräume sollten ab dem Kindergarten wieder unsere
    g o t i s c h e S c h r i f t (F r a k t u r) lernen dürfen,
    welche vom Nationalsozialismus verboten wurde, weil
    sie für Propagandazwecke nicht geeignet ist. Kinder
    mit Migrationshintergrund m ü s s e n die Schrift nicht
    lernen. Aber Eltern von Kindern deutschsprachiger
    Sprachräume sollten daran denken, daß ein großer Teil
    unseres Kulturerbes zwischen 1700 u.Z. und 1900 u.Z.
    in gotischer Schrift gedruckt ist. Auch in Reformstaaten
    verfügt man wohl vielfach noch über Buchbestände,
    handelte es sich doch vielfach auch um billige
    Volksausgaben: wie z.B. eben SCHILLERS WERKE IN
    ZWÖLF BÄNDEN, o.J., hier auf dem Tisch liegend.

  2. Na da schau´ich doch gleich mal Wiki nach, woher Der kommt…….gins….
    Ich muss gestehen, dass ich da nie zu finden bin.
    …und was bin ich froh, dass der Sohnemann schon 25 ist.

    Die Leute müssen doch nicht mehr alles wissen, es reicht doch, wenn sie gut arbeiten können…..und genau „dafür“ ausgebildet wurden. Oder?!
    Liebe Grüße
    Grey Owl

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