NAH:erlebnis

Im Haushalt von jungen Leuten ist es heute nicht mehr üblich, dass die Bett- und Unterwäsche gebügelt wird. Vieles wird nach dem Waschen ohne Bügeln verräumt, niemand hat dafür die Zeit und man legt auch keinen Wert darauf. Immer öfter wird Einweggeschirr verwendet, so kommt nach dem Essen alles in den Müll, das Essgeschirr und die Essensreste. Das Vorzeigebeispiel sind die Mc Donalds Restaurant. In Amerika gibt es auch in der gehobenen Mittelschicht kein Essgeschirr mehr wie wir es in Europa kennen, alles Einweggeschirr.

Auch die Ordnung in den Brieftaschen nimmt weiter ab. Ältere Menschen sind unglücklich, dass sie nach dem Zahlen im Supermarkt nicht die Zeit haben, die Geldscheine ordentlich in der Brieftasche zu verstauen. Hinter ihnen wartet schon der Nächste zum Zahlen, im Straßenverkehr würde man sagen der Nachkommende „drängelt“. Wer ist im Supermarkt der Nächste?

Nah und frisch.

2 Gedanken zu „NAH:erlebnis

  1. Hallo Schlagloch.
    Viele Gewohnheiten wandeln sich. Bei uns gab es um 12 Uhr Mittagessen. Jeden Tag. Wer später kam, mußte nachessen, das war fast wie Strafe. Heute essen wir zum Beispiel erst am Abend warm, damit wir wenigstens eine Mahlzeit zusammen einnehmen können. Jeden Sonntag gab es in meiner Jugend um 15 Uhr Kaffee und Kuchen; um 18:30 Uhr war Abendbrotzeit. Solche starren Regeln kennen die jungen Leute heute gar nicht mehr. Die essen, wenn sie Hunger haben.
    Ich bügel auch nicht gerne, aber ich bügel (allerdings auch keine Bettwäsche). Von meinen Kindern bügelt keiner seine Kleidung.
    Aber Einweggeschirr kann ich mir im Haushalt nicht vorstellen. Nicht einmal an Geburtstagen mit vielen Gästen.
    Grüßli 🙂

  2. Hallo Schlafmütze!

    Ich denke, dass fixe Termine, wie Essens- und Arbeitszeiten auch etwas gutes haben, dass merkt man, wenn sich diese „Zeiten“ auflösen.

    Gruss schlagloch.

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