CHRIST:lich

Oft verweist man auf den Besuch der Sonntagsmesse oder das man an diesem Tag nicht arbeitet, um zu zeigen, dass man ein christlicher Mensch ist. Das Christsein beginnt eine Stunde vor der heiligen Messe, damit, dass man sich festlich anzieht und während des Fußweges zur Kirche die Schönheit der Natur beobachtet. Es ist ein anhaltendes Erlebnis, bei schönem Wetter ein Spaziergang durch den friedlichen Morgen. Während der Messe herrscht in der Kirche verbreitet Andacht und Frömmigkeit, ungenierter verhalten sich die Kinder und Jugendlichen. Bei manchen Messfeiern, bringen sich die Kirchgänger aktiv ein, sie singen und beten mit. Der Pfarrer tritt bei der Predigt mit den Besuchern in einen Dialog ein, teils auch mit symbolhaften Aktionen. In manchen Pfarren ist es üblich, dass nach dem Gottesdienst alle in das Pfarrhaus zu Kuchen und Kaffee eingeladen werden. Dabei kommt es dazu, dass die eine und andere menschliche Unterstützung zwischen den Kirchenbesuchern vereinbart wird. Die Dritte christliche Stunde am Sonntag.

Was geschieht an den anderen Tagen der Woche, endet mit dem Sonntag die christliche Verantwortung? Was passiert im Arbeitsalltag, im Familienleben, im Straßenverkehr und bei anderen Begegnungen mit den Mitmenschen? Wie geht man mit Versprechungen und Verträgen um, erfüllt man nur seine Pflicht oder leistet man darüber hinaus christliche Hilfestellung, wo beginnt das christliche Pflichtbewusstsein und wo hört es auf? Gerne spricht man über die Verantwortung die wir für die globale Welt haben. Gäbe es mehr Entgegenkommen und Hilfestellung in unserem nahen Umfeld, dann würde sich die Hilfsbereitschaft für die Welt von selbst ergeben.

Nähe und Ferne.

2 Gedanken zu „CHRIST:lich

  1. Hallo Weichensteller!

    Vielleicht in der Fastenzeit, da soll ja ein „mahnendes Wort“ nicht fehlen.

    Gruss schlagloch.

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