KEIN:wasser

Liegen die Tagestemperaturen anhaltend bei der 30 Grad Marke, wie seit vierzehn Tagen in Südkärnten und gibt es einzelne Tage mit 35 Grad, dann steigt auch der Wasserverbrauch auf eine Rekordhöhe. Bei diesen Temperaturen kommt es zu hitzigen Debatten, was der beste Durstlöscher ist. Die einen schwören auf normales Leitungswasser, andere trinken lieber Tee, Mineralwasser oder  Fruchtsäfte. Alkoholische Getränke scheiden als Durstlöscher aus, weil ein Konsum von drei Liter pro Tag nicht empfehlenswert ist. Im Gailtal kann man in jedem Ort unbedenklich aus der Wasserleitung trinken. Wir erleben heute eine Renaissance des Wassers, als Allheilmittel für alle Gesundheitslagen. Gute Erfolge gibt es bei Kreislaufbeschwerden, bei Gedächtnisstörungen und die Kneipp Anwendungen helfen bei einem breiten Spektrum von Krankheitsbilder. In der Naturmedizin spricht man davon, dass die Wassermoleküle mit den körpereignen Molekülen korrespondieren. Neben dem Leitungswasser gibt es im Gailtal Quellen, deren Wasser man eine besondere Heilkraft und gesundheitsfördernde Wirkung zuschreibt. Die Quelle bei der Kirche in Siebenbrünn, man vermutet, dass sich unter der Kirche sieben Quellen befinden ist ein  linksgedrehtes Wasser. Solange man dieses Wasser auch lagernd, es verliert nie seinen Geschmack, es ist immer genießbar.

Wir nehmen es  in unseren Breiten als selbstverständlich an, dass uns  allzeit Wasser zur Verfügung steht. Gedanken sollten wir uns  darüber machen, dass wir das gesunde Trinkwasser zu so profanen Sachen wie Duschen, für die WC Spülung, dem Geschirrspülen und Wäschewaschen benützen. Hier könnte eine Nutzwasserleitung viel kostbares Trinkwasser einsparen. Welche Folgen hat es,  wenn das Wasserwerk mitteilt, dass wegen Wartungsarbeiten morgen von 8 Uhr bis 14 Uhr kein Wasser zur Verfügung steht:  Wir haben Töpfe und Kübel, die ansonsten nicht in Verwendung stehen, aus dem  Kellerabteil geholt. Weiteres Gießkannen und andere Gefäße, alles wurde am Abend mit Wasser gefüllt.

Am Morgen sind wir früher als sonst aufgestanden, haben uns geduscht und das Frühstück eingenommen. So war es noch möglich vor dem Absperrtermin die Zähne zu putzen und das Frühstücksgeschirr abzuwaschen. Zu guter letzt haben wir als Vorsorge noch einmal das WC benützt, alles weil an diesem Tag sechs stundenlang kein Wasser zur Verfügung stehen wird.  Einen Wasservorrat für einen halben Tag lässt sich problemlos anlegen. Drei Tage ohne Wasser wären unserem Empfinden nach, nahe an einer Katastrophe.

Wasserreich.

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