WOHLSTANDs: weihnacht

Nicht zu kurz kommt heute die Klage, dass  zu Weihnachten das Materielle, das Schenken, im Vordergrund steht und nicht die innere Zuwendung. Vergeblich bemüht man sich die Stille zu finden, sich auf die Geburt des Erlösers vorzubereiten. Die Klagen über die Auswüchse der Weihnachtszeit, den Konsum sind nicht  neu, schon in Erzählungen und Briefen aus dem achtzehnten Jahrhundert wird darüber geklagt. In den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts habe ich einmal kritisch auf die Vorweihnachtszeit geblickt und in der „Volkszeitung“ einen Essay verfasst.

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Wohlstandsweihnacht 

 

3 Gedanken zu „WOHLSTANDs: weihnacht

  1. [Deutsch und echt:] Ich las vor weniger als einer Stunde wieder in der heutigen „Kleinen Zeitung“, Seite 11, eine Fortsetzung des Streits darüber, ob die Büste Nofretes, der Gemahlin des Pharaos Echnaton, nicht in Berlin als seit 1933 geraubt zu gelten habe. Mir schiene im Augenblick auch ein neues, scheinbar völlig neutrales Gutachten aus Löwen nahezulegen, daß der Darlegung eines historischen Kontexts besser gedient wäre, wenn man für die Büste ein Museum an ihrem geographischen Fundort errichten würde. Ich glaube aber trotzdem: dieses Argument hätte für die Mescha-Stele des Louvre, zu der ich mich zuletzt andernorts äußerte, wohl ein größeres Gewicht

  2. Hallo Franz
    Toll geschrieben! Dein Essay ist so aktuell, wie eh und je. Man muß es heute noch einmal veröffentlichen. Würde keiner merken, dass du den Text schon zum Weihnachtsfest 1969 geschrieben hast. Damals war ich 10 Jahre alt. 😉
    Ich werde, natürlich nur mit deiner Erlaubnis, den Text an eine gute Freundin bei unserer Tageszeitung weiterleiten. Weil er gut in die Weihnachtssonderseiten passen würde. 🙂
    Liebe Grüße in die besinnliche Adventzeit 🙂

  3. Hallo!

    Die Erinnerung an die Adventszeit von früher kennt zwei Arten: Die Eine, dass es früher viel besinnlicher war, die Andere, dass es früher auch schon Hektik gab. Das Wort Stress kannte man noch nicht.

    Es liegt in jedes Hand, wie er die Wochen vor und um Weihnachten lebt.

    Gruss schlagloch.

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