ver:öden II

Bei den Bahnreisen ist der große Boom vorbei, so verkommen in manchen Städten die Bahnhofsviertel. Über Jahrzehnte wurde die Automobilität gefördert, viele Gleisanlagen und Lagerhallen veröden. Die Zukunftsaussichten sind trostlos. Es werden Versuche gestartet, über diese verlassenen Gegenden eine pulsierende Verwendung darüberzustülpen. Verwertungsgesellschaften werden beauftragt, in verschiedenen Kanälen zu suchen, um eine neue Verwendung zu finden. Die Errichtung eines Shoppingcenters kann eine trostlose Gegend retten und dafür werden in der Innenstadt Geschäftsflächen dem Verfall preisgegeben.

Viele Wörter und Begriffe veröden im Alltag und vertrocknen, weil sie nicht mehr benützt werden. Im täglichen Umgang erregen diese Ausdrücke bei anderen Menschen Unverständnis. Das Veröden der Gedanken hat Tradition und wo sind die Wortarbeiter, die diese Ödnis wieder aufforsten?

Im Bergsturzgebiet des Dobratsch gibt es Geröllhalden von großem Ausmaß, über Jahrhunderte war diese Gegend unfruchtbar. Der starke Überlebenswille der Natur hat diese Landschaft der Ödnis entrissen. Ein besonderes Erlebnis ist für mich eine Wanderung durch diese Wildnis, nirgendwo sonst komme ich der Natur und mir, so nahe wie hier. In meinem Innersten öffnet sich eine Wiese, auf der Gladiolen und Narzissen blühen. Meine innere Ödnis verwandelt sich beim Wandern von Judendorf nach Oberschütt in ein ökologisches Paradies. Am Rand der Magerwiese sitze ich auf der Bank, wo ich mir vor Jahren die Frage gestellt habe: Wer steuert die Schmetterlinge?

Ein öder Text.

6 Gedanken zu „ver:öden II

  1. JESU WORTE über das Meer erinnern an JAPAN, die Weihe des SCHREINS in JAPAN wiederum ließ uns an die BUNDESLADE denken und erinnert deshalb an die Eisenbahnstation BET SCHEMESCH, das „Haus der Sonne“, 1950 als „Entwicklungsstadt“ gegründet: der Name „Haus der Sonne“ erinnerte mich nun aber an die „Könige vom Sonnenaufgang her“ in der „APOKALYPSE“ des Jüngers, den Jesus liebt und der bei Jesu letztem Abendmahl an Jesu Brust liegt. [Ich fügte das meinen Einträgen auf dem elektronischen Gästebuch der „LANDJUGEND MARIAZELLERLAND“ hinzu.]

  2. Öde ist vor allem, wenn man sich keine Gedanken mehr über irgendetwas machen kann… dann verödet die Seele langsam von innen, also muss diese stetig am Leben und die Flüsse des Denkens am Fließen gehalten werden. Also fließt weiter ihr öden Texte, dann bleiben wir am leben – das ist gut.

  3. Hallo Nachdenker!

    Solange sich noch etwas im Körper, im Gehirn, in der Seele bewegt, besteht wenigstens die Chance, dass nicht alles zur Ödnis wird. Teilweise wird dies alles durch diese öden Texte am Fließen gehalten.

    Gruss schlagloch.

  4. JESU WORTE „Laßt die Toten ihre Toten begraben!“: ich glaube, unser unachtsamer Umgang mit Sprache ist ein Grund, wenn sie nicht buchstäblich genommen werden. Jesus sagt das aber nicht für den Märtyrer Stephanus, der ein Ehrenbegräbnis erhält: die Ausnahme wird der betagten Frau gewährt, die betagte Frau darf ihrer Trauer an einem Grab Raum geben. Und in dem Maß, in dem einem Weihnachtsfest ein Datum „Stephanus“ zugrundeliegt, ist das auch für das Fest zu erwägen. Ich durfte dieser Tage ein Gespräch mit einer betagten Frau an einem bestimmten Ort führen, es war nicht zu einer abendlichen Stunde: dieses Gespräch aber schiene mir nun den Schluß zuzulassen, daß es ein Mißbrauch ist und Agendum Politischer Parteien nicht nur in Graz in Steiermark sein müßte, wenn an „Allerheiligen“ auf Friedhöfen Bettler in größerer Zahl betteln und dadurch der Trauer das Mitgefühl versagen. Ich fügte das meinem E-Mail vom Morgen des „2. November 2013“ auf dem Kontaktformular der Adresse buchhandlung@gratia.at hinzu, welches mir einen Eingang mit einer Kopie bestätigte.

  5. JESU WORTE „Gott allein ist gut!“: ich wurde zuletzt zur Mitarbeit an einer Veröffentlichung der Gruppe „C“ und „E“ und „F“ eingeladen, mein Beitrag als Rezensent hatte „Gott“, worüber ein Gedicht sprach, zum Gegenstand und ein Bild und auch Schmetterlinge, das Artensterben. Ich schlug die Schrift auf Tischen auf, ich bin auch Mitarbeiter der „Wikipedia“: auch der Artikel „Kreationismus“ stellte dort vor weniger als einer Stunde noch die Frage, weshalb Adam und Eva, verbunden mit einem Kalenderdatum „Weihnachten“, z.B. in der Kunst, einen NABEL haben sollen, wenn sie nie in einem Mutterleib waren. Gott schafft den Menschen, Frau und Mann, nach seinem Ebenbild: allerdings verwendet die Schrift für „Gott“ im Hebräischen, wo sie das sagt, ein anderes Wort als in der Erzählung über Adam und Eva. Und das französische Wort für ein Wort „Gott“ deutscher Sprachräume hat eine andere Etymologie als das griechische: das hat in dem Maß Gewicht, als ein deutsches „NEUES TESTAMENT“ und eine französische „BIBEL“ als THEOLOGISCH und im Hinblick auf INTERNATIONALE VERKEHRSSPRACHEN – „LANGUES VEHICULAIRES INTERNATIONALES“ – und INTERNATIONALE WISSENSCHAFTSSPRACHEN maßgeblich angesehen werden. – Die Schrift spricht übrigens bekanntlich auch von einen NABEL der ERDE: in der Erzählung über den Sohn des Helden Gideon, über den israelitischen König Abimelech – und dessen Bruder Jotam, der mit Schmetterlingen, Tag- und Nachtfaltern, durch die biblische Pflanze „Distel“ verbunden ist.

  6. JESU WORTE gebieten beim WELTENDE die FLUCHT IN DIE BERGE – im Evangelium des Besatzungsmachtsteuerbeamten LEVI, MATTHÄUS, und auch beim Arzt LUKAS: ich schlug die Schrift auf Tischen auf. Ich durfte in der Kirche, in der ich meine ERSTE HEILIGE KOMMUNION empfing, mit einer Dame, die Kinder beaufsichtigte, ein Gespräch über eine \“Einheitsübersetzung\“ zum Schulgebrauch \“DIE BIBEL\“ führen: diese Übersetzung hat hier zu JESU WORTEN über DANIEL und somit HABAKUK die Fußnote über die Verehrung des ZEUS – zu lateinisch \“DEUS\“, etymologisch, auch zum Französischen, Spanischen und Portugiesischen – im Tempel. Ich durfte dazu auch Gespräche in der Buchhandlung des Dommuseums in Graz in Steiermark führen. Und ein weiteres Gespräch von Mund zu Mund, wie der Jünger sagt, den Jesus liebt und der bei Jesu letztem Abendmahl an Jesu Brust liegt, durfte ich auch gestern am Abend führen: http: de.wikipedia.org wiki Joachim_von_Fiore , ich bin Mitarbeiter der \“Wikipedia\“ und klickte diesen Artikel vor weniger als einer Stunde laut der Zeit hiesiger Uhren noch einmal an.

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