ebola:virus ll

Wie weit die Gesundheitsvorsorge geht und wohl mit der täglichen Praxis im Krankenhaus zu tun hat, beweist eine Chefärztin. Aus ihrer kleinen Handtasche entnimmt sie nicht einen Lippenstift oder ein Parfum sondern desinfiziert vor dem Essen ihre Hände mit Octenisept. Dies ist einer Lösung zur Wund- und Schleimhautdesinfektion, die sie auch an die Tischnachbarn weiterreicht. Gerade erst wurde in ihrem Krankenhaus bei einem Patienten, der von einem Mittelmeerurlaub zurückgekehrt ist, beim Ultraschall Würmer in den Venen festgestellt. Die Ansteckungsorte  sind auf einige Flüsse  im Mittelmeerraum beschränkt.

Einen hygienischen Fortschritt bedeuten in den Kaufhäusern und den Einkaufszentren die sich automatisch öffnen und schließenden Türen. Auch in den Fernverkehrszügen gehören die automatischen Waggontüren zum Standard. Diese moderne Form von Sesam öffne dich  ist hier sehr praktisch, weil man meistens Koffer bei sich hat. Diese Automatiktüren gibt es dann auch beim Hoteleingang. Kurze Zeit später wird man mit vielen Brutstätten für Viren und Bakterien konfrontiert. Mit der Türschnalle des Hotelzimmers, verschiedenen Handgriffen im Bad und WC und zu guter Letzt mit der Fernbedienung des Fernsehers. Gerade auf den Fernbedienungen sollen sich, den Berichten aus Gesundheitsfibeln zufolge, die meisten  Viren und Bakterien befinden. Dagegen sorgt die gesundheitsbewusste Frau vor und besprüht bei Bezug eines Hotelzimmers alle Einrichtungsgegenstände, von denen eine Gesundheitsgefahr  ausgehen könnte mit einem Desinfektionsspray.

Keimfrei.

2 Gedanken zu „ebola:virus ll

  1. Hallo Schlagloch,

    meinst du nicht, dass die Ärztin da ein bisschen übertreibt? Im Spital ist Hygiene an oberster Stelle, das ist mir schon klar.
    Ich denke, dass Hände waschen mit Seife vor dem Essen genügt. OK, in Grippe Zeiten öfter mal am Tag die Hände waschen. Aber das reicht doch.
    Wir haben doch auch noch ein Imunsystem das beschäftigt werden will!!!
    lg. Jeremia

  2. Hallo Jeremia!
    Ein gutes Immunsystem können wir in den nächsten Monaten (Grippe, Schnupfen) etc. gut brauchen. Was sonst noch alles an Infektionen „unterwegs“ ist, wissen wir zum Glück nicht. Ärztinnen wissen da besser Bescheid, vielleicht daher die „Übervorsichtige“…..

    Gruss schlagloch.

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