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Die steirische Landesausstellung „Wallfahrt – Orte der Kraft“ findet in einem ehemaligem Kloster, in Pöllau bei Hartberg, statt. Die Ausstellung beginnt mit religiösen Symbolen von Opfer- und Kultstätten der Antike und führt dann weiter zu den christlichen Wallfahrtsorten. Zuerst waren es Kirchen mit den Reliquien verschiedener Heiliger. Im Mittelalter entsteht die Marienverehrung mit neuen Kultstätten. Maria war vor allem für die  armen und einfachen Leute eine Bezugsperson und gab ihnen Hoffnung. Als einzelne Person ist man schon immer Gefahren ausgesetzt, welche oft nicht zu bewältigen sind. So haben wir bei Göttern, bei Gott und Maria um Hilfe und Schutz gesucht. Ein Zeichen der Marienverehrung sind die Opferkerzen vor den Marienaltären. Jede Kerze die hier angezündet wird, ist mit einer Bitte oder Dank verbunden. Es gibt im Leben jedes Einzelnen, trotz aller privaten Versicherungen und Absicherungen durch die Gemeinschaft, immer ein Restrisiko, dem man machtlos gegenübersteht. Dafür sucht man Hilfe bei einer höheren Macht. Ich erlebe es persönlich, dass ich bei den Worten, „Der Friede sei mit Dir“, Trost finde. Im schönen Innenhof des Klosters werden bäuerliche Produkte aus der Umgebung, Kerzen, Andenken und esoterische Waren verkauft.

Am Pöllauberg steht eine mächtige Wallfahrtskirche, der Kirchturm ragt weit in den Himmel. Ich gehe in die Kirche, ein angenehmer Zustand.

Aus meinem Tagebuch…

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