zug:begleiter ll

Es ist beunruhigend, wenn die Bundesbahnen daran denken Bundesheersoldaten zur Unterstützung der Zugbegleiter einzusetzen. Befinden wir uns in einem kriegsähnlichen Zustand? Ich nehme nicht an, dass die unmittelbaren Gefahren von den österreichischen Zugbenützern ausgehen. Unsere Vorfreude auf den neuen Wiener Hauptbahnhof, dem Flaggschiff der österreichischen Bundesbahnen, hat eine Durchsage im Railjet gedämpft. Vor der Ankunft in Wien wurden wir darauf hingewiesen, dass man in den Zügen und in den Bahnhöfen besonders auf das Gebäck, sowie auf die Handtaschen achten soll. Die Koffer soll man nicht unbeaufsichtigt lassen und die Handtaschen fest umschließen. Diese Durchsage wurde mehrmals wiederholt. Nicht nur der Wiener Zentralbahnhof ist neu, neu sind auch diese Warnhinweise.

Allen Lamentos zum Trotz gibt es noch die Gespräche zwischen Zugnachbarn, teilweise kann man mithören. So erfährt man etwas über den Inhalt und hört nicht nur die zumeist einseitigen Antworten bei den Telefonaten. Sieht nicht nur die stereotype Wisch Bewegung am Handy, dazu ein Stirnrunzeln oder ein Schmunzeln. Die Omas auf den Sitzen vor mir haben das Highlife der ÖBB genützt, um für neunzehn Euro 24-Stunden lang in ganz Österreich mit dem Zug  unterwegs zu sein. Dieses Angebot haben sie dazu benützt um für ein paar Stunden ihre Verwandtschaft in Wels zu besuchen. Jetzt befinden wir uns im Eurocity nach Villach. In Wels haben sie erfahren, dass die Nichte im Juni ein Baby bekommt. Auch, dass sie mit ihrem Freund für den August einen Urlaub an der oberen Adria, in Grado, gebucht hat. Die Ankündigung, dass die Nichte und ihr Freund mit einem sechs Wochen alten Baby in der Sommerhitze an die Obere Adria auf Urlaub fahren werden, hat bei ihnen Verwunderung ausgelöst. Für ein Ungeborenes wurde bereits ein Urlaub gebucht, zusätzlich wird auch der Hund in das Auto gepackt. Diese Familie fährt mit Hund und Kegel auf Urlaub. Sie sprechen über das Urlaubsverhalten der jungen Generation, diese Unbeschwertheit verkommt zumeist mit dem  Alter. In ihrem Alter geht man bedächtiger vor, man plant einen Ausflug nach dem Anderen.

Babyreisen.

12 Gedanken zu „zug:begleiter ll

  1. „Allen Lamentos zum Trotz gibt es noch die Gespräche zwischen Zugnachbarn“
    Wie gut, wirklich wie gut, daß die alten Kommunikationskanäle NOCH funktionieren.
    2001 in Tokio habe ich schon damals erleben dürfen, daß jeder in sein Handy-Viereck starrte.
    So schön das alles ist: Wir dürfen die Brücke zur bewärten alten Zeit nicht völlig runterreissen.

  2. Hallo Gerhard!

    Dieser „Spagat“ ist nicht einfach, Bewährtes zu bewahren und Neues einzubinden. Unsere Generation hat erlebt wie das Auto als allzeit Verkehrsmittel gehuldigt wurde und erlebt jetzt, wie man sich vom Auto wieder abwendet. So ähnlich könnte es auch mit dem Handy passieren?

    Gruss schlagloch.

  3. In der Zeitung am heutigen stürmischen Abend übrigens die Verteidigung, uns gegenüber, würde mir bestätigt, der Überschwemmung Österreichs mit immer größeren Autos: die Bauern könnten ohne sie nicht am sozialen Leben teilnehmen. Die Amischen könnte das Entrückungserlebnis der Nachkriegszeit im Auto an JESU WORTE über Elias erinnern – es verspottet Elias.

  4. Guten Tag Herr Siegfried Paul Posch!

    Was genau sagte Jesus über Elias und seine himmlischen Streitwagen?

    Gruss schlagloch.

  5. Jesus sagt, „Joh, 20, 22“, in einer illustrierten Übersetzung: „Recevez le Saint-Esprit!“ – Empfangt den Heiligen Geist! Elischa empfängt das doppelte Maß an Geist, das Elias zugeteilt wird.

  6. „WORTE JESU“, das Buch aus dem Schweizer „Manesse“-Verlag, zweimal bestellt: Jesu Gleichnis vom Sämann und JESU WORTE über das Unkraut. Wir feiern aufgrund eines Traums nach einer Begegung des „25.“ am „26.“ zum astrologischen Sternbild der Fische den Gedenktag von Schillers “ W a l l e n s t e i n “ .

  7. Jesu Apostel Johannes warnt in der „Apokalypse“, „3“, „15-16“, davor, „tiède“, lau, zu sein; statt „froid“ und „bouillant“, heiß und kalt. Aus einem klassischen Aufsatz von Frank William Walbank schien bei einer Herausgabe der Bezug zu dieser Stelle herausgestrichen.

  8. Jesus sagt, wenn ich bete, soll ich in mein Zimmer gehen. In der von Annie Vallotton illustrierten französischen Übersetzung, London, 1966, Copyright für die Illustrationen, und New York, 1971, Copyrigt für den Text, wäre die Tür des Zimmers abgebildet. In unseren Zimmern sind die Türschnallen auf verschiedenen Seiten – ein Problem für die WORTE JESU und eine zweite Strichzeichnung der Übersetzung, die eine Tür darstellen würde, Jesus sagt, daß er die Tür ist.

  9. Jesus geht zweimal durch verschlossene Türen, das Sonntagsevangelium unserer Zeitung, „Johannes 20,19ff.“, erinnert jetzt daran – und so an das bekannte Rätsel, daß Stephanus vom Grab der Patriarchen in Sichem spricht.

  10. Jesus sagt: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen“. Welchen Sinn hat es dann aber, zu beten: „Vater unser, der du bist im Himmel“, „Notre père“ in unserer von A n n i e V a l l o t t o n mit Strichzeichnungen illustrierten französischen Übersetzung? Jesus sagt auch im Evangelium des Arztes, wenn mein Glaube ist wie ein Senfkorn, kann ich den Maulbeerbaum ins Meer versetzen. Uns wurde am Nachmittag gesagt, die Novene der Maria-Schnee-Kapelle Franziskas – Ulrika Nisch – könne JESU WORTE mit Bezug auf die Bartholomäusnacht auslegen.

  11. „1302“ n. Jesu Geb. – Vortrag über G e r t r u d , „Dienst des fürbittenden Gebets“, “ M i t e r l ö s e r i n “ ? „Abtei Marienkron“ – „Kneippkurhaus“. Mein Harzer Fuchs mit dem Namen des Doppelsterns, Alcor, wurde am „21.“ zum Anlaß von Gesprächen mit vier Damen. Wir wieder wach – ein Traum, ich saß an einem Eßtisch unter dem Gral (?), von dem in der Rindler-Wagner-Versammlung die Rede war. Aber mit den vier Damen kam die Frage zum „Neuen Testament meiner Mutter“, „WORTE JESU“, der Buchtitel, nur bei Levi, „Mt 13,45-46“: was ist das Kaufmanns-Kriterium für den Kauf der schönen Perle?

  12. Wir wieder wach in dieser vierten Nachtwache: in der Jesu Apostel, dessen Schwiegermutter Jesus heilt, im See von Tiberias zu versinkt. TRAUM: in einer Landschaft mit sehr tiefem Schnee – zu einem Schreckensbericht des ORF? – belehrte mich jemand darüber, daß es in jedem Fall schlecht endet, sich eine Frau zu nehmen. Auch Jesu Apostel Saulus, der römische Erb- B ü r g e r , meint das. Salomon – geboren „990“ vor Jesu Geb.? – baut dreizehn Jahre an seinem Palast, der Abfall von Kedor-Laomer! – und baut auch für die Tochter des Pharao. Aber, noch einmal: die Hochzeit zu Kana – auch verflucht? Paul

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