täusch:ung I

Verändert die Ansage, viele Umstände von heute sind eine ungute Entwicklung, daran etwas? Wer kann sagen, ob seine Einschätzungen auch in zehn oder zwanzig Jahren ihre Berechtigung haben? Die meisten Sorgen der älteren Generation gehen dahin, dass sich die Gesellschaft, die Technik zu rasch verändert. Für sich ist man zumeist zufrieden und anspruchslos und weiß oft nicht mehr, was man sich wünschen könnte. Stillstand entsteht. Eine lange Pause bei der Anschaffung von neuen Kleidern und eine Auszeit beim Erneuern der Wohnung. Dazu kommt der Rückgang bei den Gefühlen, man kann sich kaum noch über etwas erregen. Vor allem freudig erregen, zumeist sind die wenigen Erregungen negativer Art. Darüber in Rage zu kommen, dass die leeren Kartons in der Altpapiertonne nicht ordnungsgemäß entsorgt werden.

Ein Quantensprung ist darüber zu lamentieren, wie die Käufer seit neuestem bei den Waschpulverpackungen bei den Füllmengen getäuscht werden. Mit freiem Auge betrachtet hat die Schachtel immer dieselbe Größe. Öffnet man diese zeigt sich, dass die Schachtel nicht mehr bis oben mit Waschpulver gefüllt ist. Es fehlen geschätzte fünfzehn Prozent vom Volumen. Beim Haarspray ist es die selbe Dose in der selben Aufmachung und derselbe Preis, aber beim Inhalt sind es statt 75 ml nur mehr 65 ml. So wird man von den Herstellern getäuscht. Manche unterstellen der Industrie und dem Handel, ihre einzigen Ziele sind, die Konsumenten zu betrügen.

Persilschein

2 Gedanken zu „täusch:ung I

  1. Alles ganz normal, Franz. Diese Füllmengen…das nimmt manchmal kurioseste Züge an!

  2. Hallo Gerhard!
    Optische Täuschungen gehören heute zur „Normopathie“ . Dieses Wort war mir bis vor einer Minute unbekannt, findet sich in einem Kommentar bei Facebook.
    Gruss schlagloch.

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