nasch:markt

Am Wiener Naschmarkt gibt es eine Vielzahl von Restaurants und Lebensmittel, für alle Geschmacksrichtungen. Gemüse und Obst aus allen Himmelsrichtungen. Gleich ist man mit dem Prädikat orientalischer Wochenmarkt bei der Hand. Bei den Herkunftsländern der Marktverkäufer hinter den Verkaufsständen dürfte dies der Fall sein. Bei einer Tasse Cappuccino behauptet ein Tischnachbar, dass hinter den gepflegten und umfangreichen Gewürz-, den Obst- und Gemüseständen eine Gemüse Mafia steckt, welche die Geschäfte und die Preise kontrolliert. Die fähigsten Händler, mit marktschreierischem Gehabe, sind die Südländer. Bei jedem dritten Marktstand werden den Vorbeieilenden gebratene Mandeln angeboten.

Dazwischen gibt es Verkaufsstände, die für Produkte aus den Bundesländern werben. Eine Bauerninitiative lädt zu einer Käseverkostung mit Vorarlberger Sauerkäse, Hartkäse, Surekäse und Reskäse. Die Marktbesucher langen bei dem Käse zu, welcher am stärksten riecht. Frei nach dem Mythos, ein guter Käse riecht stark.

Am Wochenende gehören am Vormittag die Gastlokale den Langschläfern, welche hierher zum Frühstücken kommen. Das Frühstücksangebot ist keine Domäne der Cafés, auch Restaurants, Pizzeria, Sushis und Kebabbuden werben mit einer Tafel vor der Tür für ein Frühstück. Neben dem Wiener Frühstück klein und groß, gibt es griechisches und türkisches Frühstück.

Stangenkäse.

2 Gedanken zu „nasch:markt

  1. So ein Frühstücksangebot ist schon etwas Feines – was wir aber schon lange nicht mehr so nutzen. Etwas einkaufen, besorgen und dann noch schnell zum Bäck für ein Frühstück., um zuhause Zeit zu sparen.

  2. Hallo Gerhard!
    In Kärnten ist das Frühstück im Cafe u.a. Lokalen sehr beliebt. Die Kärntner sind halt ein lustiges Völkchen…

    Gruss schlagloch

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