eu:brexit

Seit ein paar Jahren gibt es viel Wirbel um den Austritt Englands aus der Europäischen Union. Eines ist gewiss, auch in der Zukunft wird bei den meisten Konferenzen, sei es auf politischer oder wirtschaftlicher Ebene, als Konferenzsprache Englisch verwendet. Unterhalten sich Personen aus verschiedenen Kontinenten, dann greift man zumeist auf die englische Sprache zurück. Ebenso bei der Kommunikation im Internet oder bei technischen Begriffen. Wie praktisch Englischkenntnisse sind, erfährt man beim Reisen oder wenn man von Touristen nach einer Auskunft gefragt wird. Zumeist wird man in Englisch angesprochen, ganz egal ob man sich im Montafon oder in der Provence aufhält. Die Vormachtstellung der englischen Sprache rührt meinerseits daher, dass die Seefahrernation England seit der frühen Neuzeit weltweit Handelsniederlassungen gegründet hat.

Dessen ungeachtet gibt es in manchen Provinzen von England einen Dialekt, den selbst in England nicht alle verstehen. Eine Englisch Dozentin der Volkshochschule führte als Vergleich den Dialekt vom Hochmontafon in Vorarlberg an. Wir sprechen alle Deutsch, aber der Dialekt vom Hochmontafon klingt für die übrigen Österreich wie eine Fremdsprache. Dazu ergab sich ein Disput mit der Dozentin, da ich mit einer Frau aus dem Hochmontafon zusammenlebe.  Die Frage von ihr war: „Wie es mir ergangen ist, als ich meine Partnerin kennen lernte, wie wir uns verständigt haben?“ Der Dozentin habe ich versichert, dass beim Kennenlernen die sprachliche Kommunikation nicht vorrangig ist, vieles erfolgt durch Augenkontakt und körperliche Gesten. Bewegungen mit den Gesichtsmuskeln bringen einander näher, als das Verstehen einzelner Sätze. Eine zärtliche Berührung auf der Schulter drückt mehr Zuneigung aus, als fünf Sätze im Montafonerdialekt.

DU – Wort

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