corona:sperre

Jetzt melden sich auffallend ältere Leute zu Wort und beschweren sich darüber, dass man sie während der Corona Epidemie weggesperrt hat. Damit hoffte man, für sie eine Ansteckung zu vermeiden. Nach ein paar Wochen Isolation spürten sie, dass ihnen der Rhythmus des Alltags abhanden gekommen war. In der Pension versucht man einigen Tätigkeiten nachzugehen, soweit die körperliche Gesundheit es zulässt. Einmal wöchentlich zur Gymnastik, einen Spielnachmittag, an einen fixen Wochentag zum Schwimmen. Den Seniorentag in der Therme Warmbad Villach zu genießen, um zwanzig Euro gibt es einen Tageseintritt und einen Mittagsteller. Bei der Ausgabe vom Mittagsteller erlebte ich die Fürsorge der jungen Buffetkräfte. Sie richten den Senioren einen reichlichen Mittagsteller an, so wie es die Meisten von ihnen aus ihrer Familie kennen. Man achtet bei Oma und dem Opa darauf, dass sie reichlich zu Essen haben. Dies trifft auch bei Feiern zu, wird ein höherer runder Geburtstag gefeiert.

Selten werden von dem Durchschnittsbürger Geburtstage in einem Nobelrestaurant gefeiert, wo am Teller ein abstraktes Kunstwerk serviert wird, die eigentliche Essensportion aber klein ist. Bei älteren Leuten hinterlässt dies einen herben Nachgeschmack, sie haben noch Hunger. Vorsorglich wählt man eine traditionelle bürgerliche Gaststätte, von der man weiß, es gibt Hausmannkost und eine gscheite Portion. Bei der Geburtstagsfeier passiert folgendes, zuerst beklagen sich die Älteren lautstark, steht der Schweinsbraten oder das Wienerschnitzel am Tisch, es sei zu viel und zu guter Letzt bleibt am Teller nichts übrig.

covid – 19/29

Ein Gedanke zu „corona:sperre

  1. JESU WORTE am Kreuz: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist!“ Vor ‚unserem‘ 🙂 Mittagessen eine Begegnung – meines Hündleins Alcor – mit zwei Damen. Der eine von zwei Aposteln Jesu, die griechische Namen haben, sagt zu Jesus, bevor Jesus das Brot vermehrt, daß 200 Denare für die Mahlzeit nicht hinreichen. Mit Kupfergeld gerechnet? Trotzdem: die Wirtschaft ankurbeln? Wie im Hundertjährigen Krieg, „1454“ n. Jesu Geb., als noch eine Hoffnung bestand, man könne aus dem Groß-Graz des Kreises um Graz von „Sankt Marein“ – „am Pickelbach“, Wehrkirche, in den Matriken der Kirche: „Posch“ – aus nach Osten ziehen?

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