corona:wintergarten

Ein Mittel gegen steigende Corona Infekte erwartet man sich, indem nach dem dritten Lockdown der Gastgartenbetrieb in den Winter hinein verlängert wird, eine Blaupause des Sommers. Von einem Kuraufenthalt um die Weihnachtszeit in Abano weiß ich, dass in den Fußgängerzonen die Tische der Bars auch im Winter im Freien stehen. Die Sessel sind mit flauschigen Decken gepolstert. Attraktiver zum Einkehren sind die Zelte wo mehrere Heizschwammerln, sie sehen aus wie ein Parasol, für heimelige Atmosphäre sorgen. Alternativ sind am Plafond des Festzeltes Heizstrahler angebracht. In diesem Winter wird man die Heizschwammerln in den Gastgärten der Großstädte und den Skiorten Österreichs antreffen. Unter dem Motto: Bleib im Freien, dem Virus ist es  zu kalt. Ein Problem könnte der daraus resultierende Schnupfen werden, weil niemand mit Sicherheit sagen kann, ob dies ein Vorbote des Coronavirus ist. In der heurigen Wintersaison ist das Après-Ski abgesagt.

So zwanglos wie im Spätsommer, im Gasgarten vom Café Stadler in Wiener Neustadt,  wird es im Winter nicht sein. Das Café, Visasvis des neu gestalteten Bahnhofes, passte nicht in mein Klischee eines Bahnhofsrestaurants. Bohnhofsreste, wie es auf kärntnerisch heißt, ein Sammelplatz für verschiedene Stadttypen. Das Café-Restaurant hat Potential, es gibt täglich ein Mittagsmenü zu € 7.90, an den Wochenenden kleine Events. Jazz- und Schrammelmusik, Wienerlieder und Mundartlesungen. Die Inneneinrichtung orientiert sich am Wiener Jugendstil.

Den Sportexperten dünkt, dass es bei den Winterurlaubern eine Verlagerung vom Skifahren zum Langlaufen und Schneeschuhwandern geben wird. Nach dem Radfahrboom im Sommer folgt aller Wahrscheinlichkeit der Langlaufboom im Winter. Zur Zeit gibt es in Südkärnten auch in den Tallagen sehr viel Schnee und ich hoffe, dass es entlang der Gail wieder gespurte Loipen geben wird.

4 Gedanken zu „corona:wintergarten

  1. Mit B i r g i t t a – „8.10.“ – wendet sich nach „1302“ n. G. [sic] Skandinavien nach Italien. Südtirol aufgeben: notwendiger Schritt, als Basis des „Dritten Reichs“?

  2. JESU WORTE beim Arzt, „Lk 4,4“? (der Sinn des Semmering-Tunnels würde angezweifelt, aber: dafür „Nachtzüge“; E-Mail meines Sohnes Thomas Siegfried vom „21.03.2003“ n. G. [sic], „09:55:51“, posch/Schnecke/astrounivie.ac.at, zu „Dr. Harald Mutschke“

    )

  3. Übrigens noch eine Bemerkung zum Thema USA: Du wirst es vielleicht nachfühlen können, daß meine Motivation, nach Amerika zu reisen, angesichts der momentanen weltpolitischen Situation einen ziemlichen Knick erlitten hat. Das heißt nicht, daß ich das Poster nicht mehr machen will. Aber es ärgert mich
    besonders, daß ich einen Flug über London gebucht habe. Es ist wirklich nicht
    schön, durch zwei kriegführende Länder (im Mai vielleicht: Besatzungsmächte)
    zu reisen.

    Viele Grüße

    Thomas

  4. JESU WORTE: Auge um Auge, Zahn um Zahn. ‚Unser‘ 🙂 H e m m a – Weg , „1074“ n. G. [sic]. Kentucky? ‚Unser“ 🙂 Gastbetrieb „Traube“, Lienz, Gastbetrieb „Traube“, Admont. “ T r a u b e n t a l “ . „Buch Numeri“, „13,17-30“. C a l e b .

    Gesendet: Montag, 20. Juli 2015 23:09
    An: andrea.matt
    Betreff: Re: AW: Re: Einfach so

    Liebe Andrea,

    vielen Dank für deine freundlichen Zeilen!

    Ich habe während der vergangenen Tage öfters an Admont gedacht und mir
    vorgestellt, dass es dort angenehmer sei als im Rest des Landes. Gerade in
    Wien war es phasenweise sehr heiß. Hoffentlich hattest du also eine gute
    Zeit dort!

    Bis bald vielleicht

    Thomas

    > Lieber Thomas,
    >
    > der Workshop ist gestern Abend zu Ende gegangen. … Wir haben uns nur so verabschiedet, dass der nächste Fotokurs, den
    > ich besuchen möchte, der Astrokurs mit dir ist.
    >
    > Nun freue ich mich zu lesen, dass das vielleicht schon bald ist. …
    >> ich sitze in Admont in der Traube, weil ich morgen am Alpin-Fotokurs von
    >> Heinz Hudelist teilnehme, und denke an unsere Straßenbahnfahrt. …
    >>
    >> Andrea

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