corona:zeit

Zu Jahresbeginn ist es verständlich über das vergangene Jahr nachzudenken. Diesmal umso mehr, das Coronavirus vereint uns alle. Beim Auftreten im Frühjahr 2020 haben wir gehofft, es wird eine kurzfriste Sache und im Hochsommer werden die Viren von der Sonne verbrannt. Anderseits die Versprechen der Politiker, im Herbst 2020 gibt es ein Licht am Ende des Tunnels und es wird keinen zweiten Lockdown geben. Bei diesen Umständen bekommt die Zeit eine besondere Brisanz. Der Jahresregent 2021 ist neuerlich das Coronavirus und  sein Erzfeind deCovid Impfstoff.

In jedem Lebensabschnitt hat man einen anderen Blickwinkel auf die Zeit. Wie man die Zeit nützen will, ob nur für sich oder mit anderen teilen. Mit gutem Gewissen kann man die Zeit verstärkt für sich nützen, wer über Jahre  Zeit auch für andere zur Verfügung gestellt hat. Bei mir breitet sich ein unangenehmes Gefühl aus, wenn ich das Empfinden habe einige Tage nicht sinnvoll genützt zu haben. Mich in kleine Details verstricke, die so viel Aufmerksamkeit nicht wert waren. Wann sonst als in der Rente sagt man, hat man Zeit sich in unbedeutende Details zu verstricken, wie Fotos am PC zu ordnen. Dabei merke ich, dass es kein Segen ist, wenn ich mit dem Smartphone viele Fotos mache, es kann zum Fluch werden. Vor Jahrzehnten habe ich mir genau überlegt, was ich bei einer Reise fotografiere. Der Kodak Farbfilm hatte Platz für sechsunddreißig Fotos. Damals war ich nicht so schnell am Drücker. Jetzt plage ich mich damit, von drei  ähnlichen Fotos eines auszuwählen.

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