corona:kinder

Die Schar der Virenkinder ist größer geworden, ebenso der Abstand zu anderen Menschen, der Babyelefant ist gewachsen. Mit dem Wachstum konnte der Urheber des Babyelefanten nicht mithalten und hat sich aus der Politik zurückgezogen. Inzwischen ist auch das Elefantenbaby verendet. In der Pandemie ist es wichtig, dass der Wirkstoff der Impfdosen regelmäßig angepasst wird.

In unseren Regionen ist es üblich ein Neugeborenes christlich zu taufen und dazu wird eine Taufpatin oder Taufpate bestellt. Schön formuliert sollte der Pate, ein Wunsch der religiösen Gemeinschaften, die Eltern bei der christlichen Erziehung unterstützen. Das Bemühen um ein rechtes Glaubens Leben des heranwachsenden Babys wird bald außer Acht gelassen und erschöpft sich darin, dass die Patin oder der Pate sich zu Ostern mit einem Patengeschenk einstellt. Die Wurzeln für diesen Brauch liegen darin, dass die Christen zu Ostern ihr Taufgelübde erneuern. Nicht mehr durch die Stimme der Patin oder des Paten, sondern mit eigener Stimme bekräftigen. Priester: Wiedersagt ihr dem Teufel? Gläubige: Wir wiedersagen! Dabei ist es körperlich erlebbar, wie eine Fülle von Dämonen aus den Kirchbesuchern zu Hölle fahren. Der Kirchenboden unter den Füßen wirft leichte Wellen. In Kärnten spielt der Reindling, in meiner Kindheit garniert mit einer Silbermünze im Wert von fünfundzwanzig oder fünfzig Schilling, als Patengeschenk eine besondere Rolle. Die Paten werden gebeten das Patenkind zur Firmung und eventuell auch zum Traualtar zu begleiten. Damit endet die offizielle Begleitung, die Patenkinder sind flügge geworden. In Ausnahmefällen kommt es dazu, dass die Patenkinder für die gealterten Paten eine Fürsorge übernehmen. Mit einer Vorsorgevollmacht für die Paten bei einer schweren Erkrankung bestimmte Entscheidungen treffen, was die Art der Behandlung betrifft, bei Bewusstseinsausfällen den Umzug in eine neue Wohnung oder finanzielle Erledigungen regeln.