corona:fürbitten

Während der Pandemiezeit sind die Fragen welche bei einem Unfall, einer schweren Erkrankung, dem plötzlichen Tod eines Kindes gestellt werden, neu gestellt worden: Wie kann Gott so etwas zulassen oder wo bleibt Gott in der Corona Zeit?  In den Monaten der verschiedenen Coronawellen fragten sich viele, wo bleibt bei der Bewältigung der Pandemie die Unterstützung Gottes? Gerne wird von der Kanzel erwähnt, dass Gott auf Seiten der Armen und Bedürftigen steht. Gerade in der Corona Pandemie leiden die Menschen in den ärmeren Ländern besonders unter der fehlenden medizinischen Versorgung. Als Kind habe ich den Spruch gehört: Not lehrt beten oder im Unglück finden die Menschen wieder zu Gott. In den Predigten streuen die Pfarrer die Botschaft aus, dass die Fürbitten an Gott Unheil abwenden. Die christlichen Religionen sehen sich als Krisengewinner, wenn sich wieder mehr Menschen der Kirche zuwenden. Eine menschenverachtende Losung, dass Gott den Menschen Seuchen schickt, auf dass sie sich ihm zuwenden. Bei einigen Menschen kommt es zu einem Sinneswandel, wenn sie von einer Erkrankung genesen sind oder bei einem Sturz vom Dach mit glimpflichen Blessuren davonkommen. In solchen Notsituationen kommt es häufig vor, dass man ein Gelübde ablegt und verspricht, wenn man diese Gefahr übersteht eine Wahlfahrt zu machen.

Die meisten Wallfahrtsorte sind Marienheiligtümer und in Notsituationen kommt die Bitte über die Lippen, Heilige Maria hilf. Direkter, lieber Gott steh mir bei. Es gibt Nothelfer wie der Heilige Antonius von Padua oder man wendet sich an seinen Namenspatron, in meinem Fall der Heilige Franz von Assisi. Erwähnenswert ist, dass einige zu Haustieren großes Zutrauen fassen und darin Schutzengel erkennen, welche einem der Liebe Gott zur Seite gestellt hat. Eine Stütze in kritischen Situationen oder bei herausfordernden Aufgaben waren unsere Wohnungskatzen Charly und Undine. Für sie hatte ich den Spruch, Pfote hoch oder Pfoten halten.

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