autofrei:coronafrei

Am vergangenen Sonntag wurde das Event „Wörthersee autofrei“ zum 25. Mal durchgeführt, ein Jubiläum. Vor einem Jahr, wo es Corona bedingt im September stattgefunden hat, erlebte ich dabei einige Merkwürdigkeiten. Bei meinem Eintrag in das Tageheft Nr. 259, vom Radsonntag um den Wörthersee, hätte ich am liebsten die Jahreszahl 2011 anstatt 2021 geschrieben. Im Jahr 2020 hat die Corona – Pandemie den Radfans einen Strich durch die Rechnung gemacht, das Event wurde abgesagt. Das Jahr 2011, ein Schicksal Jahr, hat sich in mein Gedächtnis eingeprägt. Der erste runde Geburtstag von Bedeutung, nach vierzig Jahren selbstständiger Kaufmann die Verpachtung der Papier- und Buchhandlung und Übertritt in das Leben als Buchhändler in Muse. Zur Klarstellung, Eintritt in das Pension Zeitalter. Meine erste Pause, bei der Fahrt um den Wörthersee machte ich in der Nähe vom Klagenfurter Strandbad. Im Jahr 2019, dem Jahr vor der Pandemie, waren nur wenige E- Bikes dabei, dieses Jahr, 2021, sind sie die Mehrheit. Vor zwei Jahren waren E- Bikes noch die Exoten unter den Fahrrädern. Die Verwendung von E Bikes hat nichts mehr mit einem fortgeschrittenen Alter zu tun, E-Bikes Fahrer gibt es heute quer durch alle Altersstufen. Für Kinder gibt es eigene Elektro Bikes. Zwischen Maria Wörth und Dellach verlangt mein Körper nach einer akuten Kalorienzufuhr, eine Süßigkeit, um schnell Energie zu tanken.

Direkt an der Süduferstraße liegt ein von hungrigen und durstigen Teilnehmern schon gut besuchter Gastgarten. Zum Gasthaus gehört auch ein Lebensmittelgeschäft mit Tabaktrafik. An der Hausfassade steht noch der Zusatz Südfrüchte. Diese Reklame dürfte aus den sechziger Jahren stammen, damals war Südfrüchte der Sammelbegriff für Obst, welches nicht in Österreich wächst und reift. In meiner Kinderzeit hatte Südfrüchte einen verlockenden Klang, dies verhieß seltene Früchte wie Bananen, Orangen, Feigen und Datteln. Dieses Obst war im ländlichen Lebensmittelhandel meist nur zur Weihnachtszeit zu haben. Läden an gut frequentierten Orten, wie am Bahnhofsvorplatz in Villach, hatten diese Aufschrift. Dort kaufte uns die Mutter nach den Einkäufen in der Stadt, vor der Heimreise mit dem Zug, eine Banane. Heute gehören die Südfrüchte zum Standardangebot in jedem Supermarkt. Dabei gibt es keine Einschränkungen bei den Jahreszeiten und den Entfernungen. Ob aus Chile oder Neuseeland, irgendwo gibt es immer frische Erdbeeren und Weintrauben.

2 Gedanken zu „autofrei:coronafrei

  1. JESU WORTE: über reißende Wölfe. Im Bezirk Spittal würde kritisiert, daß Bauern Schutz vor einem Wolf verlangen. Im ORF, TV, dieser Tage: ein Film über Wölfe und Schafe. In meiner „Kinderzeit“ verirrte ich mich mit meiner Mutter im Wolfsgraben bei Grambach, unweit der Bauernkeusche der Schwester meines Vaters. Als “ N o t h e l f e r i n “ würde “ M a r g a r e t e “ angerufen: sie hätte einen Kalendertag im Schriftlesungskalender „365mal Gottes Wort“, „action 365“, „Kennedyallee 111a“, „60596 Frankfurt/Main“. „20. Juli“. Früher wäre an diesem Tag „Margarete“, „Margareta“, der Pachtzins der Bauern eingehoben worden. Aber im „Bildlexikon“ – ‚unserer‘ 🙂 Regale – , von Schauber und Schindler, gedruckt „mit kirchlicher Druckerlaubnis“ von einem „29. Juni“, „1999“ n. G. [sic], stünde, daß zu Margareta „keine historisch gesicherten Erkenntnisse existieren“. FRAGE: wie würde jemand sich einer solchen “ N o t h e l f e r i n “ anvertrauen wollen? JESU WORTE bei L u k a s , ein „Heidenchrist“, „17,37“: über „Adler“ (Übersetzung von „Dr. Joseph Franz von Allioli“).

  2. Über B a r b a r a aber hieße es in „Gottes heilige Schar“, von Maxmilian B. Tischler, „gerade eben“ von ‚unsern‘ 🙂 Regalen genommen, „die legendäre Überlieferung wird als ‚heillos verworren‘ bezeichnet“. Allerdings FRAGE: „Barbarazweige“ und „Wünschelrute“?

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