lungo:mare II

Wer unterwegs ist muss in Kauf nehmen, dass er nicht einer der Wenigen, sondern einer der Vielen ist, die im Hotel logieren. An manchen Tagen wird es beim Abendessen am Buffett eng. Unterhalten sich im Speisesaal alle gleichzeitig, dann braucht es eine kräftige Stimme, dass einem der Partner, der Tischnachbar noch versteht. Als Belohnung gibt es die Möglichkeit eine Unzahl von Menschen zu beobachten, mit verschiedenen Frisuren, Bekleidung, bis zum Verhalten beim Buffett. Auch die individuelle Zusammenstellung der Speisen auf dem Menüteller und das Benehmen bei Tisch ist einen Blick wert. Beim Essen kommt alles auf den Tisch, die Klage vom schlampigen Zimmer Mädchen und das langsame Service im ersten Café am Platz, dass auch nicht mehr das ist, wie es vor der Coronapandemie war. Zum Vierterl Weißwein wird kein Gals Wasser mehr serviert und die Tortenstücke sind so schmal, dass sie drohen umzukippen.  Sie stehen auf dem Dessertteller wie auf Messersschneide. Die Betrachtungen an Ort und Stelle werden ergänzt durch die Meldungen von der allgemeinen schlechten Weltlage, dem fehlenden Servicepersonal, von der hohen Inflation, den Preissteigerungen und selbst der Ukraine Krieg hinterlässt Rauchspuren in Opatija. Während des Aufenthaltes in der Kvarner Bucht schränke ich mich beim Konsum von Nachrichten zum Ukraine Krieg ein.

Dazu kommen meine ersten Erkenntnisse aus der Lehrveranstaltung Hilft Beten. Die Positionen sind verschiedenen, wobei ich vermute, dass Gott keinesfalls konkret in das Tagesgeschehen eingreift. Eine Möglichkeit ist, dass sich Menschen welche regelmäßig beten zum Besseren, zum Guten verändern. Zusätzlich ist mir der Gedanke gekommen, ob Gott auch für eventuelle außerirdische Lebewesen Gültigkeit hat? Aus den Tageheften…

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