DIE:krise

Auf den Frühjahrsmessen gehören die Vertriebsstände von regionalen Tageszeitungen dazu. Dort wird versucht mit der Verteilung von kleinen Werbegeschenken, wie einer Parkscheibe, einem Kugelschreiber oder einem Chip für den Einkaufswagen, die Leute anzusprechen. Als Einstieg in ein Zeitungsabo wird die kostenlose Lieferung für drei Monate angeboten. Begründen, warum man sich für diese Zeitung entscheiden soll, können die Hostessen meistens nicht. Es handelt sich um StudentenInen, die diesen Job als Nebenverdienst ausüben. Meiner Bitte, ob es möglich ist, dass  ihre Zeitung nicht täglich über „die Krise“ schreibt,  können sie nicht zustimmen. 

Um „die Krise“ dreht sich auch das Gespräch bei einem Imbissstand. Jeder kennt in seiner Verwandtschaft einen Fall, wo Verwandte kurzarbeiten oder stempeln müssen. Erleichterung macht sich breit, wenn jemand sagt, dass er vor kurzem in Pension gegangen ist oder in einem anderen Fall, kurz vor der Pensionierung steht. 

Wege aus der Krise.

6 Gedanken zu „DIE:krise

  1. Hallo Schlagloch,
    das persönliche Wohl liegt offenbar immer am nächsten.

    Gruß
    Gerhard

  2. Hallo Schlagloch,
    das persönliche Wohl liegt offenbar immer am Nächsten!

    Gruß
    Gerhard

  3. Hallo Gerhard !

    Deine Kommentare lese ich unterschiedlich.
    Den ersten Kommentar: Das eigene Wohl liegt einem an erster Stelle.
    Den zweiten Kommentar: Das eigene Wohl erfüllt sich beim Nächsten, dem Mitmenschen.

    Gruss schlagloch.

  4. Hallo Schlagloch,
    ich meinte das Erstere.
    Allerdings gibt es Menschen (!), denen das Gedeihen und der Werdegang von Menschen., die in ihr Blickfeld treten, nicht belanglos ist.
    Wenn dies NICHT als moralischer Überbau wirksam wird (Sei altrusistisch, sehe von Dir ab, Du bist nichts), sondern aus Liebe zum Menschen geschieht, der….so ist wie ich, dann ist es gut, WIRKLICH gut.

    Es hatte techn. Gründe, wieso ich 2x den Text absetzte.

    Gruß
    Gerhard

  5. Hallo Schlagloch,

    Pension heiß einfach Sicherheit
    nach dem sehnen sich die Menschen
    am Besten im Rubbellos 2500 euro
    ein Leben lang
    das wär halt eine gesunde Basis
    was dahinter steckt
    darunter verborgen ist
    wer kann es wissen
    in jedem Fall gilt:
    Alles was nicht Hand und Fuß hat
    was nicht der Menschheit wirklich dient
    sondern sie beherrscht
    sollte überprüft werden….
    elisabeth

  6. Hallo Elisabeth!

    Ist man als Pensionist in der Hand des Staates, so wie die Kirche sagt, wir sind in der Hand Gottes? Heute wurde ich vor der Pension „gewarnt“, nicht mehr im Beruf zu stehen, sei nicht erstrebenswert.

    Gruss schlagloch.

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