BLOG:beitrag

„Kann Kunst zuviel werden“, fragt mischkunst in einem Blogbeitrag.  Er beklagt die Fülle von Texten, Fotos, Video- und Musikbeiträgen im Internet. Diese Diskussion wird seit dem Entstehen von Web 0.2 geführt und inzwischen ist diese Frage sehr akut. Auch die Frage an sich selbst, ob man mehr Zeit beim Surfen im Internet oder beim Schaffen eigener Kreationen verbringt? 

Josef Beuys sagte: „Jeder Mensch ist ein Künstler“.  Das Internet hat die Möglichkeit geschaffen, sich außerhalb von Galerien, Verlagen und Konzertsälen zu präsentieren. Meine Textminiaturen betrachte ich so, dass nur ich sie in dieser Form schreiben kann, also schreibe ich. Nicht jedes Buch, dass verlegt wird findet Leser, nicht jedes Buch in einer Buchhandlung findet einen Käufer. Betritt man eine Großbuchhandlung, dann weis man zuerst nicht, wohin man schauen soll. Es ist so übervoll wie das Internet. Beim Web 0.2  spricht man von einem Netzwerk, daher sollte man neben dem Publizieren etwas Zeit dafür verwenden um ein Netzwerk aufzubauen, um Besucher und Leser  werben. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine Blogplattform zu wählen, wie www.twoday.net , oder www.20six.de ,  an Barcamps und Blogparaden teilnehmen. Auf Spartenblogs  wie e – stories.de  zu veröffentlichen.   

Im Sinne von Josef Beuys hoffe ich, dass die Welt kreativer, bunter wird, nicht nur im Web, sondern unmittelbar, raus aus dem Alltagsgrau.

Regenbogenland.

5 Gedanken zu „BLOG:beitrag

  1. Es gibt unendlich viel Interessantes im Web. Man kann nur einen winzigen Bruchteil schaffen. Ausserdem sind mir 99,9 % der Seiten, die für einen interessant sein würden, nicht bekannt.
    So schaue ich lediglich in 6 oder 7 Blogs, in ebenso vielen Musikblogs sowie einigen Papers herum…und das allein verschlingt schon einige Zeit.
    Vielleicht kommt mal eine Zeit, wo ich meinen „Konsum“ ernsthaft bedauere und mich frage, wieso ich nicht mehr in der Natur oder mit Freunden zusammen war.

    Gruß
    Gerhard

  2. Die kleinen Beiträge im Blog werden nicht zu Büchern oder?
    Die haben das Eigenleben, daß sie einfach so hineingestellt werden oder?
    Und ist es ein zufall, wenn man auf den ein oder anderen Blog kommt?
    Deinen hab ich unter 120 ausgewählt und die anderen nicht mal angeklickt.
    Ich weiß nicht.
    Kunst bekommt der zu sehen, der sie sucht.
    Vielleicht stolpert man manchmal auch darüber.
    Dann ist es die Belohnung für langes, geduldiges Suchen.
    lieben Gruß
    elisabeth

  3. Hallo Schlagloch!
    Wir tragen doch alle dazu bei. Oder?
    Bei „Rosadora“ sind die Blogbeitrage zu einem Buch geworden.
    Na ja, „Kunst“ deffiniert wohl jeder auch unterschiedlich…..
    Liebe Grüße
    Grey Owl

  4. Hallo Gerhard!

    Die Möglichkeit, dass man später etwas bedauert, was man in seinem Leben gemacht hat, besteht immer. Dies kann ALLES betreffen. Ist das Web nicht schon ein Teil der Natur, wie ein künstlicher Park?

    Gruss schlagloch.

  5. Hallo Elisabeth!

    Als ich vor sechs Jahren mit dem Bloggen begann, plante ich eine „Lebensdarstellung“, aber das Bloggen hat ein Eigenleben entwickelt. Es war wie in einem Laboratorium, wo man vorher nicht genau weis, was beim Versuch herauskommen wird.

    Ein Buch hatte ich nicht geplant. Zuerst war die Nachfrage vorhanden, dann habe ich ein Buch verlegt. Im Web ist man auf „dem Sprung“ zur nächsten Seite, ein Buch lädt zum Verweilen ein.

    Gruss schlagloch.

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