HOFFENT:lich

In der Verwandtschaft gibt es Leute, die mit älteren Menschen zu tun haben und dabei mit verschiedenen Eigenheiten konfrontiert werden. Von denen hört man oft den Satz: „Hoffentlich werde ich nicht so.“ Eine dieser Eigenheiten ist, dass ältere Menschen sehr ungeduldig sind. Im Alltag bedeutet dies, dass alte Leute verschiedene Wünsche oder Besorgungen sofort erledigt haben wollen. Das kann das Holz für den Ofen sein, obwohl der Vorrat im Wohnzimmer für drei Tage reicht. Fehlt im Haushalt ein Lebensmittel, auch wenn es in den nächsten Tagen nicht gebraucht wird und daher beim nächsten Einkauf besorgt werden kann, muss es sofort besorgt werden. Wird diesem Wunsch nicht entsprochen, so wird dies in immer kürzeren Abständen wiederholt. Mit der Zeit wird es den Angehörigen zu stressig und man kommt dem Verlangen nach.

Da kann es vorkommen, dass man etwas machen soll, wo man weiß, dass man außerhalb der Zeit kommt. Von den Lebensmittelläden weiß man, dass sie rund um die Uhr geöffnet haben. Anders ist die Situation, wenn man die Milch vom Bauernhof bezieht. Hier gehört es zur Gewohnheit, dass man die Milch zu den Melkzeiten holt und nicht zu jeder beliebigen Tageszeit. Durch Hartnäckigkeit wird man dazu bewegt, am Nachmittag frische Milch zu holen. Die Bäuerin ist im Hausgarten bei der Arbeit. Man entschuldigt sich für den ungünstigen Zeitpunkt und bittet sie darum, die Milchflasche abzufüllen. Ob dafür der gerechte Preis gezahlt wird, ist fraglich. Dabei denkt man sich, hoffentlich wird man selbst nicht so.

In der Altersfalle.              

9 Gedanken zu „HOFFENT:lich

  1. Glaubst Du, daß man so wird oder daß man so ist?
    Und es erst im Alter rauskommt.
    Ich möcht so gern drauf hinarbeiten, gelassener zu werden
    nicht umgekehrt.
    Oder kommt die Ungeduld, wenn das Ende näherrückt?
    Das kann nicht sein.
    herzliche Grüße
    elisabeth
    P.S:und wenn alles da ist, was fehlt dann noch?

  2. Hallo Elisabeth!

    Von der Gelassenheit im Alter habe ich gehört. Es wäre wünschenswert, wenn jeder, der sich bemüht diesen Zustand erreicht. Im Beruf begegne ich älteren Menschen, die sehr ungeduldig sind. Vielleicht ist es auch die Ungeduld des Lebenszeitende. Gelassen bin ich nicht, was das Lebensende betrifft.

    Gruss schlagloch.

  3. Ich habe ein Problem mit dem Begriff „Hoffnung“.
    Gelassenheit im Alter etwa – da ist zuvor sicher reichlich Übung notwendig! Etwa Gelassenheit in mittlerer Lebenslage, das wäre eine gute Vorbereitung!
    Zu „hoffen“, daß sie im Alter eintreten wird wie ein Geschenk, mitnichten.

  4. Elisabeth, wie Du sicher weist, ist der Königsweg hier sicherlich Meditation. Ich weiß, daß es möglich ist, gelassen zu werden. Durch Hoffnung darauf sicherlich nicht.

    Lieben Gruß
    Gerhard

  5. Calling for help less than 1 hour ago: „H a i t i“ ,
    with the sign of the c r o s s (and elsewhere:
    „sister joan clare“ and „mother theresa“)
    that I would now ask in the first place for
    a quotation from the gospel of L u k e .
    Josemaría Escrivá says that study
    pleases God as much as prayer: or meditation
    (my comment). A lady made us pay attention
    to an italian translation in the Tre Venezie,
    in the cathedral of Cormons: 8 EUR!
    Siegfried P. Posch
    Carneri-Gasse 10/E/2
    8010 Graz, Ortsteil Geidorf
    Tel. 0316 67 31 90 (Mobile 0664 913 5616)
    At the same time to:
    – „bundesministerium verkehr österreich“
    – „schlagloch kreuz erhöhung“
    It is not possible to answer by email!

  6. Ich führte heute ein Gespräch über Brigitte Irrgang
    – w w w.brigitte-irrgang.com: die Seite zeigt auch
    ein Hochzeitsbild eines slowakischen Vaters und einer
    slowakischen Mutter des Mädchens, dessen Tod im
    Alter von 11 Jahren uns zu lehren soll, das nicht
    das zählt, was wir im Leben erwerben, sondern nur,
    ob unser Tod uns in ein Leben führt, in welchem wir
    unsere Seele retten.
    Letzteres dachte Blaise Pascal, über den ich zwei
    Unversitätslehrveranstaltungen abhielt.
    Mit 11 Jahren kann man G e l a s s e n h e i t wohl
    noch nicht erworben habe.
    Als Jesus stirbt, erbitten Joseph von Arimathäa und
    der „Lehrer Israels“ Nikodemus von Pilatus seinen
    Leichnam, um Jesus in Gegenwart von zwei Frauen
    mit „Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund“ im Grab
    Josephs von Arimathäa zu bestatten.
    Nun fand ich vor weniger als einer Stunde auf diesem
    Bildschirm auch Angebote eines „Auktionshauses
    Bergmann“ – w w w.auktion-bergmann.de: Elfenbein-
    schnitzereien. Hier wird nun von Gekreuzigten vom
    „Dreinageltypus“ gesprochen: so wird doch thematisiert,
    daß noch immer nicht hinreichend beantwortet
    scheint, ob Jesus mit drei Nägeln an sein Kreuz
    geschlagen wurde; auch in Medien wird das thema-
    siert.
    Trotzdem stelle ich nun noch im Hinblick auf die
    Elfenbeinschnitzereien des angesprochenen Auktions-
    hauses die zweite Frage:
    Gibt es nicht eine unbedingt klare Antwort auch auf
    die Frage, ob bekannte Darstellungen Jesu mit
    Jesu Seitenwunde auf der rechten Seite den Gekreu-
    zigten richtig abbilden? Oder ist die Seitenwunde
    auf der linken Seite die richtige Abbildung?

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