DIE:krise

Noch kann niemand etwas genaues darüber sagen, ob mit dem Jahreswechsel auch das Ende der Wirtschaftskrise gekommen ist, oder ob es nur eine kurze Entspannung gibt. Eine andere Frage ist, ob wir etwas ändern wollen und was wir aus der Krise gelernt haben. Viele hoffen, dass das Wirtschaftsmodell der letzten fünfzig Jahre noch einmal fünfzig Jahre funktionieren wird und erwarten sich neue Spekulationsgewinne. Flüchten bei hohen Seegang alle auf die selbe Seite, dann kann das Boot kippen. Das Herdenverhalten kann die Weltwirtschaft abstürzen lassen. Wachstum lässt sich nicht endlos fortsetzen. Eine Studie belegt, dass jährlich um zwanzig Millionen Autos zu viel erzeugt werden. Trotzdem sind von den Staaten Milliarden von Dollars und Euros für die Stützung der Autoindustrie aufgewendet worden. Der Physiker Isaac Newtons, der auch englischer Schatzmeister war, sagte: „Wissenschaft ist einfach, aber Wirtschaft unberechenbar“.

Ob uns in unseren Breitengraden schon die Krise erreicht hat, bleibt offen. Nach  den Feiertagen kämpfen wir mit dem Übergewicht. Muss man nach den Familienfeiern feststellen, dass man zwei Kilo zugenommen hat, dann bekommen viele von uns eine Krise.

Krisenalarm.

9 Gedanken zu „DIE:krise

  1. Hallo Schlagloch,
    auf vieles, sehr vieles gibt es keine einfachen Antworten. Das ist im Grunde erschreckend.
    Man möchte klare Regeln, aber die gibt es offenbar nicht.

    Gruß
    Gerhard

  2. Hallo Gerhard!

    Schon in der Mathematik und Physik geht es nicht ohne „Unbekannte“, und der grösste unbekannte Faktor ist die Reaktion jedes einzelnen Menschen.

    Gruss schlagloch.

  3. Hochkulturen richten sich, nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen, selbst zugrunde.
    Nun können wir darüber nachdenken, ob wir eine sind.
    Gruß
    Petros

  4. Die Krise hat noch lange kein Ende.
    Im gegenteil glaub ich, daß das dicke
    Ende noch kommen wird
    während der nächsten paar Jahre.
    Abspecken müssen wir alle ohnedies
    damit die Dinge wieder
    ihre ursprüngliche Form erhalten dürfen.
    Später werden wir erleichtert sein.
    Hoffe ich.
    alles Liebe
    elisabeth

  5. @ Elisabeth
    Die meisten Menschen sind erleichtert, wenn sie ein paar Kilos verlieren. Gilt diese Regel auch für die Wirtschaft, für unser gesellschaftliches Klima, dann bin ich für „Abspecken“.

    @ Petros
    Ob wir Österreicher eine Hochkultur sind ? , darüber denke ich noch nach.

    Gruss schlagloch.

  6. Grüss Gott Schlagloch,

    sag‘ ich doch schon die ganze Zeit: Das Zinsgeschäft gehört abgeschafft!
    Weder vom „Aufschwung“ hab ich was bemerkt – von der „Krise“ genauso wenig. Woran das wohl liegen mag?

    Liebe Grüsse//Erika

  7. Eine Kriese wegen ein paar Kilo mehr bekomme ich bestimmt nicht mehr…lach…

    Es sind gemachte Kriesen, damit die paar wirklich wenigen Mächtigen ihre Zinsen einfahren können. Gibt es überhaupt einen Staat, der nicht verschuldet ist..,.und vor allem bei wem?
    Liebe Grüße
    Grey Owl

  8. Hallo GreyOwl!

    Wahrscheinlich ist durch die Verschuldung des Staates jeder Staatsbürger mitverschuldet. Meinen „Schuldenstand“ beim Staat weis ich nicht. Wissen ist Macht, nicht Wissen macht auch nichts.

    Gruss schlagloch.

  9. Wie mich der Staat verschuldet interessiert mich nicht. Es sind nicht meine Schulden…. und trotzdem wird einem „fast“ nur das Nötigste zum Leben gelassen….und bei meiner Bank verschulde ich mich auch immer mehr, weil….ich ja was essen muss. Und ob „das“ jetzt meine Schulden sind? Es muss ja nicht alles so viel kosten?!
    Liebe Grüße
    Grey Owl

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