WINTER:sonne

Die Wintermonate sind für viele keine ideale Zeit zum Kuren, andere stoßt die Kälte nicht ab. So treffe ich bei Schönwetter im Kurpark von Warmbad die einen beim Nordic Walking, beim Spaziergang mit dem Hund oder beim Joggen. Die meisten Spaziergänger sind mit Stirnband und Handschuhen bekleidet, andere joggen mit kurzer Hose und T-Shirt über die Napoleonwiese. Einzelne Damen sind in Pelzmäntel gekleidet und wenden ihr Gesicht der Sonne zu. Eine neue Variante des Golfsport probiert ein Herr aus. Er legt Tennisbälle auf den gefrorenen Schnee und schlägt mit dem Golfschläger zu. Als Ziel wählt er einen Baumstamm. Die Senioren vom nahegelegenen Heim werden mit dem Rollstuhl in die Sonne gestellt.

Der Schnee hat die Wiese zugedeckt, das Biotop ist eisfrei. Zur Freude der Kurgäste schwimmen im Biotop orange Fische. Die Attraktion sind Wasserschildkröten, welche von der Thermalanlage in das ruhigere Kurparkbiotop gewandert sind. Einige Schildkröten genießen die Sonnenstrahlen, andere schwimmen huckepack durch den Teich. 

Manchen Gästen sieht man die Lasten des Alltags, die sie in den Kurbetrieb mitgebracht haben, an. Sie gehen in sich gekehrt und gebückt über die Wege. Hier haben sie die Möglichkeit etwas von der Alltagslast loszuwerden und erleichtert die Heimreise anzutreten. Daheim kommen neue Lasten auf sie zu, wenn sie erfahren, dass ein Mitbewerber, der sich durch einen Konkurs seiner Schulden entledigt hat versucht, mit Diskontpreisen, andere Kollegen auszubooten. 

Die nächste Pleite.

24 Gedanken zu „WINTER:sonne

  1. Hallo Schlagloch!
    Im Moment sind wir in der „Abstiegsphase“. Alles verläuft zyklisch. Den Aufstieg werden wir wohl nicht mehr er-leben…..in eben diesen….
    Sei lieb gegrüßt
    Grey Owl

  2. Hallo GreyOwl!

    Die Frage ist, ob die Bibel recht behält mit ihrer Aussage, dass auf sieben fette Jahre, sieben magere Jahre folgen. Ein immerwährender Zyklus.

    Gruss schlagloch.

  3. Der Traum Josephs in Ägypten – nicht
    unbedingt zwei Träume, wohl aber zwei
    Visionen am hellen Tag, um 12 Uhr und
    15 Uhr, haben der Apostel Petrus und
    der römische Hauptmann Cornelius
    in der Apostelgeschichte, 10,9-16, und
    10,3-6: aber müßte nicht – hier im
    Zusammenhang mit dem Streit wegen
    der Veteranen in Kärnten – das
    Österreichische Bundesheer die Frage
    beantworten, weshalb in den
    Evangelien Offiziere eine so auffallende
    Rolle spielen? Ich bin Mitarbeiter der
    „Wikipedia“. Auch meine Mitarbeit an
    der „Wikipedia“ bezieht sich auf diese
    Frage.
    Siegfried P. Posch

  4. Hallo Schlagloch!
    Die „Sieben“ ist eine magische Zahl. Das wußten auch schon die, die das Manuskript (Grundlage) für die Bibel lieferten. Ob das nun die Kirche weiß, und wenn ja, ob sie´s akzeptiert,….weiß ich nicht.
    In sieben Jahren erneuert sich unser Körper, die sieben führt uns in´s Labyrinth der Geheimnisse, 7 Tage hat die Woche, sie ist die Zahl der Venus, sie enthällt in sich die 2,3,4 und die 5. 3+4=7 und 2+5=7. Es sind zwei Kräftepaare in ihr enthalten, die Harmonie (3) und die Materie (4) können sich durch sie entfalten. ….und da gäbe es noch viel mehr Zahlenmagisches zu sagen….
    …und dann kann man das Ganze auch subjektiv sehen, aus der eigenen Sicht.
    Na ja,…es gibt da viele Möglichkeiten…wir werden sehen….
    Liebe grüße
    Grey Owl

  5. Guten Abend, Grey Owl,
    Hegel hat Überlegungen nicht unähnlich den
    Ihren. – Hat es einen Sinn? Zu denken: im
    18. Jahrhundert war China noch autonom –
    die Sternbilder Chinas, das Siebengestirn,
    Weltgeltung der Perioden von sieben Jahren.
    Im 19. Jahrhundert sucht Europa China
    zurückzudrängen – die alten römischen
    Perioden von fünf Jahren. Im 20. Jahrhundert
    haben wir wieder „Olympische Spiele“ – eine
    Periode von vier Jahren. Aber warum soll
    diese griechisch sein? Ich sage nicht, sie sei
    es nicht. Nur scheint das „Weltreich der vier
    Weltgegenden“ lange vor den Griechen im
    Raum zu sein.
    Siegfried P. Posch

  6. Hallo Schlagloch!
    „Zahlenmagie“ ist ein weites Gebiet…..und man kann alles mit allem in´s „Verhältnis“ setzen.
    Über die Pleaden wird viel gemunkelt, dass wir von dort kommen, oder wir Besucher von dort hatten, wofür es auch auch archäologische „Beweise“ gibt, die in irgendwelchen Kellern versauern und kaum bis nicht ernst genommen werden. Da würde ja auch ein Weltbild durcheinander kommen und Geschichtsbücher müßten neu geschrieben werden.
    Vielleicht sind wir ja nicht die erste Rasse auf diesen Planeten?
    Vielleicht gab es schon Andere vor uns, die viel weiter entwickelt waren als wir heute und die sich schlußendlich, worauf wir ja auch zusteuern, selbst vernichtet haben. (Angeblich soll es da auch „Beweise“ für geben, die zurück gehalten werden).
    Aber ich schweife schon wieder ab….Du merkst es sicher……
    Die „fünf“ ist die Zahl der Quintessenz“, und die „vier“ ist zum Beispiel eine heilige Zahl bei den Indianern.
    Auch wenn ich nicht gut mit Mathematik einhergehe, kann man doch alles mit ihr ausdrücken, berechnen, und die ganze jüdische Mystik gründet sich auf Zahlen, wo alles einen Laut und gleichfalls einen Zahkenwert hat,…sogar Gott.
    …und „die Ordnung“ des Universums (Raum) bestand zweifellos schon vor den Griechen…..und kann sicher auch in Zahlen ausgedrückt werden.
    Liebe Grüße
    Grey Owl

  7. Frau GreyOwl und Herr Siegfried Paul Posch!

    Interessanter Dialog zwischen Euch beiden.

    Gruss schlagloch.

  8. 25.2.2010, „5:40“
    Guten Morgen, Grey Owl,
    vor den Fenstern des hiesigen „BUWOG“-Hauses
    an der Adresse „Carneri-Gasse 10“ in Graz
    fuhr vor weniger als einer Stunde und fährt
    „immer“ (ich bin hier seit 1981 Beobachter)
    in einer stillen Sackstraße ein „Einsatzfahrzeug“
    mit Gelblicht gelber Dachtafel und so etwas
    wie einen Folgeton produzierend
    hinauf und wieder hinab. Mein Gedanke ist,
    im Namen einer Stadt Graz wird das als
    „Straßenreinigung“ aufgefaßt. Ich möchte
    nun gerne auch Elisabeth Wendt wegen des
    auf dem Blog „Spekulation“ Gesagten fragen:
    Ist das Beschriebene als Arbeit zu definieren,
    jetzt von der Etymologie des französischen
    Wortes für „Arbeit“ abgesehen?
    Bonjour!
    Siegfried P. Posch

  9. Tja, für die Franzosen scheint die Arbeit nicht das allerwichtigste im Leben zu sein. DAS ist auch gut so!
    Und mit Sicherheit gibt es noch zahlreiche Jobs, die noch weniger körperliche und geistige Arbeit mit sich bringen als die Straßenreinigung. In meinem Bekanntenkreis sind mir leider solche Menschen nicht bekannt.
    Meine Empfehlung.
    Grey Owl

  10. Dieses E-Mail soll einen Spendenaufruf
    „Licht ins Dunkel“ (Plakat, gestern, auf
    dieser Seite der Mur) begünstigen; was
    einen gestern an mich persönlich aus
    Oberösterreich gerichteten Spendenaufruf
    „Alzheimerhilfe“ anlangt, so glaube ich,
    daß die Diagnose „Alzheimererkrankung“ nicht
    zulässig ist. Der Name erweckt Assoziationen
    an das Judentum (s. „Wikipedia“, ich
    zitiere als Mitarbeiter), daher ist die Diagnose
    eine Form von Antisemitismus.

    An Frau Gabriele Kuby und das Blog
    „schlagloch winter konkurs“

    Ich fürchte: die Bedenklichkeit der
    „Marien-Verehrung“ in Portugal und
    Jugoslawien ist gravierender, als
    gemeinhin bewußt ist. Es scheint doch
    evident, daß hier einerseits das
    fernste Wandergebiet der Kelten in
    einer Richtung und das Rückflutgebiet
    der Kelten nach dem Versuch,
    Pergamon einzunehmen, andrerseits
    betroffen ist. Aber: was ist, präzise,
    in der Apokalypse des Lieblingjüngers
    Jesu – 2,28 – der „Morgenstern“?
    Segfried P. Posch
    Getippt auf dem Kontaktformular
    „Gabriele Kuby“

  11. Bonjour, Grey Owl und Elisabeth Wendt,
    wieviele gesicherte Beobachtungen sind eigentlich
    bekannt, die uns mit der Behauptung weiterzuarbeiten
    erlauben würden, daß das Siebengestirn sieben
    Sterne hat?
    Wenn man an den Kassen der Lebensmittelhandelsketten
    auch so zählen wollte!
    Essig kann man in den Geschäften kaufen. Weshalb ist
    für uns Essig etwas Erfrischendes: nicht aber für Jesus,
    am Kreuz?
    Siegfried P. Posch

  12. Bonjour Grey Owl,
    auf „Deutschlandradio Kultur“ fand ich gestern am
    Abend und auch vor weniger als einer Stunde noch
    einen Artikel: „Weit und breit kein Gott“ – die
    Wissenschaft lasse einen Glauben an Gott endgültig
    als absurd erscheinen. Nun steht aber im
    „Matthäusevangelium“ (es hat in Österreich zwei
    „Schulbuch-Nummern“), 21,17-22, Jesus habe uns
    auf seinem Weg von Betanien nach Jerusalem
    (Betanien ist einen Sabbatweg von Jeruslem
    entfernt) die Macht gegeben, einen Berg im Meer
    versinken zu lassen, indem wir zu dem Berg
    sprechen: „Heb dich empor, und stürze dich ins Meer!“
    Folglich – S o d o m : ein Reiseführer, JERUSALEM &
    HEILIGES LAND, „Aktualisierte Auflage“, 2010/2011,
    w w w.dk.com, gibt auf S. 202 die Auskunft, daß die
    Wissenschaft Archäologie „inzwischen Bab ed-Dhra in
    Jordanien“, einen Berg, als die Stadt Sodom ansehe.
    Die Theologie, die im Österreichischen Rundfunk als
    Wissenschaft bezeichnet wurde, sucht Sodom „im
    Süden des Toten Meers“ – „au S. de la mer Morte“:
    also im abgetrennten Südteil des Toten Meers, so
    der sehr kurze Artikel im französischen Lexikon
    LE PETIT ROBERT DES NOMS PROPRES, 1999. Ich
    behaupte: jetzt habe ich einen Berg im Meer
    versenkt! Habe ich recht?
    Yours truly
    „Dr. Siegfried P. Posch (Graz)“

  13. Auch zur Diskussion auf dem Blog „schlagloch
    E:mobil“ (kopiert vor weniger als einer Stunde
    vom „Gästebuch der Stadt Graz – Rathaus“):

    Eine Judas-Kirche auf dem Schloßberg von Graz?
    „unbekannt“, 03.09.2010, 05:39

    Antwort auf „anonymous“ – „02.09.2010, 12:56“ – auf
    dem „Gästebuch der Stadt Graz – Rathaus“

    Sollte nicht auf dem Festungsberg von Graz eine Kirche
    zu Ehren von Judas und dessen Bruder Joseph errichtet
    werden? Der „Akademische Lexika-Dienst“, Münster,
    überweist mir 71 Euro auf mein BAWAG-Konto im Zuge
    einer Debatte über den „Judasbrief“ im „Neuen
    Testament“, die Herr W. schriftlich führte: zusammen
    mit zwei weiteren Herren.
    Ein „Neues Testament“ hat in Österreich zwei Schulbuch-
    Nummern. Im „Judasbrief“ wird über Gomorra berichtet.
    Judas aber zählt in der „Apostelgeschichte“ des „Neuen
    Testaments“- 9,11 – Jesus selbst zu den „Heiligen“. Jesus
    sagt dort, der römische Erbbürger Saulus aus Tarsus
    habe im Haus des Judas in der Geraden Straße – „Straight
    Street“ – in Damaskus eine Vision gehabt. Jedoch – zu
    fragen habe ich noch: was ist eigentlich, präzis erklärt,
    die Sünde Gomorras, die mit einem „ewigen Feuer“
    bestraft wird, wie im „Judasbrief“ – Vers 7 – steht?

    graue Linie
    […]

    Minarett auf dem Schloßberg -Thilo Sarrazin
    „anonymous“, 02.09.2010, 12:56

    Antwort auf „Brauchen wir den Uhrturm?“ – „31.08.2010,
    20:05“ und „01.09.2010, 07:32“ – auf dem „Gästebuch
    der Stadt Graz – Rathaus“

    Ich war zuletzt zu einer Hochzeit in Kärnten eingeladen.
    Nun las ich gestern am Nachmittag an der Kreuzung der
    Straßenbahnhaltestelle der Adresse Grabenstraße 144,
    Graz, eines von zwei mir bekannten Wahlwerbeplakaten
    der „Christlichen Partei Österreichs“ noch einmal. Warum
    scheint in „Landtagswahlkämpfen“ eine s c h w a r z e –
    eine a f r i k a n i s c h e – Minderheit kaum eine
    Zielgruppe darzustellen … [?] Fallen ihre Stimmen gegen
    die Kroaten des Burgenlandes oder die Slowenen Kärntens
    – oder der Steiermark? – in keiner Weise ins Gewicht?
    Könnte denn ein mögliches Minarett auf dem Schloßberg
    von Graz in zehn Jahren nicht ein
    a f r o i s l a m i s c h e s sein? Eines der von der
    Wirtscha[f]tssupermacht China hofierten
    Wir[t]schaftssupermächte Äquatorialafrika und Südafrika?
    Außerdem: haben Sie nicht Angst, daß eine Kapelle am
    Platz des Grazer Uhrturms von einer „Sekte“ beansprucht
    werden könnte? Die Bundesstelle für Sektenfragen –
    konsequent dem W i r t s c h a f t s m i n i s t e r i u m
    zugeordnet – teilt mir in einem wohl fast einstündigen
    Telefongespräch mit, sie definiere nicht, was eine „Sekte“
    ist. Wie soll die Gefahr vermieden werden, daß eine
    Kapelle auf dem Festungsberg von Graz gar nicht eine
    interreligiöse oder ein[e] christliche wäre?

  14. Dornen der Dornenkrone Jesu besitzen Frankreich
    und Italien, in Vicenza, als „heilige Orte“. Diese
    könnten dazu dienen, auch für Rußland etc. ein
    ein Sonnen-Jahr festzulegen (s. “ en wikipedia
    julian calendar“, ich zitiere als Mitarbeiter): nicht
    erst 2018, sondern am heutigen Morgen schon;
    soweit astronomische Voraussetzungen tangiert
    sind. Warum ist aber auch das trotzdem aus einem
    nicht astronomischen Grunde strikt unmöglich?

  15. Hanna, die über Jesus nach seiner Geburt weissagt,
    heiratet als junges Mädchen. Sieben Jahre lang ist
    sie verheiratet. Hätte sie – die Tochter Penuels aus
    dem israelitischen Stamm Aser – sieben Jahre lang
    kein Kind geboren, so würde das Evangelium das
    doch sagen: auch für das Evangelium ist das Kind
    die Hoffnung der Liebe der Frau.
    Wer aber denkt trotzdem bis zur Stunde an Hannas
    Tochter?
    Daß Hanna als hochbetagte Frau im Tempel Gott
    alleinstehend dient, könnte sich dadurch erklären,
    daß Hanna eben eine Tochter geboren hatte, diese
    aber ihr keine Hilfe bieten konnte, weil ihr Erbrecht
    – in Israel können Töchter erben – gegenüber
    dem Erbrecht einer zweiten Frau nicht abwägbar
    war.
    Welche große Schlüsselgestalt der Weltgeschichte
    aber hatte Söhne, deren Erbrecht nicht abwägbar
    war?
    Und wie erklärt jene Unabwägbarkeit, daß das Leid
    Japans ja wohl seit sehr vielen Jahrhunderten im
    R e i n i g u n g s r i t u s seiner „Shinto“-Religion vor
    Augen liegt, uns aber dennoch seit so vielen Jahr-
    hunderten unsichtbar blieb?
    Japan: in ihrem Geschmack die nüchternste, reinste
    Nation!

  16. Japan – eines der großen Reiche, mit seinem Einfluß
    nach Hinterindien reichend und unmittelbar vier Meere
    beherrschend, den Atlantik über den Norden, den Pazifik,
    das Südchinesische Meer, den Indischen Ozean – hat
    doch ein K a i s e r t u m .
    Jesus sagt zu Pilatus, er sei ein König, sein Reich sei
    aber nicht von „dieser Welt“.
    Bis zur Stunde habe ich aber trotzdem zu fragen, ob
    Reflexion über diesen Satz uns je Klarheit darüber ge-
    bracht hat:
    Ein Königtum im „Himmel“ – einen „Himmel“ kennt
    christliche Lehre streng genommen gar nicht, sondern
    nur „Himmel“ in der Mehrzahl, im Plural – meint Jesus
    doch nicht, als er als König von den Soldaten mit
    der Dornenkrone gekrönt wird.
    Was meint Jesus, wenn er sagt, sein „Reich sei nicht
    von dieser Welt“? Was denken wir, wenn wir das hören?
    Brauchen die Himmel die Königsherrschaft?
    K ö n i g ist Jesus gewiß über allen, die sich je auf den
    Namen C a e s a r s berufen durften.
    Wir kauften hier in Graz in Steiermark in Österreich
    sechs kleine Metallreliefs.
    Eines stellt den „h e i l i g e n D e m e t r i u s“ dar,
    einen K a i s e r , Diokletian tötend, eine Darstellung,
    die einer Orthodoxie sehr vertraut ist, uns aber über-
    haupt nicht.
    Er soll im Raum von Belgrad um 302 u.Z. als christ-
    licher Märtyrer den Tod erlitten haben, ein Soldat: und
    er soll als „Schutzpatron“ von Thessaloniki, Istanbul
    und Venedig gelten.
    Mit Y a s u s h i A k a s h i , dem japanischen UN-Di-
    plomaten, hat Demetrius gemeinsam, daß ein „Westen“
    ihm keinen Dank oder kein Gedenken zu schulden
    glaubt.
    „Serbien muß sterbien!“
    Wenn wir zur Stunde nach Lybien blicken, und z u r
    S t u n d e die Legitimät der Mittel der Verteidigung
    einer präsumtiven legitimen Macht – oder vielmehr: ein
    Recht sie anzuklagen – zu erwägen versuchen, so
    habe ich aber trotzdem zu fragen:
    Gibt es nicht n o c h vier Städte – Städte in denen man
    die einer sorgfältigsten Erwägung förderliche Stille
    vielleicht im allerhöchsten Maß voraussetzen würde:
    Gerichtsorte über die Frage, ob wir nicht unseren
    nunmehrigen Frieden auf dem Balkan doch Japans Di-
    plomatie und damit auch Japans Heer verdanken?
    Der Hörfunk – die „Caritas“ – hinterließ heute um die
    Mattagszeit im Hörfunk den Eindruck:
    Wir können für Japan nichts tun.
    Aber von den n e u n Aussätzigen – „Lk. 17,11-19“ –
    die Jesus heilte, hätte er ja auch nur Dankbarkeit ver-
    langt.
    Nichts ist es also nicht, wenn wir dieses Wort in
    dieser Stunde auszusprechen wagen: in der von
    Japans Heer und Japans zivilen Atomspezialisten
    gefordert ist, unter Gefährdung ihres eigenen
    Lebens ihren Dienst für uns zu tun.

    Zahl der Atomkraftwerke:
    Slowakei 2
    Slowenien 1 (Entfernung von Graz: 123 km,
    von Klagenfurt: 116km)
    Frankreich 58

  17. Herr B.B.!

    Das einzige was wir in Oesterreich tun koennen ist, Nachrichten hoeren und Organisationen unterstuetzen, die im Katastrophengebiet in Japan im Einsatz sind. Ob dabei der Glaube hilfreich sein kann?

    Gruss schlagloch.

  18. Good evening, Schlagloch,

    ich glaube, daß Kaiser Akihito zu widersprechen ist,
    wenn er sagt, die Ereignisse in der „Region Nord-
    Honshu“ seien „unvorhersehbar“ gewesen: seine
    Behauptung läßt sich wohl schwer beweisen. Dietrich
    Bonhoeffers Ethik hätte dem Kaiser diese „Unwahr-
    heit“ aber wohl explizit erlaubt. Trotzdem.
    Auch legte ich heute einen Mitarbeiter der „Caritas“
    auf „Radio Vatikan“ (mir hier auch zur Stunde noch
    auf den Bildschrim gestellt) weiterhin dahingehend
    aus, daß er sagte:
    „Wir können in Japan nichts tun.“
    Um „15:37:03“ – also vor etwa drei Stunden – erhielt
    ich heute noch eine Meinungsäußerung, eine RTL-
    Meldung auf dem ORF, der weltgrößte, französische
    Betreiber von Atom-Kraftwerken, der Konzern EDF,
    könnte R o b o t e r nach Japan fliegen, gebe „viel-
    leicht“ zu Hoffnung Anlaß. Auch meldete NZZ-Online
    (mir ebenfalls hier auf den Bildschirm gestellt) um
    „13:39“ heute:

    „Nach Auffassung der japanischen Regierung
    sind an der Hülle des Reaktors 3 im AKW
    Fukushima Eins schwere Schäden ‚unwahrschein-
    lich'“.

    Eine Frage habe ich aber zu wiederholen, die andern-
    orts bereits gestellt ist:
    Die Monarchie Frankreichs erfuhr wohl in den Jahren
    1580 – 1590 u.Z. eine entscheidende Schwächung, ei-
    ne Schwächung ihrer Legitimität.
    Kann man zielführend argumentieren, daß das in den
    Jahren 1880 – 1890 u.Z. für die Monarchie Japans drei-
    hundert Jahre später n i c h t der Fall war?

    Yours truly

    B. B.

  19. Ich danke Gott, daß er mein Gebet erhört hat,
    der Wind möge sich von Tokio wegdrehen.

  20. Herr S.P.P. !

    Bleibt noch zu fragen, wie oft am Tag und wie oft in der Woche beten Sie, Herr S.P.P.

    Gruss schlagloch.

  21. Ich glaubte, daß Gott der Dank für die Gebets-
    erhörung, daß der Wind nicht nach Tokio mit seinen
    40 Millionen Einwohnern wehte, gebührte.
    Wenn gar kein Gebet stattfand, so ist die Mitteilung
    zu löschen, da dann nicht von Gott gesprochen
    werden sollte.
    Wenn sich dieses Blog aber zur Stunde noch dem
    Dank, der Gott gebührt, widmet, so kann wohl
    nicht nach einer Qualität des Gebets gefragt
    werden, da Gott es durch die Erhörung rechtfer-
    tigt, auch wenn es noch so unzulänglich war,
    trotzdem. Vom Zweck des Dankens kann nicht zu
    einem andern übergangen werden.
    Wenn ein Polizist sagen wollte, er danke Gott, daß
    er bei einem Einsatz nicht von einem Auto heraus
    durch eine Schußwaffe eines im Auto von ihm Ange-
    haltenen getötet wurde, so könnten Sie nicht sagen,
    der Staat sei ungerecht, da sei nichts zu danken.

    Ich danke Gott, daß er mein Gebet erhört hat,
    der Wind möge sich von Tokio wegdrehen.

  22. Wenn in Japan zur Stunde französische Hilfe zum Einsatz
    kommen soll, so habe ich trotzdem zuerst noch einmal fest-
    zu halten, daß das ohne eine Aufhebung der Todesurteile
    gegen Frankreichs Königin Maria Antonia und ihren Gemahl
    Ludwig nicht statthaft ist.

  23. Ich frage – ob angstvoll oder nicht, muß nicht ange-
    sprochen werden.
    Worum sollen wir zur Stunde in Libyien beten?
    Im „Mittagsjournal“ des „ORF – Ö 1“ (ich bin auch
    Fernsehabonnent) schienen mir jetzt überaus
    deutlich zwei Wegen und zwei Städte wirklich
    geradezu vor Augen gestellt: B r ü s s e l , wo die
    NATO Luftangriffe vorbereiten würde, einerseits;
    und P a r i s , wo eine Staatengemeinschaft unter
    entschiedener Ablehnung einer Berufung auf die
    NATO, um nicht der arabischen Staatenwelt mit
    einem Kreuzzug zu drohen, wohl ebenfalls eine
    Sicherung der Lufthoheit über Libyen als Befehl
    zu erwirken imstande wäre.
    Ein Gebet, der Wind möge nicht nach dem Großraum
    Tokio mit 40 Millionen Menschen hin wehen: ist das
    nicht lächerlich? Heute nach „10 Uhr“ las ich als
    Lauftext auf dem Fernsehschirm im „Hotel Ibis“
    in Graz beim Hauptbahnhof (ich durfte dort Gast
    sein), eine d e u t s c h e Wasserpumpe könnte
    vielleicht eine zweckmäßige Kühlung im Atomkraft-
    werkskomplex Fukushima verläßlich genug be-
    wirken. Wäre es da nicht besser, der Wind würde
    nach Tokio wehen, um die Helfer anzuspornen?

  24. Ich fand nun vor weniger als einer Stunde die
    Antwort, worum wir zur Stunde für Libyen beten
    sollen, auf diesem Bildschirm gelöscht.
    Trotzdem habe ich noch die Frage:
    Ich glaube nicht, daß wir uns die A n g s t vorstellen
    können, die J o s e f von N a z a r e t gehabt
    haben muß, als er in der Nacht noch aufbrach,
    weil ihm im Traum gesagt worden war, daß die
    Kinder in Betlehem getötet werden würden
    und daß sein Kind, Jesus, bedroht war.
    Vielleicht kann uns der Gedanke an eine über-
    standene Angst aber zur Stunde von Angst
    befreien.
    Hier ist der Himmel noch blau, also noch nicht
    der Abend dieses Tages gekommen, der in
    in der Steiermark Josef von Nazaret gehören
    soll, dem „Landespatron“ mehrer österreichischer
    Bundesländer.
    Welche vier Orte der Steiermark stehen aber
    eigentlich seit genau welchen vier Jahren u.Z. in
    einer bestimmten, jeweils verschiedenen Be-
    zu Josef von Nazaret?

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