ZEIT:spanne IV

Unsere Datumaufzeichnungen werden immer präziser, zum Jahr, Monat und Tag fügt man heute die Stunde und die Minute dazu. Wir haben es in dieser Disziplin zu einer neuen Fertigkeit gebracht. Beim Bezahlen, sei es eine Tasse Kaffee, der Einkauf von Lebensmittel oder beim Tanken, wird auf dem Kassenbon auch die Sekunde ausgedruckt. Was hat der Genuss einer Tasse Kaffe, der Kauf von Lebensmittel und das Tanken mit den Sekunden zu tun ?

Die Namen der verschiedenen Zeitalter hat man erst Jahrhunderte später festgelegt. Heute wählt man eine schnellere Variante und spricht schon jetzt vom Automobilzeitalter, dem Fernsehzeitalter oder dem Computerzeitalter. Es ist fraglich was von diesen Begriffen übrigbleiben wird ? Die persönliche Lebensgeschichte hat ihre eigene Zeitrechnung: Wie die Zeit nach der Berufsausbildung, die Zeit vor der Ehe, die Zeit nach der Deutschlandreise. Manche nehmen die Essgewohnheiten, die sich je nach der gesundheitlichen Befindlichkeit verändern können, als Maßstab für Zeitrechnung. Bei mir ist es die Zeit nach dem Basenfasten.

Entlastungstag.

Ein Gedanke zu „ZEIT:spanne IV

  1. Good evening, Schlagloch, ich glaube aber, auch im Augenblick wird es trotzdem nicht unbedingt Kopfschütteln hervorrufen, wenn jemand behauptet, zwischen 1400 n. Chr. Geb. und 1500 sei das „Mittelalter“ zu Ende gegangen und habe die „Neuzeit“ begonnen. Nun scheint zwar Frau Bundeskanzlerin Merkel zu meinen, es gebe keinen einfachen Weg um die Währungen in ein Gleichgewicht zu bringen. Etwas Einfaches, sehr einfach Geometrisches schwebt mir aber zu den Begriffen „Europa“ und „Alpen“ vor. Wir vergessen wohl vielfach: die Alpen sind ein RÄTOROMANISCHES Gebiet. Noch mehr vergessen wir aber wohl, daß es eine ÖSTERREICHISCHE RÄTOROMANIA gibt: den Großraum von HEILIGENBLUT. Die Bergleute-Kirche von Heiligenblut wurde zwischen 1400 und 1500 gebaut. Wenn wir ein „Andreas“-Kreuz über dem Großglockner schwebend denken, so schwebt es im Südosten über dem österreichischen rätoromanischen Großraum von Heiligenblut, einem Raum der Drau: im Südwesten gegen die Po-Ebene hin über dem ladinischen rätoromanischen Gebiet, im Nordwesten über der römischen Provinz Rätien des Inns. Nur im Nordosten gegen die Enns hin wird die Forschung ein rätoromanisches Sprachgebiet zumindest weniger suchen. Ich wäre aber auch diesbezüglich noch vorsichtig. Wenn ich mnemotechnisch etwas Einfaches suche, so schwebt das „Andreas“-Kreuz im Nordwesten über dem Silber, im Raum der Drau über Kupfer, im Raum der Enns über dem Eisen und am Po über dem Gold der Weltgeschichte des Handels. Im Jahr 1500 beginnt auch der Aufstieg PERSIENS als schiitisches Land: aber Persien vergaß nie seine zoroastrische und manichäische Lichtreligion. Am Anfang des ERSTEN BUCHES MOSE der Schrift spricht Gott: „Es werde Licht!“ Und Gott sieht, daß das Licht gut ist. Und Gott scheidet zwischen dem Licht und der Finsternis. In den Tälern, über denen das „Andreas“-Kreuz schwebt, ist im Augenblick die finsterste Zeit: „Advent“. In „Europa“ war gestern und vorgestern der „Sonnenuntergang“ jeweils um „16:22“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.