GLÜCKS.bringer II

Mit dem Jahreswechsel sind verschiedene Rituale, Feiern und Bräuche verbunden. Dazu gehört das Verschenken von Glücksbringern, wobei die Vielfalt so überwältigend ist, dass einem die Auswahl schwer fällt. Dabei gibt es auch heute noch  Standardsymbole wie Schwein, Vierklee, Rauchfangkehrer und Glückskäfer. Oder gehört man zu den „Glückspilzen“, egal ob man diesen aus Kunststoff, aus Marzipan oder Schokolade erhält. Die Materialien haben sich gewandelt, gab es früher hauptsächlich Gummischweine, so gibt es diese jetzt auch in Porzellan, Glas, Messing und Schokolade. Oft werden neue Kombinationen versucht, wie Glücksschweine mit Lottokugeln, da in Österreich das Lotto 6 aus 45 ein Renner ist.  Hat man im alten Jahr viel Geld bei 6 aus 45 verloren, so hofft man, dass man  im Neuen Jahr etwas zurückgewinnen kann. Gab es in den siebziger und achtziger Jahren nur in ausgewählten Geschäften eine größere Auswahl an Glücksbringern, so wird man jetzt vom Angebot erdrückt. Egal bei wem man  schaut, ob Papierhandlung, Drogerie, Bäckerei und Supermarkt, überall stehen oft ein ganzes Heer von Glücksbringern. Sie überfallen einen, greifen einen an, keiner kann dem Glück entkommen. Die wenigsten wissen, wenn sie dieser Fülle von Glücksbringer gegenüberstehen, was für sie Glück bedeutet, wo sie Glück empfinden und wann sie glücklich sind. 

Glücklich gelandet.  

ALLEN GLÜCKLICHEN und besonders den UNKLÜCKLICHEN ein

GLÜCKLICHES NEUES JAHR !

 

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