mit:gefühl

Einige Stunden vor einem öffentlichen Vortrag stellt es sich heraus, dass die Stimme belegt ist. Eine Ursache kann die Aufregung sein oder es handelt sich um eine kleine, meistens kurzfristige Erkältung. Steht eine Seminarnote auf dem Spiel oder ein Vorstellungsgespräch auf dem Programm, ist dies sehr ärgerlich. Es bieten sich verschiedene Möglichkeiten an wie man damit umgeht, selbst und wie werden sich die Anderen verhalten. Man kann zu Beginn des Vortrages kundtun, dass die Stimme belegt ist, man nervös ist oder man versucht dies alles zu kaschieren. Wie reagieren die Zuhörer, der Professor oder der Personalchef? Gestehen sie Schwächen, die wir in den meisten Fällen auch selbst haben, anderen zu?  Betrachten wir uns als harte Typen und beurteilen andere mit Abscheu, weil sie schwächeln. Bei geschäftlichen Präsentationen, wenn Produkte an Interessierte vorgestellt und verkauft werden sollen, scheiden, vom Blickpunkt der Wirtschaft betrachtet, labile Personen aus. Die Rehakliniken sind mit Menschen, die an der Vorgabe sich cool zu geben gescheitert sind, voll.

Stimmbruch.

3 Gedanken zu „mit:gefühl

  1. Man sagt einfach, daß die Stimme belegt ist. Andere mögen daraus schliessen, daß man (zu) nervös ist, aber darum kümmert man sich nicht.Sie sollen denken was sie wollen.

  2. Hallo Gerhard!

    Dein Vorschlag entspricht dem Ratschlag einer Psychologin. Ist dies deine Erfahrung oder dein Hausverstand, bzw. Lebenserfahrung?

    Gruss schlagloch.

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