kur:himmel II

Einen anderen Aspekt hat der Reha Aufenthalt. Dabei versucht man mit den Patienten nach einem Schlaganfall, einer Herzoperation, einer Hüfte-, Knie- oder Wirbelsäulenoperation oder einem Arbeitsunfall ihre körperliche Mobilität wiederherzustellen. Im besten Fall gelingt es, dass der Patient wieder voll arbeitsfähig wird. Für diese intensiveren Gesundheitsmaßnahmen bedient man sich gerne der Einzeltherapien. Diese sind etwas kostenintensiver, erzielen aber auch bessere Erfolge.

Es ist nicht einfach nach einem Kuraufenthalt den Erfolg in Worte zu kleiden. Nicht für den Kurgast und nicht für die Kurärztin bei der Abschlussuntersuchung. Gerne bedient man sich dabei der Befindlichkeitsskala von 0 bis 10. Zehn bedeutet weiterhin einen schmerzhaften Zustand. Vielfach begnügen sich Kurärzte damit, dass sie bei der Enduntersuchung nach dem Befindlichkeitsstatus fragen und ihn mit der Eingangsuntersuchung vergleichen. Werde ich persönlich nach meinem Kurerfolg gefragt, nach meinem persönlichen Empfinden, dann kann ich mit einem reellen Vergleich aufwarten. Mein persönlicher Kurerfolg zeigt sich darin, dass ich mich beim wöchentlichen Wohnungsputz, beim Staubsaugen und beim Bodenaufwischen um vieles lockerer und beweglicher fühle. Die Lebenspartnerin hat schon signalisiert, sollte ich die Möglichkeit bekommen in einigen Jahren meinen  Kuraufenthalt zu wiederholen, dann bekomme ich von ihr den Segen dazu.

Himmlische Aussichten.

3 Gedanken zu „kur:himmel II

  1. Schön, wenn es am Ende der Kur eine Besserung abzulesen ist auf der Befindlichkeitskala. Meine liebe Schwester ist von der Kur in Gleichenberg mit einer dramatischen Verschlechterung ihrer Atemfunktion heimgekommen, statt mit der ersehnten Besserung. Sie ist nicht gut zu sprechen auf Kurärzte.

  2. Hallo Rosenherz!
    Leider verläuft es nicht bei allen gleich, es ist ein bisschen Roulette dabei, welche Kurärztin oder Therapeutin man zugeteilt bekommt.
    Auf deinen Blog habe ich gesehen, dass du wieder aktiv bloggst. Weiter so.

    Gruss schlagloch.

  3. tja, mein Hautproblem hatte sich eher verschlechtert statt gebessert.
    Aber ich finde gut, daß Dir Deine Frau ihren Segen gibt!!

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