zünd:funke II

Nach den vielen Spekulationen rund um das Schreiben ist es angebracht vom eigenen Schreiben, vom Nachdenken, vom Prozess bis zur Verschriftlichung zu erzählen. Der Auslöser für meine Literaturminiaturen ist häufig ein Satz während einer Unterhaltung, von jemandem anderen oder von mir geäußert. Im weitesten Sinne auch eine Meinung oder eine Feststellung, welche in einem Gespräch getroffen wird. Ausgangspunkt für einen Text kann eine völlige Nebensächlichkeit sein, Begebenheiten die keines Blickes wert sind. Diese bilden die Grundlagen für meine Texte. Zumeist werden sie in einer kurzen, handschriftlichen Notiz in meinen Tageheften (A6 Notizheft) festgehalten. Diese Notizen werden durch Fantasie, Erinnerungen und die Möglichkeiten erweitert. In der Wohnung ist es immer derselbe Schreibplatz, das sogenannte Schreib-und Katzenzimmer. Tagsüber, zumeist am Nachmittag wird diese Kammer von mir zum Schreiben benützt, nachtsüber dient es der Wohnungskatze als Schlafraum. Das Geheimnis,wie ich zu diesem Text gekommen bin, soll gelüftet werden. Die Initialzündung liegt in einer kurzen Notiz in meinen Tageheften. Dort habe ich festgehalten, dass von Berufstätigen mir gegenüber der Wunsch geäußert wurde, im Ruhestand möchten sie auch Schreiben. Zumeist denken sie dabei an eine Autobiographie. Sie bewerten ihre Erlebnisse und Tätigkeiten für so interessant, dass es auch andere interessieren könnte. Sie  wissen nicht, dass erfundene Geschichten zumeist spannender klingen, als die Tatsächlichen. Von einigen, die über etwas Schreibtalent verfügen, ist es ein konkretes Vorhaben für den Ruhestand, zu schreiben und ein Buch zu veröffentlichen.

Noch etwas erweckt die Neugier von Bekannten, von Zuhörern und Lesern meiner Webseite und meiner Bücher, wie ich zum Namen Schlagloch für mein Blog gekommen bin. Da bin ich in der genüsslichen Lage auf den ersten Eintrag in meinem Blog zu verweisen. Heute würde ich es noch genauso definieren, vielleicht etwas phantasievoller formulieren.

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