vor:weihnachten II

Zu den viel strapazierten Erwartungen der Weihnachtszeit gehört das Gefühl der Freude.  Man hofft auf den Straßen nur strahlenden Gesichtern zu begegnen. Im Spätherbst fragt man bereits die Kleinsten, freust du dich auf das Christkind?  Wirst du der Mama zur Weihnachtszeit eine Freude machen und brav sein?  Vollgepackt mit dem Wort Freude ist die christliche Liturgie in der Advenstzeit, die als Ganzes eine Vorfreude auf das Weihnachtsfest, auf die Geburt Christi sein soll. O Jubel, o Freud! Glückselige Zeit! Ein Kindlein geboren aus tausend auserkoren! Wenn ich mir die Auswüchse der  kirchlichen Institution wegdenke, dann vermittelt mir Gott Freude. Wie wenig ist von dieser Fröhlichkeit in unseren Breiten bei den Menschen angekommen? Statt Frohsinn, Zufriedenheit und Dankbarkeit über unsere Lage herrscht bei uns Angst, Unzufriedenheit, Hass und Neid. Es ist nicht verwunderlich, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf unseren Körper richten, auf seine Mängel und Beschwerden, welche in Fülle auftreten. Das beste Genussmittel ist der Mut, die Begeisterung etwas Neues zu beginnen, ohne ängstlich darüber nachzudenken, ob dies gelingt. Wie sinnvoll ist es im Alter Neues zu beginnen, mit der Ungewissheit ob die Zeit dafür reichen wird? Gemeint ist nicht die sprichwörtliche Zeit der immer zu kurzen Pensionstage, sondern die Lebenszeit.

Lebensfreude

23 Gedanken zu „vor:weihnachten II

  1. Ich bin 62, also durchaus ein Grund, sich zu fragen, ob man noch was Neues anfangen soll.
    Die Antwort heisst natürlich ja, was wäre die Alternative? Ärgerlich ist aber die vertanene vergangene Lebenszeit – man war sich dessen nicht bewusst, dass man kämpfen sollte

  2. Hallo Gerhard!

    Mein Text bzw. die Frage, „ob man noch was Neues anfangen soll“ richtet sich im Besonderem an die Personen über sechzig. Eine schlechte Alternative wäre, nur das „Bewahren“ im Auge zu behalten.

    Das Nachtrauern über „vergangene oder vergeudete Lebenszeit“ macht nicht viel Sinn. Ich glaube nie geht man mit der Zeit so sorglos um, wie in der Pension. Hier gilt es anzusetzen.

    Erfüllte Zeit, dieses Versprechen gibt es gerade in der Vorweihnachtszeit.

    Gruss schlagloch.

  3. „Hilf Maria, es ist Zeit, Mutter der Barmherzigkeit! Du bist machtig, uns aus Nöten und Gefahren zu erretten, denn wo Menschenhilf‘ gebricht, mangelt doch die deine nicht.“ Nach dem Weihnachtsunglück in Berlin schlug ich während dieser vierten Nachtwache meine Reisebibel auf, das Evangelium des Arztes Lukas, „2,1-4“, über Josef, der sich mit seiner Frau in Steuerlisten einträgt.

  4. Hallo Siegfried Paul Posch!

    Ich frage mich, nicht nur heute und deshalb, wie und wann die vielen Fürbitten wirken?

    Gruss schlagloch.

  5. Guten Abend, Schlagloch! „VOM BETEN“ – das Buch des norwegischen Bauernsohns Ole Kristian Hallesby schien mir über das Beten viel zu sagen. Das Gebet unserer Kindheit „Hilf, Maria, es ist Zeit! … Du bist mächtig … “ würde Hallesby aber als strikter Gegner der Marienverehrung wohl abgelehnt haben. Mein Vater sagte, er könne überhaupt nicht beten. Er war im Krieg in Rußland.

  6. Jesus wird sein Name von seinem Vater Josef gegeben, welcher am Anfang des Evangeliums des Besatzungsmachtsteuerbeamten Levi, Matthäus, als Nachkomme des Königs Ammon bezeichnet ist. Diesem Vater, Ammon, werden, etwa zu der Zeit des Weihnachtspropheten Jesaja, furchtbare Verfehlungen zur Last gelegt. In der „Kleinen Zeitung“ vom 8.1., auf den Seiten 30 und 31, in einem Artikel über Graz, wird Kaiser Karl I. von Österreich seinem Vater gegenübergestellt. In dem Artikel findet sich aber kein Hinweis, daß ein Kind nicht notwendig Strafe für Fehler erleiden muß, die sein Vater begangen haben mag.

  7. „Amon“ – der Name des Königs, habe ich zu korrigieren; er soll „treu“ bedeuten. Gelesen in Weihnachtsdunkel und Weihnachtsstille hat Jesaja aber – ich wurde darauf hingewiesen – das vielleicht noch größere Rätsel der Namen „Immanuel“ und „Lilit“.

  8. Übringens gäbe es Dinge, welche, wie in den “ J o h a n n e s b r i e f e n “ stünde, von Mund zu Mund mitzuteilen wären.

  9. Wir feiern übrigens h e u t e , nicht am „4.“, „Angela von Umbrien“, zusammen mit „Bernhard Lichtenberg“. – „Umbrien“, nicht „Foligno“, tippte ich, nachdem ich auf diesem Computer dieser Tage eine Danksagung von Giacomo Rinaldi für meine Mitarbeit an seiner von „Amazon“ angebotenen Publikation in einem Buch fand, welches auch eine Frage tangierte, ob ein Computer eine Seele habe.

  10. Hallo Tag-Gedanken! Jesus sagt, ich soll in meine Kammer gehen, um zu beten. Uns wäre nicht bekannt, daß viel gefragt würde: wer unter den vielen Menschen hat schon eine eigene Kammer, ein eigenes Zimmer?

  11. Übrigens wurde ich, in dieser vierten Nachtwache aus einem Traum erwacht, darauf hingewiesen, daß ich noch h i e r tippen soll: auch unser Lichtmeßfest ist – in Kärntner Brauchtum erkennbar – ein Fest der Kinder, nicht nur Weihnachten. Das ist eben wohl dem geschuldet, daß wir es gleichen Entwicklung verdanken, die im 20. Jahrhundert den Adventkalender etablierte.

  12. Jesus sagt: „Wer das Schwert liebt, wird durch das Schwert umkommen.“ Das bedeutet, daß in allen Kriegen nur der Rückzug zählt. Ich wachte während dieser dritten und vierten Nachtwache aus einem Traum von meinem Onkel Gustl auf, der den Bauernhof seiner Frau, meiner Tante Frieda, übernahm. Seine Erzählung über das Kriegsende in Frankreich erinnerte uns während dieser dritten und vierten Nachtwache an einen andern Rückzug der Weltgeschichte.

  13. Jesu Geburt – das Jahr 207 nach Jesu Geburt. Felix Bulla, der Kornemann zu denken gab, hätte nur 600 Mann. – zur Stelle in meiner Reisebibel „2 Samuel 15,18“.

  14. Jesus sagt in meiner Reisebibel: „Wie gegen einen Räuber seid ihr ausgezogen mit Schwertern und Knüppeln, um mich gefangen zu nehmen.“ – Ich habe den Punkt in meinem Eintrag hier – „07:53“ – zu streichen. Die Zahl „600“ konnte vor weniger als einer Stunde noch dem Artikel „Bulla Felix“ auf „en.wikipedia“ entnommen werden. Der Artikel ist sehr ausführlich.

  15. Jesus durch die Vorstellung, er sei der Antichrist, nahe ist der Hohenstaufenkaiser. Wir schliefen während dieser dritten Nachtwache, zumindest ich. Ein Regentropfen, an Jean Calvin, Bugenhagens Gegner, erinnernd, fiel auf das Display meines Handys. Felix Kalbes Kirchenzeitung erinnerte zum „16.“ nun an 1233 in Graz und Mürzzuschlag.

  16. Guten Tag Herr Siegfried Paul Posch!

    Der Bogen ihrer Kommentare spannt sich von Weihnachten bis Ostern. Morgen, bei der Auferstehungsfeier, wird die Frohbotschaft vom Ewigen Leben verkündet.

    Heute ist Karsamstag und in Kärnten passiert merkwürdiges. Normalerweise haben die Handelsgeschäfte Samstags bis 18 Uhr geöffnet, egal ob Filialen oder Einkaufszentren. Am Karsamstag schließen alle Geschäfte ausnahmslos um 13 Uhr. Der Grund ist die sogenannte „Fleischweihe“. Dabei werden in Weidenkörben verschiedene Zutaten für die „Osterjause“, wie gekochter Schinken und Speck, Eier, Kren, Hauswürstel und Kärntner Reindling zur nächstgelegen Kirche gebracht und vom Priester gesegnet. Danach gibt es zu Hause eine Osterjause, nach Tälern regional verschieden. Ein MUSS in Kärnten, deshalb gibt es auch geöffneten Geschäfte.

    Gruss schlagloch.

  17. Jesu Gebet um Einheit im Evangelium des Jüngers, den Jesus liebt, bevor Jesus den Kidronbach überquert, bei uns in zwei Übersetzungen aufgeschlagen – ich irrte und deutete ein Bild im Schlafzimmer meiner Eltern falsch. Ich dachte, Jesus bitte am Ölberg um die Einheit seiner schlafenden Jünger. R i c h a r d , der Kanzler von Canterbury und vorher schon von Oxford, wo ich auch Gast war, bittet um Erkenntnis, daß er Jesus erkennen möge. Daß ich Jesus erkennen möge: mir schien ein solches Gebet schwierig.

  18. Jesu Stammbaum: in meiner Reisebibel steht, Abrahams Nachkommen sind wie die Sterne, aber v o r h e r – astromineralogisch – dem Staub ähnlich. K e t u r a s sechs Söhne werden „nach Osten, in das Ostland“, gewiesen. Welches Land hat einen „Osten“?

    Jesu Brot am See ist zubereitet, stammt aber nicht von den Krähen des Elias. Eine Zeit hat das Paradies: „Heute noch“, JESU WORTE am Kreuz. Im Übergang vom Paradies zum Himmel sind die vierzig Tage zwischen Jesu Auferstehung und seinem Nichterscheinen, Jesus erscheint seiner Mutter nicht.

  19. Jesu Brot am See ist zubereitet, stammt aber nicht von den Krähen des Elias. Eine Zeit hat das Paradies: „Heute noch“, JESU WORTE am Kreuz. Im Übergang vom Paradies zum Himmel sind die vierzig Tage zwischen Jesu Auferstehung und seinem Nichterscheinen, Jesus erscheint seiner Mutter nicht.

  20. Jesu Erzählung über den reichen Mann, dessen Seele noch in dieser Nacht von ihm gefordert wird, beim Arzt Lukas, „12“,“16-21″: in unserer Mietskaserne wurde eine Kinderbibel verschenkt. Wie erklärt man einem Kind, warum der Reiche nicht wie Joseph in Ägypten für sieben magere Jahre eine Scheune bauen soll?

  21. Jesu Geburt ist im Evangelium des Arztes, „2“,“13″, nicht von Gesang begleitet. Zumindest ließe eine Übersetzung englischer Sprachräume uns das zur Stunde nicht erkennen. Wohl aber würde in einer Musikalienhandlung Gekauftes das nahelegen. Angeboten wurde in einer Kirche in Graz der Autor Liguori, dessen Sprache von der des Weihnachtsliedes für Kinder, deutscher Sprachräume, verschieden ist. Befragt werden kann der Autor zu Masturbation.

  22. Jesu Himmelfahrt als Beginn seiner unumschränkten Herrschaft würde in der Theologie als Urbild der Zeugung Jesu durch Kraft des Allerhöchsten im S c h a t t e n angesehen, s. Evangelium des Arztes, „Lk 1, 35“. Eine Philosophie, die nichts „intellectu“ – als erkennbar bestehen läßt, was nicht vorher „in sensu“ – als sinnlich gegeben – bestand, muß uns zur Antwort auf die Frage drängen: wo bietet uns die Natur S c h a t t e n dar, der uns hier zum Evangelium führt.

  23. Jesu Himmelfahrt – mein Eintrag „25. Mai um 19:21“: ich habe zu korrigieren „‚in intellectu‘ – als erkennbar‘. Gedacht war im Zusammenhang mit unseren Gesprächen mit Bekannten hier in Graz im Wirtschaftskammerhochschulviertel, die durch Erinnerung an mein „Philosophicum“ zustandekamen, an das Bekenntnis, durch die Berufungspolitik, zu Locke in Graz.

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