wahl:spitze I

In den letzten Monaten gab es einige entscheidende Wahlen außerhalb und in Europa. So die Wahl zum amerikanischen Präsidenten, wobei die Vielfalt an Berichterstattung und Kommentaren in den heimischen Medien alles übertroffen hat, was ansonsten bei einer ausländischen Wahl abläuft. Es ist nicht auszuschließen, dass die politischen Fähigkeiten des neuen amerikanischen Präsidenten mittelmäßig sind. Ihm wird vorgehalten, er hat in keiner Partei so lange gebuckelt, wie es die Politikkaste es gerne hätte. Zum Anderem wird ein Staat von einem  Führungsstab gesteuert. Da passiert es schon einmal, dass die Küste Chinas mit der Küste Australiens verwechselt wird. Das wahre Desaster ist, ähnlich wie bei der österreichischen Präsidentschaftswahl, das Abschneiden der Kandidaten von den etablierten Parteien. Jene, die sich über Jahrzehnte in fast allen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen breitgemacht und Einfluss verschafft haben, war desaströs. Große Erfolge feierten Kandidatinnen und Kandidaten ohne Parteizugehörigkeit, welche ein Jahr vor den Wahlen noch niemand gekannt hat.

Noch einmal wiederholt sich dieses Phänomen bei der französischen Präsidentschaftswahl. Die meiste Unterstützung von den etablierten Parteien erhält jene Kandidatin oder jener Kandidat, von der oder dem angenommen wird, dass man als etablierte Partei mit einem grünen Auge davonkommt. Der neue Präsident oder Präsidentin wird umworben, um darüber hinweg zu schummeln, dass es die eigenen Kandidaten einer selbsternannten Volkspartei es nicht geschafft haben. So gelingt es, trotz einer Niederlage das Parteihemd nicht zu bekleckern,  das Debakel verschwindet wortlos im Untergrund. Die herrschenden Parteien verstehen es geschickt an die Sieger, an die neuen Hoffnungsträger, anzudocken um keine ihrer Positionen oder Privilegien zu verlieren.

Froschauge

6 Gedanken zu „wahl:spitze I

  1. Jesus wird von einem Richter gerichtet, der auf einem Stuhl sitzt. Die USA als auf das Privileg ihrer Richter gegründete Nation müßten die Frage durch einen Hinweis auf eine zweite Stelle in ihren Angelobungsbüchern beantworten: warum muß Pontius Pilatus auf dem Steinpflaster auf einem Stuhl sitzen?

  2. Hallo Gerhard !

    Gerade gibt es eine Liveübertragung vom Fernsehduell Le Pen und Macron zur französischer Präsidentschaftswahl. Dies ist / war ein Musterbeispiel für Schuldzuweisungen und Versprechen.

    Alles neu macht der Mai?

    Gruss schlagloch.

  3. Jesu Kreuzigung – es schien keine Einigkeit darüber zu bestehen, ob Jesus in einer dritten oder einer sechsten Stunde ans Kreuz genagelt wird, oder ob neun Uhr am Morgen, „neuf heures“ in drei französischen Vorschlägen zu den drei Sprachen auf Jesu Kreuz, anzugeben ist. Die im Evangelium des Jüngers den Jesus liebt, „19“,“27″, genannte Stunde kann aber mittels eines beliebigen genauer bekannten Venusdurchgangs dazu dienen, den Begriff „Sonnenfinsternis“ für die Sonnenfinsternis unter Jesu Kreuz näher zu erläutern.

  4. Guten Tag Herr Siegfried Paul Posch!

    Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Präsidentschaftswahlen und der Kreuzigung Jesus?

    Gruss schlagloch.

  5. Jesus sagt, daß ein Kamel leichter durch ein Nadelöhr geht, als daß ein Reicher in den Himmel kommt, daß aber bei Gott alles möglich ist. Wir fanden diese WORTE JESU gegen den Kommunismus der Urkirche ins Treffen geführt, gegen die Stelle in der „Apostelgeschichte“, „2“,“44″: in der Gemeinde gibt es kein Privateigentum. Jesus betet aber am Ölberg, wenn es möglich ist, so gehe der Kelch vorüber. Ist Möglichkeit etwas Zeitgebundenes?

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