heiterer:himmel

Gibt es in der Philosophie oder Theologie eine These, eine Vermutung, wie ein Tod aus heiterem Himmel möglich ist? Aus der Bibel sind mir einige Stellen bekannt, im übertragenen Sinn. Die ganz düstere, sei immer bereit abberufen zu werden, nur der Vater im Himmel kennt den Zeitpunkt und den Ort. Niemand weiß, wann seine Stunde gekommen ist. Andersherum assoziieren wir sterben und Tod mit fortschreitendem Alter. Bei einer Messerattacke in Graz stirbt eine 33jährige Frau. Ein Exempel, dass ich und jeder Leser machen kann: Wäre dies mir passiert, wie lange wäre ich dann schon tot oder wie lange hätte ich noch zu leben? Ich wäre fast vierzig Jahre tot, mein Leben wäre um vieles kürzer gewesen. Eine Fülle von Ereignissen, Begegnungen, Erfahrungen, Zuwendungen und Freuden hätte ich nicht erlebt. Anderseits wäre mir auch ein Teil an Schmerzen, Verzweiflung und Trauer erspart geblieben.

Was ist also die bessere Alternative? Eine Alternative, über die wir nicht selbst bestimmen können. Bei einem frühen Tod nimmt man an, dass einem einiges an Schmerzen und Leiden erspart geblieben wäre? Man hätte aber vieles nicht umgesetzt, nicht jeder hat das Zeug zu einem genialen Menschen, wo der Ruhm mit zwanzig beginnt. Ich bin dankbar für meine Lebenszeit und hoffe, die eine und andere Lebenseite dazufügen zu dürfen. Nach diesen Zeilen stellt sich bei mir Staunen über das Rad der Zeit und Betroffenheit über einen solchen Messerangriff ein. Tragik, Schicksal, Bestimmung, wie immer man es bezeichnet, mehr kann man darüber nicht sagen.

Unwissenheit

Ein Gedanke zu „heiterer:himmel

  1. Führt die Spur nicht nach Würzburg, „1156“ n. Jesu Geb.“, nach der Mitternachtsrunde meines Hündleins Alcor unter dem Doppelstern Alcor, indem seine Nachbarn in den nach dem „Karmel“ benannten Klöstern ja vielleicht „1156“ als ihr Gründungsjahr erwägen? „Leviratsehe“? Frühling auf ‚google‘: warum nicht Herbst? „1246“: der „Frohnleichnamstag“ der Mondvision Julianas? Kloepfer: “ C h r i s t m e t t e 1 9 2 0 “ . Tante Juli und Onkel Fritz wohnten beim Schönaugürtel von Graz. „1256“: „Bürgerkrieg in Akkon“? „Wenn ihr, Löwen der Schlacht, … Rhodus beschützt“? – A. P., „Siegfried Posch“

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