corona:zeit

Zur vielzitierten Krise und der schrittweisen Normalität ist es eine Überlegung wert, wie vieles durch das Coronavirus aus der Wahrnehmung verschwunden ist. Vor der Corona Krise gab es Jahr für Jahr eine wochenweise Diskussion über den Sinn und den Unsinn der Zeitumstellung, von der Normalzeit auf die Sommerzeit. Dazu war man mit den Meinungen von Schlafforscher, Mediziner, Psychologen, Landwirten und Wirtschaftsexperten konfrontiert. Dieses Jahr gab es zur Zeitumstellung in den Medien nur einen kurzen Hinweis. Keinerlei Expertenmeinung zu Risiken und Nebenwirkungen für die Menschen, Heimtiere und Nutztiere. Speziell die Kühe, wie lange brauchen sie bis sie sich an die Sommerzeit gewöhnt haben und geben sie weniger Milch? Erst die Schulkinder, lässt der Lerneifer nach und müssen sie durch die Zeitumstellung mit schlechteren Noten rechnen? Der Ausbruch der Coronaepedemie hat all diese Spekulationen aus der Angel gehoben.

Die Geschäfte haben wieder geöffnet und nach vier Wochen Shopping Abstinenz stellt man fest, dass viele Wünsche, die vor der Krise vorhanden waren, vergessen sind. Der Wunsch nach einer neuen Lampe, Couch oder Matratze ist bedeutungslos geworden. Plötzlich entdeckt man, dass diese Dinge noch Jahre ihren Dienst versehen werden und dies keinerlei Einschränkung der Lebensqualität bedeutet. Manches ist für den Alltag weniger notwendig als man es gewohnt war, der Besuch eines Caféhauses, des Lesesaal oder des Rückenstudio. Von allen Wünschen und Bedürfnissen geblieben ist der Wunsch, gesund zu bleiben. Aus dem Tagebuch…

covid-19/27

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