corona:1. Lockdown

Bestimmt bin ich nicht der Einzige welcher sich die Frage stellt, worin unterscheidet sich der erste Lockdown im Frühjahr, von Mitte März bis Mitte April und den dann erfolgten langsamen Lockerungen, vom zweiten Lockdown? Dieser startete Anfang November in leichter Form und wird ab Mitte November in strenger Form fortgesetzt. Was mir sofort einfällt, ist die Verschiedenartigkeit der Jahreszeit. Der März und der April waren von der Stimmung geprägt, dass wir dem Frühling entgegengehen, dies löst bei den meisten Menschen positive Signale aus. Beim ersten Lockdown sind der Bundeskanzler und der Gesundheitsminister sehr großzügig mit Versprechungen umgegangen. Der Bevölkerung hat man in Aussicht gestellt, der Sommer wird nicht ganz wie früher, aber jedenfalls lebenswert und genießenswert sein. Eingeschüchtert wurde ich durch die Aussage: „Jeder von uns wird bald jemanden kennen, der an Covid gestorben ist“. Dieser Satz hat schon Geschichte geschrieben. Dazu kamen die Fernsehbilder aus Oberitalien, wo es die reguläre Bestattung nicht mehr schaffte die Toten zu bestatten. Vom Militär wurden die Särge in andere Regionen zur Beerdigung gebracht. Dies waren dramatische Bilder, die sich bei einem Risikopatienten tief in das Herz und Gehirn eingegraben haben. Diese Drohungen und Livebilder waren die Einstiegsdroge in die Pandemie und man war bereit den Großteil der verordneten Maßnahmen mitzutragen. Bei einem Gang über den Hauptplatz in Villach habe ich hautnah die gespenstische Leere gespürt.

Im Hinterkopf war die Hoffnung der Frühling, spätestens der Sommer, wird es schon richten. Das Wetter im März hat dazu eingeladen sich nicht in der Wohnung in die düsteren Verbote zu vertiefen. Das Gegenteil war der Fall, es war nicht nur der offizielle Frühlingsbeginn, das Wetter war frühlingshaft. Früher als sonst konnte ich mein Fahrrad nehmen und die ersten Touren unternehmen, dies lockerte das Eingesperrt sein wesentlich auf.

Ein Gedanke zu „corona:1. Lockdown

  1. JESU WORTE in unserer Hochzeitsbibel: „Consider the lilies how they grow“ – daß ‚wir‘ 🙂 uns 🙂 über die Blumen – im Frühling? – freuen dürfen. Aber: im Jahr „5“ n. G. [sic]? ist Jesus im Alter von 12 Jahren zu Ostern unter den Pilgern nach Jerusalem – wer jedoch soll begreifen, was er dort seinen Eltern sagt, wenn nicht nicht einmal seine Mutter wußte, was Jesu Absicht in Jerusalem war? Sonne, plötzlich.

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