corona:hiob

Für Veranstalter von Adventkonzerten, Weihnachtsmärkten, Ausstellungen und Vorträgen herrschen unsichere und verlustreiche Zeiten. Veranstaltungen welche  im Programmheft angekündigt wurden müssen von einen Tag auf den Anderen wieder abgesagt werden. Anfang November habe ich ein Konzert des Slowenischen Ensemble Dissonance im Kongresshaus Villach besucht. Jede Sitzreihe war Corona bedingt statt mit zwanzig Leuten, mit drei bis vier Zuhörer besetzt. Ein ausgedünntes Konzertpublikum, trotzdem haben die Musiker ihr Bestes gegeben. Wie zu Schulzeiten mussten wir am Ende des Konzertes den Saal, das Klassenzimmer, verlassen. Zuerst die Schüler der ersten Klasse, das Parkett, die Schüler der zweiten Klasse, Hochparkett Rechts, die Schüler der dritten Klasse, Hochparkett Links und zuletzt die Schüler der vierten Klasse, Hochparkett Mitte. So sind wir Corona konform in das Freie gelangt.

In der Stadtpfarrkirche Villach wurde vor Allerheiligen das Konzert „Hiob“ für Orgel und Sprecher von Peter Eben aufgeführt. Vom Komponisten wurden zu Textstellen Hiobs, aus dem Alten Testament, Orgelmusik transformiert. Im Mittelschiff wurde auf dem Kirchenboden durch die Kerzen ein Kreuz gebildet und der Kerzenschein hat die Kirche etwas erhellt. Die Prüfungen, vom Verlust von Kamelherden bis zu einem unheilbaren Ausschlag, mit welchen Gott den Glauben Hiobs auf die Probe stellte waren dramatisch. Wie würde Hiob heute, in Zeiten der Corona Pandemie handeln? Würde er weiter zu Gott beten, nicht mit Gott hadern oder auf Gott fluchen? Wo selbst der Dompfarrer zu St. Stephan an Gott verzweifelt, mit Gott hadert, dass er eine solche Pandemie auf Erden zulässt, die Menschen mit dem Coronavirus prüft. Das Ende der Prüfung ist nicht absehbar. Wie viele Gläubige dafür Verständnis haben, dass Gott dies zulässt, ist fraglich. Wie könnte die Belohnung Gottes aussehen, wenn man ihn während der Pandemie nicht abschwört, weiß kein Pfarrer oder Bischof zu beantworten.

Ein Gedanke zu „corona:hiob

  1. JESU WORTE über Noach: Hiob braucht sich wegen seiner Erben keine Sorgen zu machen. Nach ‚unserm‘ 🙂 Gespräch, dieser Tage, mit Kundschaft der „Bäckerei König“ gerade eben geöffnet: die Rechnung des „Evangelischen Medienhauses“ für „Glaube und Heimat“ – zu Sorge, „1. Advent“, Seite 10, über die „alten Menschen in den Heimen“ wie im Mürztal. Ich teile mit, daß ich einen Grad „Dr.“, den mein Sohn für mich verwendete, nicht mehr führe. Wer ist im Raum von Saloniki und Philippi Erbe der Amaler nach „535“ n. G. [sic]? Die Hand am Schwert bleibt dem Helden Davids Eleasar, Lazarus, dem Ahoachiter, kleben, s. „2 Samuel“, „23,9-10“. JESU WORTE: „Mt 10,28“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.