corona:lesezeit II

Die Frage, wie schafft es die Autorin Sophie Reyer die Gedankenwelt eines Autisten nachzuvollziehen, stellte ich mir bald? Ein Roman ist eine Fiktion, es könnte so gewesen sein, es geht nicht um eine funktionelle Wahrheit, eher um die Erschließung einer neuen Welt? Sie öffnet eine Dose, darin unzählige Gedanken von in sich zurückgezogenen Menschen eingeschlossen sind. Seine Weigerung zu sprechen, sich gegen die Neugier zu wehren mit der wir einem Schulkind gegenübertreten, ist mir bekannt vorgekommen. Wir wollen von einem Kind zumeist Alles wissen. Eine der schamlosesten Fragen die mir gestellt wurden und die heute wiederum Kindern gestellt wird, ist die Frage: „Wie war es in der Schule? Was hat euch die Lehrerin erzählt, was habt ihr im Unterricht gelernt“? Als Kind ist man diesen Fragen schutzlos ausgeliefert, außer man steht außerhalb des Gängigen und sagt einfach Aaa oder es war toll. Was toll war will man auf keinen Fall preisgeben. Für sich selbst genügt, es war toll. Die Fragenden sollen sich selbst darüber Gedanken machen, was toll gewesen sein könnte. Es war toll, ein absoluter Gedanke, der keine Zweifel aufkommen lässt. Diese Sprachlosigkeit erzürnt den Vater bis zur Weißglut und lässt ihn handgreiflich werden. Das Schlimmste für den Vater ist, dass der Bub augenscheinlich keinen Schmerz verspürt, die Hiebe in das Leere laufen. Dies kann dazu führen, wie in der Verwandtschaft der Fall, dass man ein in sich geschlossenes Kind vor Verletzungen schützen muss. Vor gefährlichen Werkzeugen wie Messer, Hammer und allen spitzen Gegenständen, sowie von Feuer und heißen Wasser fernhalten, weil sie keinen Schmerz verspürt.

Als junger Bursche wendet sich Jakob vom Dorf ab, findet zuerst in einer Scheune und später in einer Höhle im Wald eine Unterkunft. Ohne dies anzuzweifeln, ist dies praktisch möglich? Kann es ein so selbst bestimmtes Leben geben, von Beeren, wilden Früchten und vom Getreideanbau zu leben?  Die Körperpflege passiert im nahegelegenen Bach, ob Sommer oder Winter. Einige Katzen teilen seine Isolation.

Tollkühn

4 Gedanken zu „corona:lesezeit II

  1. JESU WORTE: daß kein Mensch gerettet werden könnte, wenn die Zeit nicht abgekürzt würde. Mein Sohn schrieb ein Gedicht über diese WORTE JESU. Von dem Gedicht existieren zwei Fassungen. Aber: hat Gudula Walterskirchen recht? Sie fürchtet eine Wirtschaftskrise. JESU WORTE über die fünf törichten Jungfrauen, die zu den Händlern gehen – war nicht „1518/19“ n. G. [sic] eine Kaiserwahl mit Geld möglich und könnte nicht jetzt wieder eine solche mit Geld erfolgen? G, „Siegfried Posch“

  2. Frohe Weihnachten! Aus dem Graz der von meinem Sohn renovierten denkmalgeschützten „Nepomukstatue“, wo die „Christliche Partei“ auch Gudula Walterskirchen für die „Vigil“ von Weihnachten zum Gottesdienst in die THOMASKIRCHE der „Pia unio“ einladen würde.

  3. JESU WORTE: daß der Tag 12 Stunden hat. Zu ‚unserer‘ 🙂 , meines Hündleins Alcor, Mitternachtsrunde entgegen dem Uhrzeigersinn im „Landesmuseum“ in Graz das Bild „Vierzehn Nothelfer“, diese „um 1500“ n. G. [sic] „im Uhrzeigersinn“ darstellend. Aber: JESU WORTE: „Versuchung“, spanisch „no nos dejes caer“ – zur Heilung M i c h a e l s , „24. August“, durch „Kolumbusritter“, „LA VERGINE DEGLI ANGELI“, die musikkritischen Texte meines Sohnes, „Calatrava“?

  4. Sehr geehrter Herr Siegfried Paul Posch !

    Frohe Weihnachten. Die vierzehn Nothelfer haben jetzt bestimmt „alle Hände“ voll zu tun. Darunter ist bestimmt ein NothelferInn welche für Pest und andere Seuchen zuständig ist. Die aktuellen Nothelfer sind derzeit die Pharmalogen und Virologen. Am besten man bemüht beide.
    Gruss schlagloch

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