corona:trostpflaster

Zu Beginn dieses Jahres sind wir mit Aufforderungen uns gegen Corona impfen zu lassen eingedeckt geworden. Dazu hat es immer geheißen, wir sollen uns anmelden. Teilweise sind Stadträte und Gemeinderäte welche für das Gesundheitswesen zuständig sind vorgeprescht. Diese haben eine Anmeldeplattform abseits der offiziellen online Anmeldeportal auf Facebook unter ihren Follower verbreitet. Ganz locker wurde mit dem Input gespielt, wer sich sofort anmeldet, wird zu den Ersten gehören, welche geimpft werden. Langsam ist durchgesickert, dass es einen Impfplan gibt, eine Reihenfolge nach Risikogruppen, nach Alter, nach Systemrelevant. Plötzlich waren die ersten Impfplattformen nur mehr für Personen über 80 Jahren angedacht. Dabei ist es geblieben, bis ein Trostpflaster eintrudelte, ein Schreiben, dass man vorgemerkt ist. Inzwischen hat der Streit darüber zugenommen wer schuld daran ist, dass die Pharmafirmen nicht die gewünschte Menge den COVID Impfstoff liefern. Das i Tüpfchen beim Hickhack wer beim Impfstoffbestellen in der EU gepatzt hat war die Nachricht der obersten Arzneimittelbehörde, dass der Impfstoff von Astra Zeneca für über 65jährige nicht empfohlen wird. Plötzlich wird er für diese Altersgruppe zugelassen, wobei es jetzt zu einem ungeklärten, tödlichen Vorfall beim Impfen gekommen ist.

Damit ist der Impfplan wie ein Schneehaufen in der Sonne zerronnen. Trotzdem gibt es tägliche Erfolgsmeldungen, wieviel und wo geimpft wird. Zusätzlich die überdrüssige Ankündigung, dass die nächsten vierzehn Tage die Schwierigsten in der Pandemie sein werden und dann werden es die Überübernächsten.

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