corona:foto

Zum Jahresjubiläum des 1. harten Lockdown im Kampf gegen das Coronavirus überlege ich , welche Fotos von der Pandemie sind mir im Gedächtnis geblieben? Zu den ersten Bildern gehören die Berichte aus China und später aus Oberitalien. Überfüllte Notaufnahmen und Intensivstationen in den Spitälern, vermummte Ärzte und Pflegepersonal. Im schlimmsten Fall Bilder von überforderten Bestattungsunternehmen und LKW- Konvois, welche die Särge in benachbarte Regionen zur Beerdigung gebracht haben. Diese Reportagen haben den Boden für den 1. harten Lockdown in Österreich aufbereitet. Dazu die täglichen TV-Auftritte des virologischen Quartetts, alles zum Wohle der Österreicher. Weiters die Bilder von den leeren Fußgängerzonen und geschlossenen Fachgeschäften, auch am Villacher Hauptplatz war es im Frühling 2020 gespenstisch ruhig.

Nach den fröhlichen Urlaubsbildern von den Kärntner Seen gab es im Herbst eine Trendwende. In den Zeitungen und im Fernsehen dominierten die Reportagen von den sogenannten Teststraßen, in denen sich die Menschen einem COVID Test unterzogen. Hierbei sah man, wie sich stark vermummte Personen in blauen Schutzanzügen mit einem Gesichtsvisier, zu einer sitzenden Person hinunterbeugten. Diese Person hat den Mund weit geöffnet und der Sanitäter fährt mit einem Wattestäbchen in den Mund- und Rachenraum. Die moderne Variante ist wie beim Mc Donald eine Auto Driven Teststraße. Der Rotkreuzhelfer beugt sich zum offenen Autofenster und nimmt vom Fahrzeuglenker einen Rachen- oder Nasenabstrich. Der Gesichtsausdruck bei den Klienten ist dabei ganz unterschiedlich, vom schreckhaften bis zum gelösten Ausdruck. Mit geschlossenen Augen, hier muss man durch. Von den Testern nimmt man durch ihre Vermummung kaum etwas von ihrem Gesichtsausdruck wahr. In diesen Wochen erfahren die Testungen einen neuen Höhepunkt, da verschiedene Dienstleistungen nur mit einem negativen Corona Test in Anspruch genommen werden können. Anderseits versucht man durch viele Testungen die Mutationen des Coronavirus in ihrer Verbreitung zu begrenzen.

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