corona:impfstoff

Bei speziellen Artikeln des nichtalltäglichen Bedarfes, wie bei medizinischen Produkten und Medikamente zeigen sich Engpässe in der Versorgung. In verschiedenen Fabriken muss die Fertigung eingestellt werden, weil die Lieferkette aus dem fernen Osten unterbrochen ist. Jetzt melden sich lautstark die Schlaumeier, die immer schon gewusst haben, dass man es verabsäumt hat wichtige Güter, vor allem die Lebensmittelversorgung und Produkte des täglichen Bedarfes, sowie Artikel zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung, lokal in Europa zu produzieren.  Es sei ein Gebot der Stunde, die Produktion aus anderen Kontinenten nach Europa zu verlagern. Könnte ich die verschiedenen Aussagen dieser Schlaumeier ein paar Jahre zurückverfolgen, so gehören viele darunter zu jenen, welche massiv verlangt haben, dass es für den Handel keine Beschränkungen geben soll. Das Heil sei in der Globalisierung zu finden. Niemand von uns kann sich von den Vorteilen der Globalisierung ausschließen. Man müsste sich nur in der eigenen Wohnung umsehen. Die gebräuchlichsten Artikel, wie das Smartphone, der Fernseher, auch Bekleidung kommen aus dem Fernen Osten. Vor kurzer Zeit haben wir es noch geschätzt, wie günstig diese Produkte sind. Die eine und andere Träne verloren, weil bei uns durch die Auslagerung der Produktion zigtausende Arbeitsplätze verloren gegangen sind. Dabei gab es den Trost, wir schaffen den Ausgleich an Arbeitsplätzen damit, dass wir neue Produkte entwickeln.

Ich bin gespannt, aus welcher Himmelsrichtung die ersten wirksamen Medikamente zur Behandlung des Coronavirus kommen und welche Nation zuerst den vorbeugenden Impfstoff entwickeln wird. Werden wir dann wieder alle guten Vorsätze über Bord werfen und die Herstellung der Corona Medikamente und des Impfstoffes dorthin auslagern, wo am billigsten produziert wird? Der Mensch lernt wenig aus Krisen und vergisst sie schnell.

covid-19/10

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