KI…

...menschliche Verhaltensweisen antrainieren.

Für den misshandelten Menschen stellt sich die Frage, um welche Verletzungen handelt es sich und wann wird die Schmerzgrenze zu groß? Wann beginnt man sich zu wehren. Damit wird die Entrüstung bei denen, welche sich über den gegenseitigen Respekt hinweggesetzt haben, groß. Sie sind verblüfft, dass jemand von dem sie es am aller wenigsten erwartet haben ihren Missachtungen entgegentritt. Ich neige dazu ein leidensfähiger und ein abwägender Mensch zu sein. Bis sich die Erkenntnis durchsetzt lieber die Stirn zu bieten, als über einen größeren Zeitraum ständig gespickt zu werden, wie ein gefüllter Rindsbraten. Hilfreich ist bekommt man Unterstützung von jemandem der sich in vielen Situationen durchsetzen musste. Aus seiner Tätigkeit weiß, dass die Einhaltung von Abmachungen manchmal mit rechtlichen Mitteln durchgesetzt werden. Ich träume davon, dass im Familienkreis, auch in der Nachbarschaft einander mit Empathie begegnet wird. Werden Emotionen auf längere Zeit unterdrückt, um den zwischenmenschlichen Frieden willens, richten sie bei einem selbst Schaden an.

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Gegen alle Vorschriften…

und gutes Benehmen recht behalten.

Beim Zusammenleben in der Familie, in der Verwandtschaft oder in einer Wohnanlage ist es von der Harmonie nur ein kleiner Schritt zur Disharmonie, zu Streit und zu Zerwürfnissen. Leiden kann man darunter, wenn sich andere einem gegenüber nicht an die Spielregeln halten. Verordnungen und Abmachungen nicht eingehalten werden. Es gibt Menschen, welche die Leidensfähigkeit ihrer Mitmenschen, der Verwandtschaft oder die Mitbewohner auf die Probe stellen. Ausreizen, einen Grenzfall herbeiführen, nicht die große Verletzung, die kleinen Nadelstiche. Es ist nicht der große Schmerz und die Verursacher leben ohne schlechtes Gewissen damit. Sie ergötzen sich an der Leidensfähigkeit anderer, wichtig ist sie haben ihren Nutzen. Sie scheren sich keinen Deut darum, dass Zusammenleben oder Zusammenwohnen gegenseitige Rücksichtnahme bedeutet. Es geht darum ihren Egoismus und ihre Auffassung durchzusetzen. Personen die der Meinung sind, über alle Vorschriften, Abmachungen und gutes Benehmen hinweg recht zu haben. Sie sehen sich im alleinigen Recht, kommen auch von mehreren Seiten fundierte Einwände.

Aus meiner Erfahrung und bestätigt durch andere Personen trifft dies häufig in der Berufsgruppe der Lehrer auf. Nach meiner Laienpsychologie rührt dies daher, dass bis zum Ende der Pflichtschule die Schüler im absoluten Gehorsam verwahren. An der Entscheidung einer Lehrperson gibt es keinen Zweifel, keinen Widerspruch. Für diese Personengruppe ist auch außerhalb der Schule das Leben ein Ort, wo ihre Handlungen und Meinungen, stehen sie auch im Widerspruch zu anderen mitmenschlichen Regeln, Gültigkeit haben.

Umsatzeinbußen als …

der Contra Supermarkt eröffnete.

Der Jahresanfang ist die Zeit wo die meisten von uns, leidet man nicht gerade aus Überdruss am Leben, neue Vorsätze fassen. Es gibt Statistiken, welche Vorsätze zu den am häufigsten gehören. Ganz oben steht Gesundheit, gesünder Leben und mehr Zeit für sich und seine Mitmenschen einplanen. Dies nach den vielfältigen Familienfeiern wo es im besten Fall gemenschelt hat, bei den traditionellen Festen Weihnachten und Silvester. Es gibt auch andere Erzählungen, dass die Hoffnung auf das Zwischenmenschliche enttäuscht wurde, die große Versöhnung und Gemeinsamkeit ausgeblieben sind. Ich kenne kaum jemanden, der nicht den einen und anderen Vorsatz für das neue Jahr gefasst hat. Die Vorsätze sind dabei so individuell wie die Menschen und ihre Lebensumstände. Abhängig vom sozialen Umfeld, ob im oder nach dem Erwerbsleben. Von den Rentnern gibt es den Spruch, soweit sie nicht in ganz ärmlichen Verhältnissen leben, Gesundheit ist das Wichtigste. Alles andere können wir uns selbst richten und sind zumeist zufrieden. Bei den Selbständigen, wie ich es über vierzig Jahre war, gab es den Wunsch, dass sich die betriebliche Lage im kommenden Jahr nicht verschlechtert. Als kleiner Handelsbetrieb war es mir nicht darum die Umsätze großartig zu steigern, mein Wunsch war, für den umfangreichen Arbeitseinsatz ein durchschnittliches Auskommen zu haben.

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Die Entdeckung der Langsamkeit,

beim Besuch eines Bioladens.

Die Bemühungen, dass Geschäfte, Restaurants, Behörden oder Museen barrierefrei werden, gibt es seit Jahrzehnten. Die Diskussion für eine behindert gerechte Welt wird in der Öffentlichkeit kontrovers geführt. Zuallererst denkt man dabei, dass Menschen die einen Rollstuhl benötigen, diese Zugang zu allen öffentlichen Gebäuden haben. Unabhängig davon, ob die Mobilitätshilfe händisch bewegt wird, von einem E-motor angetrieben oder durch einen Betreuer geschoben wird. Im Mittelpunkt steht der Umstand, wie kommt jemand mit Behinderung in einen Supermarkt, in ein Kaffeehaus, in eine Bankfiliale oder kann sich einen Kinofilm ansehen. Etwas Besonderes ist Mobilität im weiteren Sinne, eine Bus- oder Zugfahrt. Wie zugänglich für alle sind Bahnhöfe, die Bahnsteige mit einem Lift erreichbar? Toll finde ich die S-Bahn und den Railjet der ÖBB, welche beim Ein- und Aussteigen mit dem Bahnsteig eine Ebene bilden. Dies kommt auch den E-Bike Fahrern, welche oft ältere Personen sind zugute. Diese sind mit dem Gewicht des Elektrofahrrades wiederholt überfordert. Bei den öffentlichen Gebäuden hat sich die Barrierefreiheit am meisten durchgesetzt. Hier kommt zugute, dass in historischen Gebäuden auch aufwendige Einbauten von Rampen und Aufzügen nicht aus Betriebsgewinnen bezahlt werden müssen, sondern aus dem Staatshaushalt finanziert werden. An deren Kosten beteiligen wir uns alle. Dies ermöglicht, dass alle großen Wiener Museen, wie ich sie kenne, ohne Zugangsbeschränkungen sind. Es ist kein Zufall, dass sich verhältnismäßig viele Rollstuhlfahrer durch die Ausstellungen bewegen. Musik hören, Bücher lesen und Ausstellungen zu besuchen sind Beschäftigungen, welche missliche Vorkommnisse im Alltag, Zerwürfnisse und Beleidigungen vergessen lassen. Zumeist für einige Stunden und dies ist ein Geschenk.

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Mindestrentner suchen…

…in den Mülleimern nach Pfandflaschen.

Verärgert zeigen sich viele Konsumenten über die Einführung eines Pfandes für PET-Flaschen und Blechdosen in Österreich. Lange bemühte sich das Umweltministerium die Fülle von Plastikflaschen für Limonaden und Mineralwasser der Wiederverwertung zuzuführen. Die verschiedenen Richtlinien haben in den letzten zwanzig Jahren variiert, auch die dafür zur Verfügung gestellten Abfallbehälter. Es gab verschiedene Moden, ja Moden, weil die Ansätze zur Müllvermeidung unterliegen wie die Kleidermode wechselnden Trends. Gut in Erinnerung ist der gelbe Sack, worin sämtliche Plastikflaschen und Plastikverpackungen entsorgt wurden. Um Platz zu sparen wurde empfohlen die Plastikflaschen zusammenzudrücken, dabei sind die unterschiedlichsten Geräusche entstanden. Gab es ein schreckhaftes Familienmitglied oder es hielt sein Mittagsschläfchen, dann war es ratsam diese Familienmitglieder vorzuwarnen. In Kärnten wurde das gesammelte Plastik im Müllofen in Arnoldstein verfeuert. Das Plastik entwickelt eine enorme Hitze und beschleunigte so das Verbrennen des Restmülls. Aufschlussreich war ein Spaziergang am frühen Morgen bevor die gelben Säcke abgeholt wurden. Mancherorts konnte ich deutlich erkennen, hier lebt eine Fangemeinde von Red Bull, Stiegl Bier oder die überall anzutreffende Coca-Cola Fangemeinde. In jüngster Zeit liefern sich die Coca-Cola- und die Red Bull Dosen ein Rennen um den Spitzenplatz, wer öfter im Gelben Sack zu finden ist.  Weiters welche Marke öfters in der freien Natur, am Wiesen- oder Waldrand, anzutreffen ist.

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