Auch in den nächsten Wochen wird die EU-Führung noch immer darüber diskutieren, dass die Flüchtlinge bereits in der Türkei oder in Griechenland einer Auslese unterzogen werden sollten. Eine Unterscheidung treffen, zwischen Kriegsflüchtlingen und Wirtschaftsflüchtlingen, wie es immer angekündigt wird. Abseits der Diskussionen um Flüchtlingsströme und deren Kontrolle oder wo sie für eine Nacht untergebracht werden, gibt es so etwas wie Normalität und eine andere Seite des gesellschaftlichen Lebens. Neben den sich selbst lobenden und möglichst oft in Szene setzenden Gutmenschen gibt es die vielen Beschäftigten und die Unternehmer in diesem Land. Dessen Arbeit ermöglicht es, dass die Flüchtlinge mit Decken, Essen und Unterkünften versorgt werden können. Der Obmann der Wirtschaftskammer beschwerte sich öffentlich über die Einführung der Registrierkassenpflicht. Diese erweckt den Eindruck, dass man die Unternehmer unter Generalverdacht stellt, dass sie Steuern hinterziehen.
Welchen Aufschrei gäbe es in den Medien, wenn man die Asylbewerber unter Generalverdacht setzen würde, dass sie gewalttätig werden.Ohne, dass die Arbeitnehmer und die Arbeitgeber nicht regelmäßig ihre Steuern abliefern würden, könnte sich unsere Regierungsspitze nicht mit einem Lächeln vor die TV Kameras stellen und sagen: „Wir schaffen es.“
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