..nimmt Fahrt auf.
Mein nächster Impuls, raus aus dem Fahrzeug, doch die Fahrertür und die Beifahrertür lassen sich nicht öffnen, sie sind verklemmt. Mit akrobatischen Bewegungen krieche ich auf die hintere Sitzbank und verlasse durch die Hintertür das Auto. Ich sehe noch mehr Haushaltsutensilien, Konservendosen, eine Babyflasche, Bücher und überall Teile von Spannplatten. Ich setzte mich auf einem Randstein am Straßenrand und betrachte das Szenario wie in einem Film. Plötzlich Sirenengeheul, Polizei und Rettung. Die Polizisten stellen mir auf Italienisch Fragen, die ich nicht verstehe und wippen immer mit der linken Fußschaufel und deuten auf die Fahrbahn. Nach einer Weile bekam ich eine Durchschrift vom Protokoll. Der Sattelschlepper mit italienischem Kennzeichen manövrierte sich auf die rechte Fahrbahn und setzte seine Fahrt Richtung Tarvisio fort. Hinter meinem Auto stand ein beschädigter Pkw, an der Anhängerkupplung das Fahrgestell vom zerstörten Wohnwagen. Alle übrigen Teile vom Wohnwagen und der gesamte Inhalt lagen verstreut auf der Bundesstraße. Die Fahrerseite von mir war eingedrückt und die Motorhaube gestaucht. Das Ausmaß, wie schwer das Auto beschädigt war, habe ich nicht wahrgenommen. Ich entnahm dem Kofferraum meine Reisetasche bevor das Auto vom Abschleppdienst verladen wurde. Danach bekam ich eine Visitenkarte von der Autowerkstatt in die Hand gedrückt.
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