…verändert die Werte für Ruhm.
In der Philosophie gibt es die Tradition des Philosophischen-Mythos. Für Gedanken und Vorstellungen, die jenseits von Widerlegung und Beweis sind wird die Form einer Erzählung gewählt. Emanuel Kant spricht von einer ästhetischen Idee, wenn es um Überlegungen geht, die Anlass für unendliche Überlegungen wären. „Als transzendenter ist der Gegenstand der Idee – Unsterblichkeit – jenseits von Widerlegung und Beweis. Aber er ist auch kein Gegenstand von Erkenntnis, so ist es doch die Idee von ihm“.[1]„Überleben im unsterblichen Ruhm. Dies war zuhöchst geschätzt im Altertum und galt nicht nur als der gerechte Lohn für edle Taten, sondern auch als hauptsächlicher Antrieb dazu. (…) Unsterblicher Ruhm ist demnach öffentliche Ehre in Permanenz, wie das Gemeinwesen menschliches Leben in Permanenz ist.““.[2] Schon Aristoteles bezweifelte die gerechte Vergabe von Ehre und Hans Jonas meint, dass heute diesbezüglich der Zweifel noch größer ist. „Aber dazu wissen wir zu viel darüber, wie Reputationen gemacht werden, wie Ruhm fabriziert, die öffentliche Meinung manipuliert wird…“[3] Eine Ehrung sagt zumeist auch etwas über jene aus, welche die Würdigung verleihen und dient für diese als Bestätigung ihrer selbst. Wie öffentlicher Ruhm erworben wird, erleben wir täglich in den Medien. Mit Werbekampagnen wird versucht das Produkt, dabei wird kaum zwischen Personen und Sachgüter unterschieden, bekannt zu machen.
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