Über schlagloch

Er hat es sich zur Aufgabe gemacht mehrmals die Woche eine kleine Studie zu verfassen und teilt dies per Weblog „schlagloch“ einer stetig wachsenden Internetgemeinde mit. Einzelne Leser treten auf der Internetplattform mit ihm auch in eine Diskussion über das Geschriebene ein. Vom Deutschen Literaturarchiv Marbach werden ausgewählte Online-Publikationen, so auch das Blog „schlagloch“ auf der Plattform Literatur-im-Netz langzeitarchiviert. Einige „Schlaglöcher„ hat er materialisiert und zu Büchern gemacht: Zeitenwandel (2009); Die Beobachtungen (2011); Bruchstellen (2015).

NOTIZ . BUCH

In den sechziger und siebziger Jahren, der Zeit der ersten deutschen Urlauberwelle in Kärnten, gehörte zum Erkennungszeichen des Urlaubers der umgehängte Fotoapparat. Mit Fortschreiten der Technik und der Jahre wurde die Fotoausrüstung immer größer und umfangreicher. Als Einheimischer war man es gewöhnt, dass an allen Stellen fotografiert wurde. Dann folgten die Videokameras und jeder Spaziergang wurde gefilmt. Die Digitalkameras sind jetzt so klein und unauffällig, dass sie in jede Handtasche oder Rocktasche passen. Bei der Jugend ist der Trend das Fotohandy, man ist überall erreichbar und kann auch alles festhalten. Damit wird alles fotografiert, egal ob zwei miteinander raufen, jemand eine Leberkäsesemmel ist oder mit dem Fahrrad fährt. Wird heute auf öffentlichen Plätzen fotografiert, dann nimmt davon kaum jemand Notiz.
 
Mehr Aufmerksamkeit gibt es, wenn jemand auf einem öffentlichem Platz oder auf einer Caffeterasse sein Notizbuch aufschlägt und darin zu Schreiben beginnt. Beim Schreiben muss man genauer hinsehen als beim Fotografieren.
 
Vom Notizbuch zum Blog.            

21.4.07 15:56 verlinken / 4 Kommentare / kommentieren

 

GLOBAL . REGIONAL

Ich frage mich, was ist die Ursache für die Globalisierung und wer ist daran interessiert, dass die Globalisierung bis in die kleinsten Orte vordringt und diese Orte verändert. Es gibt viele Menschen welche die Globalisierung nicht wollen, warum gibt es sie trotzdem. Oft wettern Politiker gegen die Globalisierung und gleichzeitig berichten sie mit Stolz, dass es ihnen gelungen ist in Indien Aufträge für heimische Firmen zu erhalten. Man freut sich über die günstigen Preise bei den Schuhen aus China, beklagt aber, dass die nächstgelegene Schuhfabrik ihre Produktion einstellt und dreihundertdreißig Mitarbeiter keine Arbeit mehr haben. Vielleicht liegt es an unserer gespaltenen Persönlichkeit, dass man nur die eigenen Vorteile im Auge hat, aber die Nachteile für andere verleugnet.
 
Man lässt es den kleinen Handwerksbetrieben bei der Auftragsvergabe spüren, dass man es bei einem Industriebetrieb etwas günstiger erhalten hätte. Das zwei Bekannte aus der Nachbarschaft im Handwerksbetrieb einen Arbeitsplatz haben verdrängt man. Man sieht sich als Gönner des Handwerksbetriebes, in Wirklichkeit ist man hier eine Person mit Namen und nicht eine Auftragsnummer bei einem Industriebetrieb. Von den Vorteilen, wenn es etwas zu ändern oder zu reparieren gibt, gar nicht zu reden. Dann gibt es diejenigen, welche keine Aufträge an örtliche Unternehmer vergeben, aber wenn sie eine Reparatur oder eine kleine Anschaffung haben es beklagen, dass es manche Branchen im Ort nicht mehr gibt. 
Die tägliche Bedrohung.  

17.4.07 18:24 verlinken / 11 Kommentare / kommentieren

 

AUSZIAGN

Vur lauta Onsponnung
mecht i om liabstn
vom Stuahl aufsteahn
und ausn Zimma auße geahn.
De Wend ruckn imma
gleima zomm.
Vurm Fensta foahrn
de Autos mit hundat
Sochn vurbei, harinan
fong i on zan Schreibn.
Des hast mi ausziagn
und de foltige Haut herzagn.
I waß nit, wer ma dabei
zuaschaut…

NOCHT

In da Nocht weckt mi
a Voglschra, a Krah
zabricht dos Fensta.
De Ongst sitzt auf
da Bettkantn.
Mit schtorke Schmerzn
woch wearn,
a Gfühl wia zan Schterbn.

Den Bsuch von de
Krah in da Fruah
hon i nit wolln,
se san von sölba kemman.
Seitdem homs kann
Tog ausglossn…

SOMSTOGNOCHT

Om Sunntogvurmittog
des Leintuch und in
Gulda wieda in Kostn
eineraman, weil
i di Somstognocht
nit getroffn hon.

Om Telefon klingt
dei Stimm wia da
Klong von ana Zithasaitn,
mit an jedn Sotz
ruck ma nächa zomm,
i spir dein Mund.
Wonn i mei Hond ausstreck
spir i a kolte Maua…

 
Franz Supersberger:
An schean Tog
ISBN 978-3-8334-3251-4,
108 Seiten, Paperback, 11,50 EUR
in den Warenkorb
9783833432514
 
PRESSESTIMMEN
Eine gewisse Schwermut durchzieht wie ein roter Faden die Gedichte von Franz Supersberger. Er schreibt über Alltag, Einsamkeit und Zerfall, Sein und Schein in seiner Umgebung. Die Gedichte enden bisweilen unerwartet lapidar. Eurojournal

14.4.07 18:18 verlinken / 5 Kommentare / kommentieren

 

BLICK . ZURÜCK

Schaut man von der Kirche in Maria Gail in Richtung Villach, dann sieht man zwei markante Aussichtspunkte. Auf der linken Seite das Dreiländereck mit dem Bergrestaurant und dahinter der Montasch, auf der rechten Seite den Gipfel vom Dobratsch mit dem Sendeturm. Dies ist nicht der Dobratsch mit den steilen und schroffen Felswänden, wie er von Möselstein  aus zu sehen ist, sondern eine sanfte Bergkuppe, mit den Ausläufern in das Villacher Becken. Die Gipfel sind jetzt, Mitte April, noch schneebedeckt. Die Ausläufer vom Dobratsch versperren den Blick in das Gailtal, es wird ganz eng. Rund um die Kirche in Maria Gail werden die Felder grün und die Sträucher gelb. Die Laub- und Obstbäume bekommen zarte grüne Spitzen. Die Vögel singen in allen Stimmlagen und der Gesang der Lastkraftwagen von der Wörtherseeautobahn ist zu hören. Es ist ein Blick in die Vergangenheit.
 
Wann beginnt die Vergangenheit.

13.4.07 09:15 verlinken / 2 Kommentare / kommentieren

 

GLÜCKLICHER . MORGEN

„Ein glücklicher Morgen beginnt ohne böses Wort und

schlechte Gedanken“.

(Ovid, röm. Dichter, * 43 v. Chr.)

Nach vielen kritischen, manchmal nachdenklichen Blogeinträgen wünsche ich allen LesernInnen, aber auch mir, viele glückliche Morgen. Es ist erstaunlich wie treffend und zeitlos viele Zitate von römischen und griechischen Dichtern geblieben sind. Mehr kann man sich von einem Morgen nicht wünschen. Weil Friede und Zufriedenheit machen das Leben lebenswert.

Das Glück beim Zähneputzen.   

10.4.07 07:59 verlinken / 7 Kommentare / kommentieren

 

JAKOB . TOD

Jakob ist tot. Der Tod fragt nicht, wann er kommen kann, ob er zu früh oder zu spät dran ist. Ob er willkommen ist oder ob sein Kommen abgelehnt wird. Wäre gestern der richtige Zeitpunkt gewesen oder wäre es besser wenn er morgen gekommen wäre. Eine Stunde später und man hätte sich noch verabschieden können oder hätte man diese Stunde nutzlos verstreichen lassen, wie viele andere auch. Vielleicht hätte man Pläne gemacht für die nächste Woche und eine Stunde später sind diese Pläne nutzlos.
 
Dem Tod ist es egal, ob man gerade zu Hause bei Tisch sitzt, am Arbeitsplatz die Schuhoberteile stanzt oder mit dem Zug verreist. Ob man einen Besuch erwartet, noch etwas schaffen möchte oder ob man die Arbeit bereits abgegeben hat. Er fragt nicht wie viele trauern werden, ob es eine große Verwandtschaft gibt oder nur wenige Bekannte. Ob man von jemanden geliebt wird oder ob man für sich alleine lebt.
 
Der Tod fragt nicht wo sich die Angehörigen gerade befinden, ob sie in der Nähe wohnen oder weiter entfernt sind, welche Pläne sie für die nächsten Tage haben. Ob sie zum Begräbnis kommen können oder ob es nicht möglich sein wird. Er kennt keine Uhrzeit, kein Warten bis Mittag, bis am Abend oder bis morgen. Niemand entscheidet mit. Jetzt.
 
Wer wird was erben. 

6.4.07 14:08 verlinken / 4 Kommentare / kommentieren
ZWÖLF . UHR

Von den Katzen sagt man, dass sie über ein gutes Gehör verfügen und das Geräusch einer laufenden Maus wahrnehmen können. Öffnet die Frau beim Frühstück den Deckel vom Müller Joghurt, dann kommt die Katze angerannt um den Deckel abzuschlecken. Dieses Geräusch hört und erkennt sie sofort, egal wo sie sich gerade in der Wohnung aufhält. Ist es kein Müller Joghurt, lässt sich die Katze nicht blicken. Dringen unbekannte Geräusche von außen in die Wohnung, dann verdreht unsere Katze ihre Ohren. Gibt ein Motorradfahrer auf der Bundesstrasse Vollgas, dann flüchtet sich die Katze in das Bad und versteckt sich für einige Zeit hinter dem Wäschekorb.
Betrete ich einen Raum und irgendwo tickt eine Uhr, auch nur ganz leise, ergeht es mir ähnlich. Ich bin in Alarmstimmung. Man erlebt sozusagen das Verstreichen der Lebenszeit akustisch. Im Ruheraum ist es passiert, dass jemand fragte, gibt es hier keine Uhr? Dabei bohrte sich jedes Tick Tack in das Gehirn.
 
Es hat zwölf Uhr geschlagen.   

2.4.07 12:10 verlinken / 8 Kommentare / kommentieren

 

BAHN . FAHRTIst man über fünfzig und surft im Internet oder veröffentlicht selbst Texte im Internet, dann stellt sich manchmal die Frage, wie real ist diese Welt. In der Jugendzeit wurden wir vor jedem Kinobesuch darauf aufmerksam gemacht, dass die Handlungen im Kino nur gespielt und frei erfunden sind, dies galt auch für die Fernsehfilme. Im Fernsehen begannen sich die Konturen zwischen Fantasie und Wirklichkeit zu vermischen, weil die Nachrichtenbilder oder die Bilder  bei Reportagen aus fernen Ländern beanspruchten den Wahrheitsgehalt. Manchmal waren die gezeigten Bilder oder Situationen für uns, weil sie stark von unseren Alltagserfahrungen abweichten, kaum vorstellbar. Heute sind die Bilder bei den Nachrichtensendungen manchmal so schrecklich und grausam, dass man sich wünscht, sie wären frei erfunden. Als real galt damals, was man selbst gesehen oder anfassen konnte. Die Fernsehfilme haben heute oft schlimme Folgen, wenn die Jugendlichen untereinander oder gegenüber älteren Menschen ebenso brutal vorgehen, wie sie es in einem Film gesehen haben. Manchmal führt dies zu  tödlichen Verletzungen.
 
Ein Jugendlicher wird heute in keinem Fahrplan mehr blättern, höchstens im Internet. Die Zugsverbindungen sind online abrufbar.
 
Die virtuelle Bahnfahrt.
29.3.07 12:39 verlinken / 5 Kommentare / kommentieren

 

GOLD . SCHATZSeitdem es geregelte Arbeitszeiten gibt, haben die Arbeitnehmer mehr Freizeit und viele haben ein Hobby. In der  Partnerschaft kann es zu  Konflikten darüber kommen, wie viel Zeit das Hobby beanspruchen darf. Der PartnerIn besteht darauf, dass man in der Freizeit  etwas gemeinsam unternimmt. Bei einem Vortrag am Barcamp in Klagenfurt über Zeitmanagement hat die Vortragende darauf bestanden, dass man sich im Terminkalender auch die Zeiten einträgt, welche man mit dem Partner oder Partnerin verbringen will. Es besteht sonst die Gefahr und es ist die Regel, dass die Zeiten für die Zweisamkeit gekürzt werden, wenn es andere berufliche Vorhaben erfordern. Menschen die keinen Terminkalender besitzen und ihre Termine im Kopf haben sind Exoten.
 
Zu den klassischen männlichen Hobbys zählen, Mitglied bei der Feuerwehr, Fischer, Anhänger eines Fußballvereins oder Mitglied bei einem Blasorchester zu sein. Seit es das Internet gibt, sind neue männliche Hobbys dazugekommen. Eine Bekannte hat von ihrem Schwiegervater erzählt, der an einem Internetspiel, „Schiffe versenken“ teilnimmt. Er muss sich zu einer bestimmten Zeit in das Internet einwählen und dann erscheinen im Spiel die Schiffe, die es gilt zu versenken. Das Kuriose ist, dass die Zeit, wann das Spiel im Internet gespielt werden kann, vom Spielbetreiber festgelegt wird. Oft  stellt sich der Schwiegervater einen Wecker, weil manchmal kommen die Schiffe auch nachts und er steht dann vom Schlaf auf. Wenn tagsüber Besuch da ist und es kommt die „Schiffszeit“, verlässt er die Besucherrunde. Er verreist nicht mehr ohne Laptop, weil das Schiffe versenken darf nicht unterbrochen werden.  
Der Goldschatz am Meeresgrund.   
26.3.07 18:22 verlinken / 2 Kommentare / kommentieren

 

HAUS . VERSTANDIn Österreich macht eine große Lebensmittelkette Werbung für biologische und naturnahe Lebensmittel mit dem Slogan „Ich bin dein Hausverstand“. Bei dieser Werbung weiß man nicht ob es der Firma ein echtes Anliegen ist die Leute zu überzeugen, dass biologische Lebensmittel in der Herstellung arbeitsintensiver sind, daher mehr kosten, dafür aber gesünder sind, oder ob es sich um einen neuen Kaufanreiz handelt. Bei der Diskontpreisschiene sind die Umsätze ausgereizt, billiger geht es nicht mehr und es ist für die Produzenten und für den Händler nichts mehr zu verdienen. Jahrzehntelang haben die großen Lebensmittelketten Werbung mit dem billigstem Preis gemacht, egal ob es dabei um Gebäck, Milchprodukte oder Fleisch gehandelt hat. Niemand hat gefragt woher die Produkte kommen und wie es mit der Qualität bestellt ist, Hauptsache der Preis war billig. Mein Hausverstand sagt mir, dass es bei dieser Werbekampagne darum geht eine neue Marktnische zu öffnen.
 
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. 
22.3.07 12:31 verlinken / 6 Kommentare / kommentieren

 

DIS . KONTERDie  wirtschaftliche Lage für die Fachgeschäfte wird immer schwieriger. In den Flugblättern der Lebensmitteldiskonter werden nicht nur Lebensmittel zu Diskontpreisen angeboten, sondern auch Waren aus anderen Sortimentsbereichen. Dazu gehören Bekleidung, Farben, Schuhe, Werkzeug, Spielzeug, Möbel, Autozubehör und vieles mehr. Meistens sind die Artikel abgestimmt auf die Jahreszeit, alles was gerade aktuell ist. Dadurch kommen viele Fachgeschäfte in Zugzwang und bieten zu den umsatzstärksten Zeiten ihre Waren zu Diskontpreisen an. Ein Fachgeschäft bietet ein gutes Service und eine große Auswahl das ganze Jahr über. Die Beratung, das Service und das Lager hat seinen Preis. An der Herausforderung, „Diskonter und Fachgeschäft“ in einem zu sein, sind schon viele Fachgeschäfte gescheitert, in den Konkurs gegangen.
 
Diskont den Diskontern. 
19.3.07 08:07 verlinken / 5 Kommentare / kommentieren

 

KALT . WARM IIIJe öfter man das Wort Entspannung hört, Anleitungen zum Loslassen liest, umso mehr verspannen sich die Rückenmuskeln. Die  Wiederholung des Wortes Entspannen erzeugt Spannung. Der Wille sich zu entspannen bringt neue Verspannungen. In Regionen wo die Politiker ständig vom Frieden sprechen, dort gibt es in nächster Zeit einen Krieg. Wer den Frieden verkündet, bereitet im Kopf die nächste Auseinandersetzung vor. Wo die gute Nachbarschaft gelobt wird, kommt es bald zu einer Grenzstreitigkeit. Für eine Verkehrsberuhigung ist die Vorraussetzung ein  großes Verkehrsaufkommen. Drei mal täglich, am Morgen, zu Mittag und am  Abend.
 
Wer von der Hilfe für den Nächsten spricht, hat oft am wenigsten Mitleid. Wer darauf aufmerksam macht, dass man da und dort  die Menschen unterstützen soll, hilft oft nicht dem Schwächsten des Dorfes. Er unterscheidet zwischen Sympathie und Antipathie. Wer das Wort Liebe ausspricht ist manchmal am wenigstem bereit Liebe zu geben. Man erfährt Ärger und Abneigung, statt Zuneigung.
 
Kalt und warm.   
15.3.07 12:19 verlinken / kommentieren

 

KALT . WARM IIDie Durchschnittstemperatur des heurigen Winters beträgt in Österreich vier Grad plus, dies ist der wärmste Winter seit 130 Jahren. Die Gewinner sind die Konsumenten durch geringere Heizkosten, für die Gemeinden gibt es Einsparungen bei der Schneeräumung. Verlierer sind Skiliftbetreiber wegen des Schneemangels, oder der Sportartikelhandel durch Umsatzverluste. Vor einem Jahr war es umgekehrt, da war der Winter kalt und schneereich. Der Bedarf an Wärmeenergie ist gestiegen und die Hotels waren durch Wintertouristen ausgebucht. Gegen Ende vom Winter hat man vom Fernwärmelieferanten ein Schreiben erhalten in welchem darauf hingewiesen wurde, dass es einen sehr kalten Winter gegeben hat. Es wurde vorgeschlagen die monatlichen Teilzahlungen für die Fernwärme zu erhöhen, im eigenem Interesse und ähnlichen Formulierungen.
 
Dieses Jahr gibt es kein Schreiben vom Fernwärmelieferanten, dass man auf Grund des milden Winters die Teilzahlungsbeträge für die Fernwärme senken will. Es verhält sich wie bei den Benzinpreisen, die Ölpreiserhöhungen werden sofort weitergegeben, die Ölpreissenkungen viel später, wenn überhaupt.
 
Das billige  Heizöl.
13.3.07 11:10 verlinken / 1 Kommentar / kommentieren

 

KALT . WARMWer schön ist, wer gut aussieht und wer bewundert werden will, muss zuerst erleben wie es ist, wenn man nicht so gut aussieht, wenn man im Gesicht entstellt ist. In einem Kulturhaus bereiten sich hinter der Bühne die Modells auf ihren Auftritt für die Modeschau vor. Von den Modells wird die Attraktivste ausgewählt, in den Vorraum gezerrt und dort von Unbekannten ihr Gesicht zerkratzt, im Gesicht verletzt  und entstellt. Dann wird sie zurück in den Umkleideraum gebracht und mit dem frisch entstelltem Gesicht muss sie auf den Laufsteg und die Kleider präsentieren. Was bedeutet dieser Traum?, oder ist er ein böser Traum.
 
Bedeutet er, dass wer oben sein will, auch wissen soll wie es ganz unten ist. Wer in der Fülle lebt am eigenem Leib erfahren soll, wie man mit einem Minimum auskommen muss. Wer Gesetze beschließt über Mindestpensionen, selbst einmal eine Zeitlang damit leben muss. Die Gesundheit wird nicht geschätzt und ist nichts wert, bis man einmal ernsthaft krank ist. Wenn man wieder gesund wird, weiß man die alltägliche Gesundheit zu schätzen.
 
Ich bin zufrieden, wenn ich  im Winter eine beheizte Wohnung und warme Kleidung habe. Während der Lehrzeit habe ich die Mittagspausen im Winter damit verbracht, dass ich in Halbschuhen und mit Hemd und Rock bekleidet durch die Stadt spazierte. Von Zeit zu Zeit wärmte ich über einem Kanalgitter meine Füße und Hände. Ein schöner Tag war, wenn am Bahnhofspostamt der beheizte Warteraum offen war.
 
Vom Kalt- und Warmhaben.        
8.3.07 14:12 verlinken / 3 Kommentare / kommentieren

 

ERSTE . ADRESSEDurch die Benützung des Internet gibt es einen schnellen Zugang zu Informationen und Wissen. Trotzdem ist es notwendig in der Schule das Grundwissen zu erwerben und damit die Grundvoraussetzung zu schaffen; um mit den vielen Informationen umzugehen. Beim BarCamp Klagenfurt gab es für mich an einem Tag so viele Vorträge zum Web 2, dass ich Mühe hatte alles zu behalten. Diese Informationsflut ist mir vorgekommen wie eine Beschleunigung eines Autos in drei Sekunden von  0 auf 100 kmh. Benützte man früher bei Vorträgen einen Block und einen Bleistift zum Mitschreiben, so saßen hier die meisten Teilnehmer mit einem Laptop am Schoß und konnten sich über das Internet die Vorträge auf den Laptop laden. Die ganz Flotten kommentierten die Beiträge und stellten sie sofort im Web online.
 
Viel war von den neuen Programmen und Funktionen die das Microsoft Vista bietet die Rede, von den Möglichkeiten die Software des Computers benutzerfreundlicher zu gestalten. Welchen Einfluss das Internet, Web2, auf die Kommunikation zwischen den Menschen, auf das soziale Leben, auf die Politik und die Wirtschaft hat. Der Blogger als Produkttester. Am Rande der Veranstaltung gab es auch einen Wettstreit, wer ist in Kärnten der führende Fachjournalist, wenn es um neue Entwicklungen und Trends bei der Computertechnik geht.
 
Die erste Adresse.          
6.3.07 08:06 verlinken / 2 Kommentare / kommentieren

 

PC . ESSENWer aus beruflichen Umständen sein Mittagessen in einem Restaurant einnimmt weiß, wie unterschiedlich sich die Menschen in der Mittagspause beim Essen benehmen. Die einen kommen in einer kleinen Gruppe mit Arbeitskollegen und haben viel Spaß in der Mittagspause. Andere kommen mit Geschäftsfreunden und beim Essen wird das Arbeitsgespräch fortgesetzt. Einzelpersonen haben oft eine Zeitung oder Zeitschrift vor sich und lesen darin, manche auch während sie die Suppe auslöffeln. In einem Gasthof in Möselstein konnte ich beobachten, dass eine Frau während sie auf die Suppe gewartet hat und beim Essen der Suppe auf ihrem Laptop gearbeitet hat. Beim Essen der Hauptspeise hat sie den Laptop zur Seite gerückt und in einer Zeitschrift geblättert, um danach beim Capuccinotrinken die Arbeit am PC wieder fortzusetzen.
 
Viele Menschen leiden an Magen- und Verdauungsproblemen. Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Wenn du isst, dann iss, wenn du schläfst dann schlafe“. 
 
Der PC in der Suppe.  
2.3.07 08:20 verlinken / 7 Kommentare / kommentieren

MASSAGE . ROBOTER

Wer heute in der Arbeitswelt genau hinschaut wird erstaunt sein, in wie vielen Bereichen Roboter und Computer eingesetzt werden und die Arbeit der Menschen übernommen haben. In der Produktion trifft dies besonders stark zu. Die Arbeiter haben noch die Aufgabe die Maschinen zu programmieren und zu überwachen. In vielen Dienstleistungsberufen, wie im Verkauf, Gastgewerbe oder Gesundheitswesen finden wir noch einen hohen Anteil an Personal. Zu den Gesundheitsberufen zählt auch die Masseurin. Bei einem Masseurtermin, der mit Hilfe des Computers festgelegt wurde, ergab sich beim Massieren folgende Unterhaltung: „Wird es möglich sein, dass nicht nur der Termin vom Computer festgelegt wird, sondern das in der Massagekabine ein Roboter auf den Kunden wartet und ihn massiert. In den Roboter führt man eine Chipkarte ein und er weiß, welche Beschwerden man hat, wie groß man ist und wo massiert werden soll. Mit Hilfe von Sensoren tastet er den Rücken ab und die Rückenmassage kann beginnen.“

Das Gegenargument der Masseurin war: „Der Roboter hat nicht so warme und weiche Hände wie ich.“ Für mich ist dieses Argument nicht ganz überzeugend, weil es dürfte schon heute kein technisches Problem sein, einem Roboter weiche und warme Hände anzupassen.  

Die Frage wird sein, wie weit wollen wir in der Technisierung gehen und Menschen durch Roboter und Computer ersetzen.
 
Gott erschuf Eva und Adam. 

27.2.07 12:35 verlinken / 7 Kommentare / kommentieren

 

ANDERE . SITTEN

Heute kommt es niemanden in den Sinn, außer in akuten Fällen, einen Facharzt ohne Terminvereinbarung aufzusuchen. Auch bei anderen Dienstleistern, wie beim Friseur, Mechaniker oder Versicherungsberater benützt man um Wartezeiten zu vermeiden die Möglichkeit der Terminvereinbarung. In meiner Kindheit war es selbstverständlich, wenn eine Kontrolle beim Augenarzt fällig war, den Zug um fünf Uhr früh in die Bezirksstadt  zu nehmen, um in der Ordination vom Augenarzt eine Nummer zu ziehen. Nach diesen Nummern wurden dann die Patienten zur Behandlung aufgerufen. Das Glück bestand darin, wenn man bis Mittag drangekommen ist und am späten Nachmittag, nach einigen Besorgungen in der Stadt,  mit dem Zug nach Hause fahren konnte.
 
Überall dort, wo mehrere Personen das Selbe wollen, kommt es oft zu Streitereien wer zuerst bedient werden soll. Dies kann man täglich im Supermarkt  in der Fleischabteilung, in der Bank bei den Einzahlungen oder im Postamt beim Briefschalter erleben. Bei unserem Nachbarn, in Italien, hat die gute alte Nummer noch nicht ausgedient. Wer dort im Supermarkt eine Mortadella mitnehmen will, muss sich eine Nummer holen. Das Gleiche gilt auch im Postamt, auch wenn man nur eine Briefmarke für eine Ansichtskarte braucht. Ohne Nummer läuft dort gar nichts.
 
Andere Länder, andere Sitten.

24.2.07 07:52 verlinken / 2 Kommentare / kommentieren

 

MEHR . SPRACHIG

Spricht man heute von den Berufschancen von morgen oder in einem größerem Zusammenhang über die Chancen der EU-Wirtschaft  in einer globalisierten und vernetzten Welt, so kommt bald das Argument von der Notwendigkeit einer guten Berufsausbildung. Eine Vorraussetzung für Erfolg im Beruf ist eine gute Schulausbildung. Die schlechten Ergebnisse bei der Pisastudie sind ein Reizwort, wenn es um die Ausbildung der Jugend geht.
 
Nicht nur die Wirtschaft hat Interesse an einer guten Schulbildung, gut ausgebildete junge Menschen sind auch bei den Religionsgemeinschaften gefragt. Bei einem Spaziergang in einer von Touristen frequentierten friulanischen Stadt wurde ich von einem jungen Paar auf der Piazza angesprochen. Ich gab zu verstehen, dass ich nur ein wenig italienisch spreche. Die junge Dame reagierte sofort und redete mich in Deutsch an. Für sie ist dies kein Problem, sie habe eine gute Ausbildung und spreche italienisch, französisch, englisch und deutsch. Auf der Piazza versuchte sie mit ihrem Kollegen die Menschen über den Glauben der Zeugen Jehovas aufzuklären, mehrsprachig.
 
Sie redeten in allen Sprachen.      

21.2.07 12:43 verlinken / 3 Kommentare / kommentieren

 

PARTY . ZEIT

Der Fasching ist eine beliebte Zeit für Kinderpartys. Den Kindern macht das Feiern besonderen Spaß, wenn sie die Möglichkeit haben sich zu verkleiden. Dabei gibt es für die Fantasie der Kinder keine Grenzen. Die Mädchen kommen als Tierärztin, als Katze, als Krankenschwester oder Lehrerin, die Buben als Rennfahrer, als Cowboy und als Jäger. Immer beliebter sind Verkleidungen aus dem überirdischem  Bereich. Verkleidungen als Zauberer, Hexen, Dracula oder Fee. Durch diese Verkleidung bekommt man übernatürliche Kräfte und hellseherische Fähigkeiten und kann sich dem Willen der Erwachsenen entgegenstellen. Für die Erwachsenen ist bei der Faschingsparty Vorsicht geboten, dass sie nicht in eine Scherzfalle der Kinder tappen. Die verteilen Pfefferbonbon, bei der Entnahme eines Kaugummis wird der Finger eingezwickt  oder im Kaffe schwimmt ein ekliger Wurm. Für Raucher ist es besonders gefährlich. Es kann passieren, dass die Zigarette von einer Knalleinlage zerfetzt wird, und vor dem Blitz im Aschenbecher schreckt jeder zurück.

Das sich noch viele Kinder gerne verkleiden und viel Fantasie bei den Spielen entfalten ist nicht mehr selbstverständlich, weil oft scharren sich die Kinder um den Computer und lassen ein Spiel laufen oder sitzen zu dritt am Boden und einer hält den Gameboy in seinen Händen. Das zwischen den Spielen am Handy telefoniert wird ist ganz selbstverständlich. Man ist auf mehreren Partys gleichzeitig, zumindest akustisch. Ich bin hier, bin aber ganz woanders.

Das Ende des Scherzzeitalters.           

18.2.07 16:54 verlinken / 2 Kommentare / kommentieren

 

GEGEN . STROMANLAGE

Nirgendwo kommt man mit so vielen Menschen zusammen und kann die Menschen beobachten, als wenn man eine Therapie in einem Kurzentrum macht. Die Therapieabteilung ist gut ausgelastet, weil die Krankheiten des Bewegungsapparates und des rheumatischen Formenkreis stehen bei den Erkrankungen in Österreich an oberster Stelle. Dazu kommen noch Patienten für die  Rehabilitation nach einer Operation oder einem Unfall. Erkrankungen des Bewegungsapparates sind auch eine häufige Ursache für die Frühpensionierung. Dort, wo an das Therapiezentrum auch Hotels angeschlossen sind, kommt es zu einer Mischung zwischen Hotelgästen und Krankenkassenpatienten. Der Unterschied zeigt sich nicht nur in den verschiedenen Farben bei den Behandlungskarten, die Krankenkassepatienten haben eine gelbe Karte und die Hotelgäste haben eine blaue Karte, sondern auch im Auftreten der Patienten.

Die Hotelgäste kommen gut gelaunt vom Frühstücksbuhfett in die Therapieabteilung und die Kassenpatienten haben es gerade geschafft von zu Hause oder von der Arbeit rechtzeitig zum Therapietermin zu kommen. Die Einen erhoffen sich eine Belebung ihrer Sinne, die Anderen hoffen auf eine Linderung ihrer Beschwerden.

In der Gegenstromanlage.   

15.2.07 08:55 verlinken / 1 Kommentar / kommentieren

 

ZWEI . EURO

Vor fünf Jahren wurde in Österreich der Euro eingeführt und hat damit den Schilling als Zahlungsmittel abgelöst. Vielen Österreicher ist der Wert des Euro noch immer nicht geläufig und es wird im Kopf noch fleißig mit Schillingen gerechnet. Würde man mehrere Leute spontan fragen was ist mehr Wert, zwei Euro oder zwanzig Schilling, dann würden viele antworten zwanzig Schilling. Es ist gerade umgekehrt, zwei Euro sind zirka achtundzwanzig Schilling. Vielleicht beruht die höhere Wertschätzung auch darauf, dass zwanzig Schilling eine Banknote war und zwei Euro eine Münze ist. Genügte es früher bei einer Therapieanwendung dem Therapeuten als Anerkennung eine zehn Schilling Münze zu geben, so ist es heute eine zwei Euro Münze.

Die Garderobekästen funktionierten früher mit einer zehn Schilling Münze und heute mit einer zwei Euro Münze. Da ärgert man sich, wenn man die zwei Euro Münze im Garderobekasten vergisst.

Vom Schilling zum Euro.

13.2.07 08:50 verlinken / 5 Kommentare / kommentieren

 

PODCAST . SCHLAGLOCH

Zu meinem Vortrag beim Barcamp Klagenfurt  „ Von Schlagloch zu Schlagloch“, Tipps für Blogger,  gibt es einige Reaktionen von Teilnehmern in ihren Weblogs. Einen Podcast mit einem Interview mit mir zum Bloggen und Texten aus meinem Blog gibt es bei http://weblog.blograum.net/?cat=26/podcast

Weitere Reaktionen zu meinem Blog finden sich in den Weblogs von  bei http://www.virtualbites.com/category/literatur/, sowie  http://www.wranner.org/wordpress/ bei http://www.robertlender.info/blog/archives/1294-Franz-Supersberger-Schlagloch.html
Nach diesen Reaktionen bleibt es an mir in meinem Blog weiterhin ein „Schlagloch“ an das Nächste zu reihen.
 
Schlaglöcher zuschütten.

9.2.07 10:08 verlinken / 6 Kommentare / kommentieren

 

WETTER . LOTTO

Bei diesem milden Winter weiß man nicht, ob er eine einmalige Erscheinung ist oder erleben wir dieses Wetter auch in den nächsten Jahren. Ist dies schon ein Zeichen der Klimaveränderung und wie wird sich das Wetter in den nächsten Jahrzehnten entwickeln. Das schlimmste wäre, wenn wir das Wetter steuern könnten wie die Heizung im Haus. Die Einen hätten es gerne sehr warm, Andere kühler. Für  die einen sollte immer die Sonne scheinen, andere brauchen den Regen. Für Schneefall gäbe es nur eine kleine Fangemeinde und dann würde man es im Gebirge schneien lassen. Ein Großteil der Autofahrer würde sich immer trockene Fahrbahnen wünschen, daher keinen Regen und keinen Schnee. Die Landwirtschaft bräuchte einen Mix aus Sonnenschein und Regen, das nicht beliebte Aprilwetter. Die Kinder haben es gerne schön und heiß zum Baden und zum Spielen im Freien, also viel Sonnenschein. Bei diesem Wunsch würden sie mit den Pensionisten in Konflikt geraten, weil diese lieben es nicht mehr so heiß. Jene Menschen, welche unter der Woche arbeiten, würden sich ein freundliches Wetter zum Wochenende wünschen, während der Arbeitswoche nehmen sie auch unfreundliches Wetter in Kauf. Dies würde Proteste bei jenen Arbeitnehmern auslösen, die zum Wochenende arbeiten.
 
Der Klimawandel ist eine Herausforderung für die Menschen, die größere Katastrophe würde dann eintreffen, wenn wir die Möglichkeit hätten das Wetter zu steuern.
 
Das tägliche Wetterlotto. 

7.2.07 17:00 verlinken / 1 Kommentar / kommentieren

 

BAR . CAMP

Die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit neuen Softwareprogrammen, Internet und Weblog, Public Relations & Social Media beeinflusst die Stimmung der Menschen positiv, dies konnte man am BarCamp Kärnten an der Universität Klagenfurt erleben. Wer zu dieser Veranstaltung kam, befand sich in einer Runde von humorvollen, gut gelaunten jungen Menschen. Zwischen den vielen technischen Begriffen und Programmierbefehlen kam der Humor nicht zu kurz. Manchmal hatte man das Gefühl, dass das Leben der jungen Menschen einem Computerspiel gleicht, wo jeder Fehler wieder rückgängig gemacht werden kann, wenn man die richtige Tastenkombination kennt. Voraussetzung dafür ist, dass man seinen Laptop bei sich hat und dies ist heute selbstverständlich. Ein toller Laptop kleidet einen jungen Menschen besser, als Kleider von Tommy Hilfiger. Bei dieser Veranstaltung ist man sich ohne Laptop nackt vorgekommen, selbst wenn man einen Hugo Boss Anzug getragen hätte.

Manche Computerspiele erinnern den Benützer daran, dass er wieder einmal seinen Wohnungsnachbarn besuchen sollte.

Der Bildschirm als Feigenblatt.

BarCamp

5.2.07 10:02 verlinken / 4 Kommentare / kommentieren

 

ORTS . KERN

In manchen Orten im Gailtal verändert sich das Ortsbild. Die Orte wachsen an den Rändern, vor allem dort, wo die Sonne länger scheint. Die jungen Familien bauen sich auf den geerbten Grundstücken ihre Einfamilienhäusern. Sie ziehen aus den engen starren Strukturen des Ortszentrum, aus den alten sanierungsbedürftigen Häusern, die Mauer an Mauer eine Häuserzeile bilden, aus. Zurück bleiben die Alten, die ihr ganzes Leben in diesen Häusern verbracht haben und noch den einen Wunsch haben, darin zu sterben. Oft ist ihnen dieser Wunsch nicht vergönnt und sie werden gebrechlich oder schwermütig und man gibt sie in ein Pflegeheim. Diese gibt es jetzt nicht nur in der Stadt, sondern seit einigen Jahren auch am Land in der Nähe von größeren Gemeinden. Die Jungen, welche in der Sonnseite gebaut haben oder in die Stadt gezogen sind wissen mit den sanierungsbedürftigen Häusern nichts anzufangen. Schon bald hängt in einem Fenster im Erdgeschoss eine Ankündigung „Zu verkaufen“ mit der Angabe einer Handy Nummer. Der ideale Kaufpreis liegt zwischen 30sigtausend bis 50zigtausend Euro. Dieser Kaufpreis macht es für Zuwandererfamilien aus dem ehemaligem Jugoslawien interessant das Objekt zu erwerben und mit Hilfe von Freunden zu renovieren. So leben in manchen Orten im Gailtal nur mehr einzelne einheimische Familien im Ortskern.

In den Zentren des Ortes wechselt die Bevölkerung. Von  Einheimischen wird beklagt, dass von Einwanderer die Ortskerne bewohnt werden.

 
Der Austausch der Bevölkerung.

1.2.07 13:49 verlinken / 2 Kommentare / kommentieren

 

NICHTS . TUNIn einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagte der Sänger Johannes Heesters  (103) vor kurzem : „Nichts lässt einen so schnell altern wie das Nichtstun. Das Leben will gelebt werden.“ Nichts hat in den letzten Jahren soviel Emotionen und Diskussionen freigesetzt wie die Pensionsreform. Noch immer ist dieses Thema nicht ausdiskutiert. Arbeiten wir zu wenig und gehen wir zu früh in Pension ? Vor allem wie lange ist man arbeitsfähig und wann beginnt die Arbeitsunfähigkeit. Dies dürfte von Beruf zu Beruf verschieden sein. Ein Kernpunkt für die Arbeitsfähigkeit dürfte die emotionale Bereitschaft sein, mit der man seinen Beruf ausübt. Wenn die Sinn der Arbeit verloren geht, die Erfolge ausbleiben, die Erwartungen nicht erfüllt werden und sich viele Schwierigkeiten ergeben, dann werden mit zunehmenden Alter die Gedanken immer öfter um die Pension kreisen. Man wird neidisch auf die Gleichaltrigen blicken, die schon in Frühpension sind oder auf die Dauerarbeitslosen die jeden Tag ihre Lokalrunde im Ort machen. Vielleicht sollte man an solchen Tagen an die zwei Sätze von Heesters denken, dass einem nichts schneller altern lässt wie das Nichtstun und das Leben will gelebt werden. Das Nichtstun birgt die Gefahr in sich am Leben vorbeizuleben. Wer mit dreißig Jahren nicht gelebt hat wie ein Dreißigjähriger, wird er es mit fünfzig Jahren nicht mehr können.
 
Vom Verstand der rückwärts geht.     
30.1.07 13:42 verlinken / 4 Kommentare / kommentieren

 

BAR . CAMP . KÄRNTENEs ist so schön, zu sehen, was dabei herauskommt, wenn einige Leute (Mrs. Zuckerwatte, Mr. Hightech und Markus Pirchner) ihr Hirnschmalz zusammentun und die Ärmel hochstreifen. Ich kann mich noch gut ans erste Brainstorming erinnern, als noch keiner so recht daran glauben wollte, im „Hochtechnologieland“ Kärnten ein BarCamp nach US-amerikanischem Vorbild steigen zu lassen. Mittlerweile verzeichnet die BarCampKärnten Homepage (die eigentlich ein Wiki ist…) satte 57 fixe Anmeldungen (laut Zählart von Querdenker Hannes Treichl ja eigentlich sogar schon 200) und es steht die Veranstaltung dank zahlreicher Sponsoren auch finanziell auf solidem Boden. Danke übrigens an alle, die uns dabei helfen, das BarCampKärnten für alle TeilnehmerInnen zu einer super Veranstaltung zu machen.   

Aus dem Blog von 

Ed Wohlfahrt

26.1.07 13:59 verlinken / kommentieren

 

KRANK . HEITDer Winter ist für Fiebererkrankungen oder den Befall durch Viren eine bevorzugte Jahreszeit. Die meisten Menschen leiden in dieser Jahreszeit  an Bewegungs- und Vitaminmangel. Oft bedeuten die letzten und die ersten Monate im Jahr auch einen erhöhten Einsatz am Arbeitsplatz. Die Tage im Bett können für jemanden, der den täglichen Kontakt mit Menschen gewohnt ist, unendlich lang werden. Alles was man sich vom Nichtstun erträumt hat wird zum Alptraum. Vieles, was einem ansonsten Freude bereitet, der Blick auf die Berge, das Lichtermeer am Abend, ist einem überdrüssig. In den Büchern die im Wohnzimmerschrank stehen, sieht man nicht die Freunde für gute Unterhaltung und die Vermittlung von Erfahrungen, sondern das Leid unter denen die Dichter die Bücher geschrieben haben.
 
Man will nicht wissen, wann die Welt begonnen hat, wann sie endet, man will nicht einmal wissen ob sie existiert.
 
Wer schreibt lebt.    
24.1.07 11:08 verlinken / 3 Kommentare / kommentieren

 

LEBENS . WARNUNGEs ist offensichtlich, dass wir uns an ungewöhnliche Wettersituationen gewöhnen müssen. Die Winter sind schneearm, es gibt im Herbst Regenfälle von nicht bekannter Intensivität, dann wieder Hitzerekorde im Jänner oder tropische Temperaturen im August. Das Wetter entspricht nicht unseren Erinnerungen, es stimmt mit der jeweiligen Jahreszeit nicht mehr überein. Bei der Wettervorhersage kommt es immer öfter  zu Hochwasserwarnungen, Sturmwarnungen oder Lawinenwarnungen.  Schon seit einen halben Tag werden in den stündlichen Radionachrichten die Zuhörer vor einem Sturmtief gewarnt. Vor dem Parkcafe in Villach biegen sich die Sträucher und Palmen im Wind. Die ersten Menschen blicken besorgt auf die windgerüttelten Pflanzen. Sind dies schon Vorboten des nordatlantischen Sturmtiefes oder ist dies noch die Ruhe vor dem Sturm. Man schließt den Mantel bevor man das Lokal verlässt. In der Stadt sind die Leute dabei ihre Fenster zu schließen, oder vom Balkon die Stühle wegzuräumen. Hausbesitzer gehen mit sorgenvollen Blicken um ihr Eigenheim und kontrollieren in den Gärten die Plastikplanen, aber auch die Gartengeräte auf ihre Windsicherheit. Was bringt die Sturmwarnung, wenn das Sturmtief seine Richtung ändert, oder bei einer Hochwasserwarnung, wenn sich der Boden aufnahmefähiger zeigt als vorhersehbar. Wer warnt uns vor dem Leben, vor dem Alltag, vor den nächsten Tag, vor den Unglücksfällen des normalen Lebens. Gibt es nicht auch das Lebenstief, dass sich von irgend einer Seite nähert und wir nehmen es erst wahr, wenn es uns erwischt.
 
Während draußen vor dem Parkcafe der eine und andere Windstoss an den Sträuchern rüttelt, stützt sich herinnen eine hochschwangere Frau mit beiden Armen am Cafehaustisch ab  und unterhält sich mit einer Freundin. Ein andermal richtet sie sich wieder auf um die Sitzposition zuwechseln, um möglichst entspannt zu bleiben. Zwischendurch legt sie eine Hand auf ihren Bauch und streicht sanft darüber, um ihrer Freundin mitzuteilen, es bewegt sich gerade. Aus guten Grund gibt es keine Lebenswarnung, weil vieles wird diesem Baby nach seiner Geburt über den Weg laufen.
 
Das erfrischende Lachen der Mutter.  

(Tagebuch, 18.01.07)
 

22.1.07 08:22 verlinken / 5 Kommentare / kommentieren

 

SCHNEE . LOSBezeichnete man die vergangenen Winter als schneearme Winter, so muss man dieses Jahr von einem schneelosen Winter sprechen. Mit einer Suchanfrage bei Google, „gibt es im Februar 2007 Schnee“, ist ein Internetsurfer auf mein Blog verwiesen worden, aber dies können meine Einträge auch nicht beantworten. Jetzt, im Januar, hat es in Kärnten seit vierzehn Tagen Mittagstemperaturen von bis zu 15  Grad plus und in den Tälern hat es diesen Winter noch keinen Schnee gegeben. Manche Felder werden grün und an den sonnigen Orten beginnen die Gänseblümchen und die Stiefmütterchen zu blühen, die Palmkätzchen treiben aus und die Sträucher setzen Knospen an. So ist es möglich auf der Sonnseite des Drautal zum Dabernig  zu spazieren. Die Türen zum Stall sind halboffen, die Fenster ungeputzt, kein Laut kommt aus dem Innerem und hinter dem Stall gibt es keinen frischen Mist mehr. Die Fenster im Bauernhaus bleiben dunkel, man starrt in die Finsternis. Die bewohnten Häuser der Sonnseite haben sich talwärts bewegt, näher zur Bundesstrasse. Das Wasser der Drau schimmert metallicblau. Die Häuser in Draunähe stehen leer. Viele Frauen hat die Drau an ihr Ufer gelockt und dann in ihren Fluten begraben. Auf den steilen, schneelosen Hängen kommt mit Einbruch der Dunkelheit der Nebel, etwas Licht kommt von den Straßenlaternen herauf. Von allen Seiten rücken die Häuser näher zur Bundesstrasse um der sozialen Kälte zu wiederstehen und der Mindestsicherung zu entgehen.
 
Nach Hause kommen.     
18.1.07 08:04 verlinken / kommentieren

 

EIN . SAMJetzt, wo die Feiertage vorbei sind, wie man in der Umgangssprache die Feste Weihnachten und Silvester nennt, atmen viele alleinstehende Menschen auf. Gerade an solchen Festtagen, die in weiten Kreisen der Bevölkerung einen großen Symbolwert haben und im Familienkreis oder Verwandtschaftskreis gefeiert werden, wird Alleinstehenden ihre Lage schmerzlich bewusst.
 
Die Ursachen und Umstände für das Alleinsein sind vielfältig. Die einen glauben sich selbst zu genügen, ohne den Kontakt zu anderen Menschen auszukommen. Sie sehen in den Mitmenschen nur ein Ärgernis, für sie bedeuten soziale Kontakte  einen unnötigen Arbeitsaufwand. Sie erkennen nicht wie sie menschlich verarmen. Andere haben es trotz verschiedener Versuche nicht geschafft Kontakte mit anderen Menschen herzustellen, einen Freundeskreis aufzubauen und verstecken sich hinter verschiedenen Aktivitäten, oft ist es der Beruf. Sie haben nicht den Mut ihre Einsamkeit einzugestehen, würden aber dadurch viel ehrliche Zuwendung erfahren. Anderen ist ihre  Einsamkeit peinlich, man will niemanden zur Last fallen. Im Alter besteht die größte Gefahr zu vereinsamen, wenn ein Partner stirbt und die übrige Verwandtschaft weit zerstreut ist. Man war ganz dem Partner zugewandt und plötzlich steht man vor dem Nichts, vor einem großem Loch im Leben. Oft sind auch die Kinder nicht erreichbar, sie haben längst woanders ihr Leben aufgebaut. Den Alleinstehenden jedes Alters fehlt oft der Mut neue Kontakte, Verbindungen mit anderen Menschen zu knüpfen. Es wird mit dem Alter auch immer schwieriger und es gibt Rückschläge. So zieht man sich zu den sogenannten Festtagen noch mehr in seine Wohnung oder Haus zurück und ist froh wenn die Feiertage vorbei sind. Man will der Frage, wo man Weihnachten oder Silvester feiern wird, ausweichen. Man hat kein strahlendes Gesicht, wenn man an Weihnachten und Silvester denkt.
 
Jetzt nach den Feiertagen kann man mit Nachbarn und Verkäuferinnen wieder über belangloses reden, über das Wetter, die Autofahrer und die neuen Minister, ohne auf seine persönliche Lebenssituation angesprochen zu werden.
 
Einsam unter vielen.
15.1.07 12:46 verlinken / 6 Kommentare / kommentieren

 

BUCH . WOCHENIm Jänner gibt es im Buchhandel die weißen Buchwochen. Dies ist eine Aktion zum Abverkauf von beschädigten und schwer verkäuflichen  Büchern. Ansonsten gibt es in Österreich bei den Büchern den festen Ladenpreis. Trotzdem verschwinden immer mehr kleine Buchhandlungen aus dem Stadtbild, das heißt sie sperren zu. Wenn auch der Verkaufspreis überall der selbe ist, so gewähren die Verlage unterschiedliche Einkaufskonditionen, Rabattnachlässe je nach Abnahmemengen. Zusätzlich zahlen die großen Verlage den großen Buchhandelsketten Regalmieten, damit ihre Bücher in großer Zahl präsent sind.  Es gibt mehrere große Buchhandelsketten die untereinander einen Wettkampf führen. Die kleinen Buchhandlungen erreichen mit ihren Verkaufsstrategien kaum noch Aufmerksamkeit. 
 
Immer öfter scheinen auch im Bewusstsein der Kunden die kleinen Buchhandlungen nicht mehr auf. Mit der Frage: „Wir haben schon überall gesucht“, das heißt bei den großen  Buchhandelsketten, „haben sie dieses Buch lagernd“, kommen sie in den kleinen Buchladen.
 
Die Brotreste vom Tisch des Herrn.
11.1.07 14:06 verlinken / kommentieren

 

ALPEN . ADRIADie Medien berichten ausführlich, wenn der Bürgermeister der Draustadt eine Wirtschafts- und Altstadtoffensive verkündet. Am Stadtrand wird ein Supereinkaufszentrum für den Alpen Adria Raum gebaut und im Frühjahr fertiggestellt. Bei den Berichten über den jeweiligen Baufortschritt wird auf die Schaffung von so und soviel neuen Arbeitsplätzen extra hingewiesen. Ob dies auch zu den neu geschaffenen Arbeitsplätzen zählt, wenn in der Innenstadt ein Modehaus schließt, um im Alpen Adria Einkaufszentrum neu zu eröffnen? Solche Geschäftsverlegungen wird es einige Mal geben. Auch Umsatzverschiebungen von kleinen und mittleren Handelsbetrieben zum neuem Einkaufszentrum. Bei den kleinen Geschäften gehen zwei Fachverkäuferinnen verloren, dafür wird im Einkaufszentrum eine neue Arbeitsstelle für eine Teilzeit Regalbetreuerin geschaffen.

 
Regalbetreuerinnen, die für Lebensmittelkonzerne arbeiten, werden oft am Tag der Warenanlieferung von Familienmitglieder unentgeltlich beim Verräumen der Waren unterstützt, da sie es sonst nicht schaffen würden die Ware zeitgerecht in die Supermarktregale einzuschlichten. Dies ist die neue, schöne Handelswelt, Verlagerung von Arbeitsplätzen aus der Innenstadt in das Einkaufszentrum und die unbezahlten Stunden der Familienangehörigen für die Lebensmittelkonzerne.
 
Ihr habt aus meinem Tempel einen Jahrmarkt gemacht.
 

8.1.07 15:20 verlinken / 7 Kommentare / kommentieren

 

PAULO . COELHOIn einem Interview  in der Zeitung „Der Standard“ sagte Paul Coelho: „ Das Internet ist heute das mächtigste Instrument, um Informationen untereinander auszutauschen und die Menschen miteinander zu verbinden. Das Leben eines Autors kann manchmal sehr einsam sein, über das Internet bin ich meinen Lesern nahe und sie mir. „
Paul Coehlo, dessen Bücher für viele Menschen ein spiritueller Ratgeber sind, stellt in diesem Interview das Internet als segensreiche Erfindung bzw. Einrichtung dar. Zum Internet gibt es auch gegenteilige Meinungen und Beispiele. Gerne wird erzählt wie viele Ehen im Ort durch das Internet zerstört wurden, weil der Ehemann auf der Partnerbörse gesurft hat, jemanden im Internet kennen gelernt hat und dann Hals über Kopf die Frau und die Kinder verlassen hat. Dieses Beispiel gibt es auch mit Ehefrau verlässt Ehemann. Ohne das Internet hätte es diese Möglichkeit nicht gegeben. Manche sprechen davon, dass über das Internet viele Gewaltszenen und Sexszenen verbreitet werden und die Jugendlichen zu Gewalttaten verführt werden. Andere sehen im Surfen im Internet den Grund dafür, dass viele Menschen in allen Altersgruppen vereinsamen, die Kontakte zu den nächsten Menschen abbrechen, nur mehr in der virtuellen Welt leben.
 
Für mich ergibt sich die Situation, dass beide Recht haben, aber wie bei allen technischen Entwicklungen und Erfindungen kommt es auf den richtigen Umgang mit der Erfindung an. Die am weitesten verbreitete technische Erfindung, das Auto, hat durch falschen Einsatz schon unzählige Leben ausgelöscht und Familien zerstört. Als Suchtmittel birgt der Alkohol weit mehr Gefahren in sich, als das Internet. Wichtig ist der richtige Umgang mit den Medien.
 
Manche Warnrufe über die Gefahren des Internet erinnern mich an die Warnungen meiner Mutter, als in den sechziger Jahren in Österreich das Radioprogramm Ö3  (Popsender)  gestartet wurde. „Diese verrückte Musik“, sagte die Mutter, „werde den Radioapparat kaputt machen und das Gehirn zerstören“. Der Radioapparat funktioniert noch heute und die Musik hat das Denken verändert.
 
Einsam oder gemeinsam.      
 
3.1.07 17:59 verlinken / 5 Kommentare / kommentieren

 

ZAHNARZT . GEBURT

ZAHNARZTGEBURT 

EIN GRAUER TAG. MORGENGRAUEN. OTTO. DER VERZWEIFELTE. UNGLÜCKLICHE. GLÜCKLICH SEIN. FARBEN HÄTTEN DIES VERHINDERT.  ROT. GELB. ORANGE. DIE MUTTER WIRD AUF SEE SEIN. SEELUST EINATMEN. AUSATMEN. DAS HAUS IST ERREICHBAR.  FÜR FLUGZEUG. LANDEBAHN VORBEREITEN. AUSROLLEN. ÖFFNEN. SCHNEE WIRD FALLEN. IM SCHNEE BADEN. ERSTICKEN.

 DER STANDESBEAMTE WARTET. EINE HALBE STUNDE. EINE STUNDE.

DEN DURST STILLEN. DAS VERLANGEN. DEN HUNGER. AUSSPÜLEN. KÖRPERREINIGUNG. DARMREINIGUNG. OTTO ZÄHLT. FIRMUNGSZEUGNIS. SCHULABSCHLUSSZEUGNIS. GESELLENBRIEF. FÜHRERSCHEIN. WAFFENSCHEIN.

 DIE GEBURTSURKUNDE FEHLT. 

 GEBURTSURKUNDE ALS TAGEBUCHBLATT VERWENDEN.

ALLEN MEINEN LESERN EIN ZUFRIEDENES NEUES JAHR.

 

30.12.06 15:42 verlinken / 6 Kommentare / kommentieren