FLÖCK:chen

flöckchen

flöckchen

 Mit meiner Nase habe ich im „schlagloch“ geschnuppert und  dort die Katzen „Charly & Undine“ entdeckt. Da habe ich mich auf meine Hinterbeine gestellt und gesagt: „Ich will auch in das Internet. Mein Name ist „Flöckchen“ und ich habe einen Bruder, der heißt „Wicki“. Wir leben in einem Hasenstall, auf einem Bauernhof in Gaschurn, zusammen mit vielen Hühnern. Wir mögen keine Katzen, wir fürchten uns vor ihren Krallen. Das wird sich nie ändern. Ist das Wetter schön, dann sind wir in einem Freigehege, dabei schützt uns ein Eskimoschirm vor der Sonne und vor dem Regen. Unsere Lieblingsspeisen sind: Frischer Klee, saftige Salatblätter und Karotten. Auf keinen Fall darf man auf das Wasser vergessen. Mit meinen Bruder spiele ich „Fangen“, bis wir müde sind. Sind wir glücklich, dann hoppeln wir im Kreis. Funkeln die Sterne, dann schlafen wir mit geschlossenen Augen, aber hellwachen Ohren. Gefüttert werden wir von Chirin und Fabian. Haben wir eine Möglichkeit, dann laufen wir ihnen davon. Der Schnellere ist Wicki, ich, Flöckchen, bin der Klügere.“

Flocken

VER:antwortung

Der Kreis für unsere Verantwortung wird immer größer. Es genügt nicht, dass wir die Verantwortung für die Familie, einen Betrieb oder die Gemeinde tragen. Heute wird verlangt, dass jeder Verantwortung für die ganze Welt übernimmt. Wie nehmen wir die Welt wahr?, besteht die Wahrnehmung der Welt aus der Zeitung, aus dem Fernsehen, neu dazugekommen ist das Internet. Auf Reisen nehmen wir entferntere Teile der Welt wahr, diese  werden jetzt durch  Reiseberichte oder Google Erath ersetzt. Der Drang zum Verreisen kann zur Sucht werden, ein Ablenkungsmanöver, weil man sich nicht wahrnehmen will, ein verreisen vor sich selbst. Je mehr wir an Informationen aufnehmen, umso unsicherer werden wir in unserer Urteilsbildung.

 

Früher genügte zur Urteilsbildung, dass man die unmittelbare Umgebung aufmerksam wahrgenommen hat. Heute glaubt man, dass zur Urteilsbildung die ganze Welt einfließen muss, trotzdem ist alles Stückwerk.

 

Die Tastatur.

MOND:nacht

Mit dem Start der ersten unbemannten Raumsonde „Sputnik“ durch die Sowjets im Jahre 1957 begann das Zeitalter der Raumfahrt. Danach begann ein Wettlauf zwischen den Amerikanern und den Sowjets, wer bringt den ersten Menschen auf den Mond. An den Start der Apollo 11 und  die  Mondlandung durch die Amerikaner am 20. Juli 1969 mit der Mondfähre “Eagale” kann ich mich  erinnern. Neil Armstrong sagte am 21. Juli 1969 (MEZ) nach dem Betreten der Mondoberfläche: “Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein riesiger Schritt für die Menschheit”. Im Nachhinein betrachtet war dies für die Astronauten ein Abenteuerurlaub, weil zu dieser Zeit war die Unterstützung durch die Technik für heutige Begriffe minimal. Ein gewöhnlicher Taschenrechner besitzt heute mehr Rechenfunktionen und Speicherkapazität als damals die Steuerung des Mondautos. Wer die Möglichkeit hatte, verfolgte die Mondlandung im Fernsehen.

 

In Politzen gab es den einzigen Fernsehapparat im Gasthof Rader, Erwachsene und Kinder versammelten sich in der Gaststube. Die Erwachsenen bestellten sich ein Glas Bier und einen Salzbrezel, die Kinder bekamen einen Almdudler und eine Dreieckschnitte. Manche zweifelten an der Echtheit der Übertragung und behaupteten, diese Szenen spielen sich in einer Wüste in Texas ab. Am nächsten Tag erschien die Bildzeitung erstmals färbig, mit Berichten und Bildern von der Mondlandung. Betrachtete ich danach den Mond, versuchte ich mir vorzustellen, wie es war, als die Astronauten am Mond gelandet sind. 

 

Nach der Mondlandung kauften immer mehr Haushalte einen Fernsehapparat. In Politzen kaufte sich ein Mann, der nicht lesen und schreiben konnte, als Erster einen Fernseher. In der Gaststube führte er das große Wort, er wusste durch die Fernsehnachrichten über alles Bescheid.

 

Das Fernsehwissen.      

GE:druckt

 

In den Informations- und Medienbereichen hat die Geschwindigkeit zugenommen, auch im Druckereigewerbe. Besucht man ein Druckzentrum für Tageszeitungen wird einem bei der Geschwindigkeit, mit der die Zeitung hergestellt wird, unheimlich. Der Rotationsdruck entzieht sich ob der Geschwindigkeit dem menschlichen Auge. Die Redaktion ist vom Druckereizentrum weit entfernt. Die Beiträge entstehen direkt am Ort der Veranstaltung, am Laptop, immer mehr steht online im Internet.   

 

Mein Lehrbetrieb umfasste eine Buchhandlung, eine Setzerei, eine Buchdruckerei und eine Buchbinderei. In der Setzerei wurden die Buchstaben händisch aus einem Setzkasten zu einer Seite zusammengefügt. Für längere Texte gab es eine Setzmaschine, wo die Buchstaben eingetippt und die Bleilettern gegossen wurden. Bei den Buchdruckmaschinen, Marke Heidelberg, verursachte der Einzug des Papieres  ein saugendes Geräusch, ich kann es vierzig Jahre später noch hören. Bei einem Spaziergang durch die Stadt Putje höre ich dieses saugende Geräusch. Durch das Fenster sehe ich dieselben Druckmaschinen, wie sie vor vierzig Jahren in meinem Lehrbetrieb verwendet wurden.

 

Druck machen.

GESUND:heit

Mit den Dingen, welche in großer Fülle vorhanden sind, gehen wir großzügig, man kann sagen, verschwenderisch um. In unseren Breiten ist dies das Trinkwasser, die unverbaute Landschaft, die Luft, Lebensmittel, mit der Energie und jeder mit einigen persönlichen Dingen. Werden die Ressourcen knapp, beginnt man darüber nachzudenken, wie man den Verbrauch einschränken oder verändern kann. Manchmal ist es möglich ohne Komfortverlust etwas zu verändern. Ähnlich verhält es sich mit der Gesundheit, die direkt nichts kostet. Bei der Gesundheit leben wir drauflos, wobei niemand genau sagen kann, was gesund ist und was nicht. Die großen Gesundheitssünden, wie rauchen, trinken und zu fett essen sind bekannt. Ohne körperliche Bewegung befindet man sich nicht auf dem Weg der Gesundheit. Überrascht ist man oft, dass Leute die ein ungesundes Leben führen sich einer robusten Gesundheit erfreuen, vor Gesundheit strotzen. Heute ist es nicht nachvollziehbar, ob die Gesundheit aus der Apotheke kommt oder ob es ohne Pillen auch so wäre. Kommt man bei einem Busausflug mit den Leuten in das Gespräch, so erfährt man, wie viele Medikamente gerade ältere Leute vom Aufstehen bis zum Schlafengehen einnehmen. Von der Wiege bis zur Bahre, Medikamente alle Tage.

 

Bittere Pillen.

SITE:test

Zeugnistag, ich habe  meine Homepage prüfen lassen.

Das Prüfungsergebnis: “Sehr gut”

Testergebnis im Detail:

Schlagloch
glaubenspolizze seelenrheuma reisefieber tabuzone
http://www.schlagloch.at

Inhaltliche Prüfung (40%):  sehr gut;   Die Inhalte sind von sehr guter Qualität. Die Seite bemüht sich um eine anspruchsvolle Darstellung.

SPAM-Prüfung (20%): sehr gut;  Kaum Werbung und keine Belästigung durch SPAM.

Reputation (20%): gut;  Die Seite ist anerkannt.

Usability (20%): gut;  Gute Usability.

Gesamturteil: sehr gut (1.4) 

HIER  kann man die Webseite prüfen lassen. 

 

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