DAS . ENDE

„Wenn es stimmt, dass ein Ende ist, dass das Ende nah ist, aber warum seid ihr so nervös“, (Zitatende)  schreibt „weichensteller“  in seinem Blogbeitrag:http://weichensteller1.twoday.net/stories/3821338/
 
Das Jahr hat viele Endpunkte, das Tagesende, das Wochenende, den letzten Tag des Monats, den Wechsel der Jahreszeiten und die Festenden im Jahreskreis. Es gibt das Ende einer Produktionsserie, das letzte Stück von einem Sonderangebot, das Ende von einem Laib Brot. Der letzte Kunde, die letzte Zugverbindung nach Hause. Jeder Lebensabschnitt hat sein Ende und seinen Übergang. Das Ende vom Kindergartenjahr, das Ende der Schulzeit, das Ende der Berufsausbildung und das Ende vom Studium. Der Abschluss des Praktikums, der Abschluss eines Fortbildungsseminar. Die Fertigstellung des Eigenheimes, die Beendigung einer Beziehung, das Ende vom Berufsleben. Die Vorstellung, dass etwas zu Ende geht erzeugt Spannung, lässt viele unter Druck geraten. Es gibt einen Übergang zu etwas Neuem, ein Neubeginn folgt. Die meisten Übergänge kennen wir. Wir wissen aus unseren Erfahrungen, aus unseren Erlebnissen was uns beim Neubeginn erwartet. 
 
Von unserem leiblichen und seelischem Ende kennen wir den Übergang nicht, wir haben keine persönlichen Erfahrungen.
 
Warum seid ihr so nervös.

 

Kommentar(e)    

petros / Website (2.8.07 17:03)
Wieso nervös?
Ende gut alles gut!LG
Petros
orange / Website (2.8.07 21:05)
Hallo Schlagloch!
Du hast Recht – es gibt so viele „Enden“. Manche wünscht man sich herbei, um manche trauert man, viele nimmt man gar nicht bewusst wahr. Aber immer geht es irgendwie weiter! Die Hoffnung besteht allemal.
Das Ende aller Enden jedoch lässt Zweifel offen. Nicht einmal der stärkste Glaube kann darüber hinwegtäuschen.
… dann bleibt wohl nur mehr die Nervosität!
LG Isabella
Gerhard (3.8.07 00:26)
Beim Film sagt man: „Alles auf Anfang“ – So endet Günter Lamprechts Biografie.Soll heissen: Das Spiel geht von Neuem los.

Wir haben hier gewirkt, uns bemüht, gelacht, geweint, haben versucht, unseren eigenen Weg zu gehen. Irgendwann ist Schluß mit dieser Existenz, mit diesem „Sich verwirklichen“, die Person ausleben. Man hatte seine Chance – und eine neue Geschichte wird aufgerollt – ein endloser Garn.

schlagloch
Hallo Isabella!
Die alltäglichen Enden und Neuanfänge sind für den menschlichen Verstand verständlich, wenn auch manchmal schmerzlich. Das Lebensende und das Danach lässt viele Fragen offen. Kann man glauben lernen?
Gruss schlagloch.

schlaglochDies ist eine schöne Vorstellung, dass nach dem Lebensende alles wieder von Neuem beginnt. Aber woher hast du dieses Wissen?
Gruss schlagloch.

Mo / Website (3.8.07 15:41)
Wenn man den Menschen glauben kann, die von Nahtod-Erfahrunge berichten, gibt es eigentlich keinen Grund, sich zu fürchten. Die meisten erzählen von einem Schwebezustand, hellem Licht und großer Ruhe. Also eigentlich kein Grund, sich zu fürchten…

Aber vielleicht sind es ja die Predigten von der Hölle, die uns das Fürchten lehren. Und vielleicht die Tatsache, dass es etwas gibt, das wir mit unserem heutigen Wissen nicht erklären können. Ungewißheit ( ob, wo und wie es evtl weitergeht ) macht unsicher…

Schönes Wochenende
Mo

Gerhard (3.8.07 17:24)
Hallo Schlagloch,
ein Wissen ist es nicht. Ich bin da auch nicht erster Ansprechpartner.

Leute, die erfahren haben, daß das Ich eine Illusion ist, es quasi nur benötigt wird für das Behaupten und Funktionieren, berichten von einem kosmischen Verbundensein mit einem „Gesamtbewusstsein.“ Alles ist eins.
Irgendjemand von ihnen sagte, daß man als „Potenz“ ins Ganze eingehe und auch als solche Potenz dann eine „Wiedergeburt“ erfahre, aber nicht als DIE Person, die gegangen ist.

Irgendwie glaube ich auch, daß wir hier auf „Mission“ sind. Wir leben ein „Prinzip“ aus , nach fast festen Regeln, die uns garnicht bewusst sind. Dann geht das Spiel weiter, das „Prinzip“ wird weitergetragen.

Als Halbwissender schönen Gruß
Gerhard

orange / Website (3.8.07 18:22)
Hallo nochmal,
.. man kann verschiedene Thesen und Niederschriften lesen und auch lernen – aber den Glauben daran muss man fühlen und spüren können.
Dazu fallen mir die Litaneien ein – solange Phrasen wiederholen und verinnerlichen, bis sie in Fleisch und Blut übergehen. Nicht mal diese „Gehirnwäsche“ führt zwangsläufig zu bedingungslosem Glauben, auch keine Tradition und dgl.
Heute haben wir die Freiheit, das auch zuzugeben und den eigenen Weg und Glauben zu finden.

Der Glaube, dass es kein Ende gibt, ist doch der Kern der meisten (oder aller?) Konfessionen. Egal wie dieses „Weiterleben“ beschrieben wird, welches Schicksal uns nach dem Tod ereilt – ob wieder auf Erden, in Zwischenwelten oder im Rahmen einer Gesamtheitsbetrachtung. Endgültigkeit wollen wir nicht wahrhaben – und das ist auch gut so.

Dennoch – nicht mal die glaubwürdigsten Erzählungen nehmen den letzten Zweifel, aber sie lindern den Schmerz über einen Verlust oder die Ungewissheit über das eigene Verscheiden …

LG Isabella.

schlagloch
Hallo Gerhard!
In diesem Sommer hat mir eine Klosterschwester in einem geistlichem Gespräch gesagt, dass wir nach unserem Tod mit unserem „Ichbewußtsein“ im Jenseits aufwachen würden. Wir würden uns als Person erkennen und dort weiterleben. Wie wir im Jenseits leben würden und was wir dort machen würden, wusste sie auch nicht. Spannend wie ein Krimi, mit der eigenen Person als Darsteller
Gruss schlagloch

schlagloch
Hallo Mo!
Der Autor Raymond Moody hat in seinem Buch „Leben nach dem Tod“ als einer der Ersten von Menschen mit Nah-Tod-Erfahrungen berichtet. Sein Buch hat im Rowohlt Verlag bereits die 35. Auflage erreicht und ist lieferbar. Aber sind Nah-Toderfahrungen ein Blick in das Jenseits und wie sind diese Berichte zu deuten?
Gruss schlagloch.

Mo / Website (4.8.07 13:47)
Hallo Schlagloch,

es gibt auch im Netz unzählige Seiten, die sich mit dieser Thematik beschäftigen. An eine Deutung wage ich mich mangels Erfahrung nicht heran.
Ich glaube aber, dass es bei vielen Menschen ein „Bewußtsein“ für den bevorstehenden Tod gibt. Was dieses Gefühl oder Wissen ausmacht, vermag ich nicht zu erklären. Vielleicht ist das etwas sehr Individuelles…..

Schönes Wochenende
Mo

schlafmuetze / Website (5.8.07 23:09)
Hallo Schlagloch..
Für mich ist die Vorstellung, nach dem Tod „zu Gott zu gehen“, ins Licht, das heißt, an einem schönen Ort geborgen zu sein, ziemlich beruhigend. Nicht für mich allein, sondern für uns,.. für meinem Mann, der nach 2 Jahren Krankheit gestorben ist… weil wir dort wieder zusammen sind.
Mir ist klar, das diese Vorstellung der Hoffnung entspringt, ihn wiedersehen zu dürfen, eine Hoffnung, die hilft mit dem Verlust „fertig“ zu werden.. die tröstlich ist.
Mein fester Glaube ist ein anderer, nämlich das unsere Energie wieder zur Natur in einem immerwährenden Kreislauf zurückfindet.
Wir werden´s sehen 😉


schlagloch
Hallo Schlafmütze!
Die meisten hoffen, dass es ein Weiterleben gibt. Die Vorstellungen sind verschieden, dies zeigt sich auch in den Kommentaren. Wir werden es „erleben“ ?
Gruss schlagloch.

HAUS . KLIMA

Wegen der hohen Energiepreise ist man bemüht den Energieverbrauch bei den Häusern gering zu halten und verbessert das Hausklima. Bei den Altbauten werden die Mauern mit Styroporplatten wärmeisoliert. Diese Baumassnahme wird durch Landes- und Bundesmittel gefördert. Zum Hausklima gehört auch wie sich die einzelnen Bewohner, die Hausparteien, miteinander umgehen. Ob sich die Hausbewohner gegenseitig grüßen und es nicht als Panne ansehen, wenn man sich im Stiegenhaus begegnet. Beim Verlassen der Wohnung die Wohnungstür geräuscharm schließt, nicht alle haben die selben Arbeitszeiten. Der Nachbar schläft noch. Auch wenn der Eingangsbereich und das Stiegenhaus regelmäßig von einer Putzfirma gereinigt wird, so ist es angebracht auf Sauberkeit zu achten. Es sollte einem selbst auffallen, dass der Fernseher oder das Radio zu laut ist und nicht die Beschwerde des Nachbarn abwarten. Der kommunikativste Ort in einem Mehrparteienhaus ist die Tiefgarage. Es braucht einige Zeit das Auto zu starten oder einzuparken. Dabei kommt es vor, dass man mit einem Mitbewohner der ebenfalls das Auto abstellt, zum Reden kommt. Weniger angenommen werden Einladungen für einen Besuch, dabei legt man zuviel Wert auf den äußere Rahmen. Dabei sollte das Gespräch den Mittelpunkt bilden. 

Die Klimakatastrophe.

 

Kommentar(e)    

Gerhard (26.7.07 13:39)
Man hat keine Zeit, garkeine Zeit…und der andere könnte ein „Zeiträuber“ sein.
Man erlebt sich getrennt vom anderen und will seine Ruh!
In.Ruhe.lassen.
orange / Website (26.7.07 14:07)
Hallo,
.. und bei uns gibt es noch nicht mal eine Tiefgarage zum Haus 😉
Die Wohnung ist ein Ort für den Rückzug aus dem Alltagsgeschehen, da können Nachbarn schon mal „lästig“ sein. Rücksichtnahme ist die andere Sache.
Trifft man mal auf einen dieser Sorte, beginnt der Tratsch über die anderen Nachbarn. Mehr verbindet offenbar nicht.
Lange habe ich nicht bemerkt, dass der Nachbar unter mir ausgezogen ist, diese Wohnung verkauft wurde… eigentlich doch traurig?!
Erinnert mich an einen Zeitungsartikel von letzter Woche – Nachbarn sollten „zusammen rücken“, vor allem ältere Leute haben Angst, zu vereinsamen, vergessen zu werden. Jüngere können ihre Kreise weiter ziehen…
LG Isabella.
schlagloch /
Hallo Gerhard!
„ZEITRÄUBER“ Dieses Wort solltest du dir schützen lassen. (Patent anmelden)
Gruss schlagloch.
schlagloch /
Hallo Isabella!
Das du nicht bemerkt hast, dass der Nachbar ausgezogen ist, ist eine „leichte Variante“ der Nachbarschaft. Es gibt Fälle, wo der Wohnungsnachbar monatelang tod in der Wohnung liegt und keiner bemerkt es. Eine WG für Senioren, eine gute Idee.
Gruss schlagloch.
Mo / Website (26.7.07 19:03)
Nachbarschaft ist, wenn dich der Nachbar schafft ;-)Ich habe mein Leben lang immer mit Nachbarn gelebt. Zu keinem gab es ein freundschaftliches Verhältnis mit gegenseitigen Besuchen. Aber sich im Treppenhaus zu grüßen, die Tür aufzuhalten oder jemandem beim Tütenschleppen behilflich zu sein, ist für mich selbstverständlich.

Nicht selbstverständlich ist gegenseitige Rücksichtnahme, aber warum sollte das im Treppenhaus anders sein, als im Rest des Lebens ?? 😉

Liebe Grüße
Mo

schlagloch /
Hallo Mo!
Wahrscheinlich benimmt man sich gegenüber Mitbewohnern in der Wohnanlage so, wie man sich sonst im Beruf oder im Leben benimmt. Der heutige Berufsalltag zeichnet sich nicht durch Rücksichtsnahme aus.
Gruss schlagloch.
schlafmuetze / Website (29.7.07 22:07)
Hallo Schlagloch 😉
Ich habe zu meinen Nachbarn immer gerne Kontakt gehabt und meine Erfahrungen mit Ihnen sind trotz zum Teil großerAltersunterschiede ziemlich gut.
Daraus sind teilweise sehr gute Freundschaften entstanden die das „Wegziehen“ schon seit Jahren überdauern 😉
Wichtig ist es meiner Meinung nach, den Menschen so zu nehmen, wie er ist. Dann kann man mit fast jedem auskommen.
Liebe Grüße 🙂

schlagloch /
Hallo Schlafmütze.
Den Menschen so zu nehmen wie er ist, ist ein guter Ansatz. Manchmal hat man andere Vorstellungen.
Gruss schlagloch.

KLIMA . WANDEL

Viel wird über die Klimaveränderung geschrieben und gesprochen. Die einen verleugnen sie, die anderen fürchten sie, man fragt sich, wie wird sich das Klima in Europa verändern. Für Österreich gibt es neue Untersuchungen, welche schon für den Zeitraum von 2040 bis 2050 einen Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur von bis zu drei Grad vorhersagen. Das bedeutet aber, dass es im Herbst und im Sommer einen deutlichen Temperaturanstieg geben wird. Im Herbst sollen die Temperaturen stark zulegen. Schon jetzt spricht man vom Altweibersommer. Die Sommertage sollen sich verdoppeln, dies würde bedeuten sechs Monate Sommer. Die extremen Hitzetage mit Temperaturen um fünfunddreißig Grad sich vervierfachen.
 
Wer die letzten Hundstage erlebt hat, Tage mit Temperaturen um fünfunddreißig Grad weiß, was dies für den Alltag bedeutet. Es ist schwer an diesen Tagen bei der Arbeit einen kühlen Kopf zu bewahren. Wenn vorhanden wird die Klimaanlage eingeschaltet und damit der Klimawandel zusätzlich beschleunigt. An solchen Sommertagen wird man in den klimatisierten Einkaufszentren vermehrt Senioren antreffen, die dort versuchen gesundheitlich zu überleben. Die Hitze ist eine große Belastung für das Herz- und Kreislaufsystem und die Venen. Zuhause können sich die wenigsten eine Klimaanlage leisten. Bei diesen Hundstagen werden viele Menschen die Kirchenräume zur Abkühlung aufsuchen und so einen unerwarteten Besucherstrom in die Kirchen auslösen. Dort wird man dann mit einer Predigt überrascht.
 
Prima Klima. 

AB . REISE

Es ist bedauerlich, wenn man von einem Urlaubsort mit dem Gefühl wegfährt, dass man noch nicht alle Ausstellungen oder Sehenswürdigkeiten besucht hat. Bei der Abreise von einem Sporthotel feststellt, dass man noch nicht alle Sporteinrichtungen benützt hat. Aus Zeitmangel hat man das Fitnessstudio, die Infrarotsauna und das Solarium nicht besucht.
 
Wie wird die Situation sein, wenn wir nicht von einem Ort, von einem Hotel, sondern von unserem Leben Abschied nehmen müssen. Vieles werden wir noch nicht gemacht haben, viele Orte nicht besucht haben und  vom Leben werden wir noch nicht alles in Anspruch genommen haben. Wie viel Schmerz  wird dieser Abschied verursachen, weil wir können an diesen Ort nicht mehr zurückkehren.
 
Die Unvollendete. 
 

Kommentar(e)    

Gerhard (18.7.07 23:48)
Fühlt ein alter Mensch wirklich so? Daß er Dinge versäumt hat? Oder ist das nur die Projektion des jüngeren Menschen?

Abgesehen davon: Ich habe 1000 Dinge versäumt, aber einige wenige Dinge getan, die dafür vielleicht entschädigen. So gesehen gefällt mir der Begriff „Versäumnis“ in letzter Zeit nicht mehr. Ich finde ihn eher „unpassend“ für mich.

Gruß
Gerhard

schlagloch /
Hallo Gerhard!
Wird man im Alter „weise“ und denkt an die Dinge die man gemacht bzw. erlebt hat und nicht an die Dinge, welche man versaeumt hat? Vielleicht ist das mittlere Alter eine „schwierige Zeit“.
Gruss schlagloch.
Mo / Website (19.7.07 13:16)
Was ist dann mit den Menschen, die in jungen Jahren gehen müssen ? Hieße der Umkehrschluß, dass alle jungen Menschen unerfüllt sterben ?

Ich möchte das nicht glauben. Ich möchte glauben, dass das Lebensalter vielleicht nur eine sekundäre Rolle spielt. Ich möchte daran glauben, dass es eher auf die besonderen Momente ankommt, die man auch in jungen Jahren erleben kann….

Vielleicht spielt am Ende nicht das Entbehrte eine Rolle. Vielleicht spielen nur die Dinge eine Rolle, von denen man weiß, dass man sie hatte und die man nun loslassen muß….. Vielleicht nimmt man sie ja auch mit dorthin, wo man dann hingeht….

Viele Grüße
Mo

weichensteller / Website (19.7.07 14:33)
Nach meiner Erfahrung ist das die Frage der Hinterbliebenen: Was habe ich versäumt, mit dem/der Verstorbenen noch zu tun, auszusprechen, nachzufragen, wieder gutzumachen. Das ist das Ungeklärte, das in der Welt zurückbleibt.
Der Sterbende resümiert gewiss nicht, was ihm alles fehlt – er/sie macht sich bereit für den Übergang in eine andere, unbekannte Welt und für die Übergabe an Gott: als der Mensch, der man GEWORDEN IST bis dahin. Als Gläubiger, Liebender, Vetrauender oder als Skeptiker und in Angst. Für diesen Übergang wird immer alles fehlen, denn jeder geht ihn nur ein Mal. Man kann sich also nicht darauf vorbereiten, sondern nur glauben und vertrauen lernen und mit Gott so vertraut werden wie möglich.
Liebe Grüße
weichensteller

Übrigens: Genau das wird das Thema des kommenden Kritischen Oktober in Villach-Völkendorf.

Gerhard (19.7.07 19:29)
@Schlagloch: Missverständnis wohl. Ich bin im mittleren Alter.
Und ich denke, Du hast recht mit dem mittleren Alter. Man weiß, man geht aufs Alter zu und stellt sich bestimmte Fragen – die wohl zur Lebensmitte als solcher gehören!

@Mo: „Ich möchte glauben, dass das Lebensalter vielleicht nur eine sekundäre Rolle spielt. “ Auch ich glaube das.
Erfüllung kann man in 20 Jahren oder auch in 90 Jahren finden oder eben nicht. Muß man (nur) Jahre anhäufen, um eine Chance auf Erfüllung zu finden?

@Weichensteller:
Das finde ich sehr gut, was Du schreibst.
Ich kann mir vorstellen, daß man als Sterbender ein lächelndes und ein gnädiges Auge auf die Leidenschaften der Mitmenschen wirft. Wonach die Menschen so alles streben und was sie unbedingt haben müssen: Anerkennung, Liebe, Sex, Geld, Stellung, nochmal Sex, wer weiß was auch immer. Er steht schon aussen vor, kann aber sehr gut verstehen – denke ich.

„Man kann sich also nicht darauf vorbereiten“: Das schockt mich. Das war ja immer meine Hoffnung.

Grüsse an alle


schlagloch /
Hallo Weichensteller!
Die Frage, was habe ich versaeumt oder was habe ich nicht erledigt, kann sich jemand der ploetzlich aus dem Leben gerissen wird nicht stellen. Bei den meisten Menschen zeichnet sich das Ende langsam ab, das heisst die Kraft und der Wille werden weniger oder es treten mehrere Krankheiten auf. Da ist Zeit, manchmal so gar zuviel Zeit, das eigene Leben Revue passieren zu lassen, ohne noch etwas aendern zu koennen.
Gruss schlagloch.