BANK:noten

Noch glauben wir, dass unser Währungssystem auf stabilen Füßen steht. In der Tagespresse liest man, dass den Banken, den Versicherungen oder den Industrieunternehmen hunderte Millionen Euro an Förderungen ausbezahlt werden. Da wird einem Durchschnittsverdiener, von der Höhe der Summen schwindlig. Der Schwindel wird größer, wenn man erfährt, dass verschiedene Staaten ihre Notenpressen angeworfen haben und diese Förderungen frisch gedruckt werden, ohne, dass dafür Goldreserven vorhanden sind. Vor Jahrzehnten herrschte zwischen dem Wert des Geldes, der im Zahlungsverkehr im Umlauf war, und den Goldreserven, die sogenannte Währungsreserve, ein Ausgleich. Dieses Prinzip wurde aufgegeben, jetzt stimmt man den Geldumlauf mit der Wirtschaftsleistung ab. Es ist zu hoffen, dass keine Geldentwertung kommt. Die Börsenkurse sind abgestürzt, weil der Kurswert mit dem Wert des Unternehmens nichts mehr gemeinsames hatte.

                                                                     

Es dürfte funktionieren, solange das Banknotenpapier in den Druckereien nicht ausgeht, oder soll man sich wünschen, dass das Banknotenpapier in den Druckereien bald ausgeht.

 

Note fünf.  

ER:lösung

Man spricht über die Erlösung. Ein wichtiges Thema dieser Tage ist die Erlösung von den Sünden. Durch den Kreuzestod Jesus ist die Welt von ihren Sünden erlöst worden. Wer definiert die Art und Weise der Sünden, wer lässt sie zu. Ob derjenige, der uns von den Sünden erlöst, uns auch die Sünden schickt?. Es heißt: … „und führe uns nicht in Versuchung“. Eine Art von Erlösung ist, wenn man die Nachricht erhalten hat, dass eine Lieferung zeitgerecht zugestellt wurde. Mit dem Gedanken an die Erlösung ist das Bild verhaftet, dass man zuerst eine Schuld begangen hat. Es gibt auch eine Erlösung von den Selbstzweifeln, von der Ungewissheit, ob man richtig gehandelt hat. Darauf vertrauen muss, dass andere richtig handeln. Ist es unmöglich in einen Prozess einzugreifen, und kommt dann die Mitteilung, dass es geklappt hat, dann erlebt man dies als Erlösung. Viele Menschen befinden sich in einer ungeklärten Situation, aus Eigen- oder Fremdverschulden und warten auf Erlösung. Kann uns Gott aus solchen Situationen befreien, oder bedeutet gegenseitige menschliche Hilfe Erlösung. Jeder muss für den Anderen der Erlöser sein.

 

Die Frage ist, ob Gott uns von unserer Ungewissheit, von unserer Angst vor dem Tod erlöst ?

 

Das Kommen des Erlösers. 

SPAR:flamme

Für dieses Jahr sind in Österreich wirtschaftlich schwierige Zeiten angesagt. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht eine schlechte Nachricht aus der Wirtschaft höre. Die Aufträge bleiben aus, Betriebe müssen wegen Überschuldung Konkurs anmelden oder Arbeitsplätze werden eingespart. Die Betriebe hoffen durch Sparpläne, den Fortbestand der Firma zu erhalten. Kleine Firmen schmelzen unter dem Druck der Großkonzerne dahin. Immer öfter werden auch wirtschaftliche Nischen durch die Angebote der Konzerne abgedeckt. Vollsortiment für jede Saison ist ihr Leitspruch.

 

Niemand weiß, was wirklich passieren wird und wie sich die Rezession auswirken wird. Jeder wird auf eine andere Art und Weise betroffen sein, manche sind es schon. Die Konsumenten sparen zum Teil aus Notwenigkeit, zum Teil aus Vorsicht bei ihren Ausgaben. Viele Menschen haben ihr erspartes Geld in einem Fond verloren. Andere können sich nur mehr einen Lebensstandard auf Sparflamme leisten.

 

Rabattschlacht.

SICHER:heit II

Gibt es einen Unglücksfall in der Nachbarschaft dann fragt man sich, welche Sicherheiten gibt es für das menschliche Leben. Denkt man nach bleibt von den Sicherheiten nicht viel übrig. Die Sicherheiten können bei einem Unglücksfall ausfallen. Heute vertraut man auf das Handy, um im Notfall Hilfe zu holen. Ein Bekannter ist bei einer Fahrradtour  in den Julischen Alpen zu Sturz gekommen und bewusstlos am Forstweg liegen geblieben. Einem Bauer, der mit seinem Traktor in den Wald gefahren ist, verdankt er seine Rettung. Er konnte sich später an den Unfallhergang nicht erinnern.  Ein junger Bursche mit Bergerfahrung  ist zu einer Bergtour auf den Hausberg aufgebrochen. Etwas unterhalb des Gipfels hat er mit einem Freund am Handy telefoniert. Am Abend ist er nicht nach Hause gekommen, sein Auto wurde am Parkplatz gefunden. Am nächsten Morgen begannen die Feuerwehr und die Polizei mit einer Suchaktion nach dem Vermissten. Bei der Suche wurde auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt. Eine Handypeilung blieb erfolglos. Erst am dritten Tag wurde er in einer Felsspalte tot aufgefunden. Am nächsten Tag hat es in den Bergen geschneit. Vor einer Kirche erlitt eine Frau einen Schwächeanfall und die Kirchenbesucher sind achtlos vorbeigegangen.

 

Wer ist mein Nächster.